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Mo, 16:30 Uhr
14.04.2014

Interessante Zahlen

Langweilig war die heutige Sitzung des Nordhäuser Finanzausschusses nicht. Es wurden sogar im öffentlichen Teil der Sitzung einige Zahlen vorgestellt...


Zuvor informierte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh über die Einrichtung eines Service-Zentrums des Finanzamtes in Nordhausen. Damit soll den Nordhäuser Bürgern die Fahrt nach Sondershausen erspart werden. Bis Ende September, dann soll entschieden werden. Die nnz hatte über dieses Angebot bereits berichtet.

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Bauamtsleiter Jens Kohlhause berichtete über geplante Straßenbaumaßnahmen in den Nordhäuser Ortsteilen. Für Herreden, Sundhausen, Leimbach, Hesserode und Steigerthal werden insgesamt 5,4 Millionen Euro investiert. Partner der Stadt sind dabei der Stadtentwässerungsbetrieb, der Wasserverband Nordhausen, der Gewässerunterhaltungsverband oder die EVN.

Jetzt aber die Zahlen, die die Entwicklung der Steuereinnahmen der Stadt verdeutlichen. Beginnen wir mit der Gewerbesteuer. Die hat sich laut Kämmerei von 9,2 Millionen Euro im Jahr 2007 auf geplante 16,2 Millionen Euro entwickelt. Letztlich auch ein Zeichen für gewachsene Wirtschaftskraft der Unternehmen.

Steigerungen waren auch bei den Grundsteuern A und B zu verzeichnen. Waren es vor sieben Jahren 3,8 Millionen Euro (B) und 95.000 Euro (A), so wird in diesem Jahr mit 110.000 Euro und 4,3 Millionen Euro geplant. Selbst die Hundesteuer kann sich in ihrer Entwicklung sehen lassen. Nach dem Höhepunkt im zurückliegenden Jahr mit 148.000 Euro, ist nun ein Rückgang auf 130.000 Euro zu verzeichnen, vor sieben Jahre sorgten die Vierbeine lediglich für knapp 74.000 Euro.

In Summe wird das Nordhäuser Rathaus in diesem Jahr knapp 21 Millionen Euro an Steuern einnehmen, zu denen neben den bereits erwähnten Arten auch die Zweitwohnungssteuer (seit 2011) und die Vergnügungssteuer (Spielapparatesteuer) gehören. Diese positive Entwicklung wird dazu noch von einer negativen Kurven tangiert, denn die Zahl der Steuerpflichtigen insgesamt nahm von 22.022 im Jahr 2010 auf 21.800 im vergangenen Jahr ab.

Beim Umlagesatz von 400 Prozent bei der Gewerbesteuer befindet sich Nordhausen nicht ganz an der Spitze im Landkreis Nordhausen und teilt sich den zweiten Platz mit Buchholz, Hainrode, Neustadt, Nohra, Wipperdorf und Wolkramshausen. Spitzenreiter ist Bleicherode mit 410 Prozent. Die wenigsten Gewerbesteuern müssen in Lipprechterode (300 %) und in Urbach (320 %) gezahlt werden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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