Fr, 08:37 Uhr
14.03.2014
Seamrog Spring Rumble
Am vergangenen Sonntag trafen sich nun die wackeren Rugger des Seamrog Rugby Clubs Nordhausen was in Anlehnung an das keltische Wort übersetzt so viel heißt wie Kleeblatt Rugby Club als Spielgemeinschaft mit den Eichen aus Erfurt, den Berlin Bruisers und den Halle Rovers bei besten Frühlingswetter auf dem Acker für Leibesübungen in Leimbach...
Ein ganz großes Danke geht dabei vor allem an die vielen fleißigen Helfer der SG Leimbach unter deren Dach der Seamrog Rugby Club ein kuscheliges Zuhause gefunden hat. Vor allem Margit und Hardy für den Bierstand sowie unserer fleißigen Kuchen- und Kaffeefee Dani gebührt ebenso Dank wie den Organisatoren Bele und Kabu.
Doch nun zum sportlichen Teil, also den Resultaten und der Nachbetrachtung der Spiele. Im Vorfeld einigte man sich darauf im Modus jeder gegen jeden jeweils 2x25 Minuten zu spielen. Das erste Spiel gebührte dabei unseren Gästen aus Halle und Berlin.
In einer körperlich dominierten Partie setzte sich Halle dabei deutlich mit 46:3 gegen die Bruisers durch. So deutlich das Ergebnis auch klingt, so umkämpft war jedoch die Partie. Körperlich zwar den Hallensern unterlegen, wehrten sich die Bruisers mit schnellen Spielzügen über die Außendreiviertel und Flügelspieler und kamen dabei einige Male den Hallenser Malfeld sehr nahe.
Diese wiederum setzten die Berliner aber mit körperlicher Präsenz ein ums andere Mal unter Druck. Dabei wurden die Spielzüge der Hallenser bewusst bis ins gegnerische Malfeld über die Physis, also die Sturmreihe vorgetragen. Der Berliner Ehrenpunkt wurde sehenswert weil selten per Straftritt auf die Stangen erzielt, welche mangels eines Kicking T´s mit gehaltenem Ball getreten wurde.
Seamrog Spring Rumble (Foto: Alexander Oemler)
Im zweiten Spiel hatte unser Seamrog Rugby Club seinen ersten Auftritt bei diesem Turnier. Dazu geht nochmals ein großes Dankeschön an unsere Freunde der Erfurt Oaks ohne deren Unterstützung wir nicht in der Lage gewesen wären ein schlagkräftiges Team zu stellen.
Physisch den Berlinern in der Sturmreihe überlegen und Dank unseres alten Coaches Chris Wolgroove hervorragend taktisch eingestellt und motiviert übernahm der SRC relativ rasch die Kontrolle über das Spiel und kam bereits nach fünf Minuten zu seinem ersten Versuch, dem bis zur Halbzeit 4 weitere folgten. Zwischenzeitlich verlor der SRC dabei einmal die Konzentration und zwei zu späte Tacklings erlaubten es den Berliner Flügelspieler nach einem 50Meter Lauf erfolgreich den Ball abzulegen.
In der folgenden Halbzeitpause motivierte uns Chris erneut und so setzte sich die 2. HZ fort wie die erste geendet hatte. Das Endergebnis lautete 53:5. Es wurde grundsolides Rugby mit einfachen Spielzügen geboten, was allerdings auch der Tatsache geschuldet war, dass unsere Spielgemeinschaft so erst das zweite Mal zusammengespielt hat und es vorher nur ein gemeinsames Training gab. Das dritte und letzte Spiel dieses Tages bestritten wiederum die Halle Rovers gegen den SRC/Erfurt Oaks. Da zwischen den beiden Spielen nur 15 Minuten Pause befanden war man zwar zum einen noch aufgewärmt zum anderen zeigten sich aber erste Abnutzungserscheinungen besonders in der Sturmreihe. So musste bereits nach 5 Minuten erstmalig in der ersten Reihe verletzungsbedingt gewechselt werden.
Konditionelle Defizite, Verletzungspech und nicht zuletzt das eingespielte gegnerische Team, welches übrigens im Ligabetrieb in der Regionalliga Nord/Ost zugange ist zeigten uns recht schnell, dass an diesem Tag kein Kraut gegen die starken und beweglichen Hallenser gewachsen war. Besonders augenfällig war dabei deren Dominanz in den Gedrängen und den Gassen was auf physische Vorteile besonders beim Gewicht zurückzuführen war. So gelang es uns kaum noch, die Gedränge zu gewinnen und so den Ball mit Raumgewinn zu sichern. Letztlich ging das Spiel mit 56:0 verloren.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass wir alle verdammt viel Spaß hatten. Besonders die Berliner Gäste, die dankenswerterweise den langen Weg teils per Bahn zu uns in Kauf genommen hatten bestätigten dies uns. Weitere Turniere in dieser Form sind beim SRC für den Monat Mai und Juni angedacht.
Für alle interessierten Männer und Frauen, ob jung ob alt, ob klein ob groß findet jeweils Montags und Donnerstag zwischen 19:30 Uhr und 21:30 Uhr Training auf dem Sportplatz in Leimbach statt.
Jörg Thümmel
Autor: redEin ganz großes Danke geht dabei vor allem an die vielen fleißigen Helfer der SG Leimbach unter deren Dach der Seamrog Rugby Club ein kuscheliges Zuhause gefunden hat. Vor allem Margit und Hardy für den Bierstand sowie unserer fleißigen Kuchen- und Kaffeefee Dani gebührt ebenso Dank wie den Organisatoren Bele und Kabu.
Doch nun zum sportlichen Teil, also den Resultaten und der Nachbetrachtung der Spiele. Im Vorfeld einigte man sich darauf im Modus jeder gegen jeden jeweils 2x25 Minuten zu spielen. Das erste Spiel gebührte dabei unseren Gästen aus Halle und Berlin.
In einer körperlich dominierten Partie setzte sich Halle dabei deutlich mit 46:3 gegen die Bruisers durch. So deutlich das Ergebnis auch klingt, so umkämpft war jedoch die Partie. Körperlich zwar den Hallensern unterlegen, wehrten sich die Bruisers mit schnellen Spielzügen über die Außendreiviertel und Flügelspieler und kamen dabei einige Male den Hallenser Malfeld sehr nahe.
Diese wiederum setzten die Berliner aber mit körperlicher Präsenz ein ums andere Mal unter Druck. Dabei wurden die Spielzüge der Hallenser bewusst bis ins gegnerische Malfeld über die Physis, also die Sturmreihe vorgetragen. Der Berliner Ehrenpunkt wurde sehenswert weil selten per Straftritt auf die Stangen erzielt, welche mangels eines Kicking T´s mit gehaltenem Ball getreten wurde.
Seamrog Spring Rumble (Foto: Alexander Oemler)
Im zweiten Spiel hatte unser Seamrog Rugby Club seinen ersten Auftritt bei diesem Turnier. Dazu geht nochmals ein großes Dankeschön an unsere Freunde der Erfurt Oaks ohne deren Unterstützung wir nicht in der Lage gewesen wären ein schlagkräftiges Team zu stellen. Physisch den Berlinern in der Sturmreihe überlegen und Dank unseres alten Coaches Chris Wolgroove hervorragend taktisch eingestellt und motiviert übernahm der SRC relativ rasch die Kontrolle über das Spiel und kam bereits nach fünf Minuten zu seinem ersten Versuch, dem bis zur Halbzeit 4 weitere folgten. Zwischenzeitlich verlor der SRC dabei einmal die Konzentration und zwei zu späte Tacklings erlaubten es den Berliner Flügelspieler nach einem 50Meter Lauf erfolgreich den Ball abzulegen.
In der folgenden Halbzeitpause motivierte uns Chris erneut und so setzte sich die 2. HZ fort wie die erste geendet hatte. Das Endergebnis lautete 53:5. Es wurde grundsolides Rugby mit einfachen Spielzügen geboten, was allerdings auch der Tatsache geschuldet war, dass unsere Spielgemeinschaft so erst das zweite Mal zusammengespielt hat und es vorher nur ein gemeinsames Training gab. Das dritte und letzte Spiel dieses Tages bestritten wiederum die Halle Rovers gegen den SRC/Erfurt Oaks. Da zwischen den beiden Spielen nur 15 Minuten Pause befanden war man zwar zum einen noch aufgewärmt zum anderen zeigten sich aber erste Abnutzungserscheinungen besonders in der Sturmreihe. So musste bereits nach 5 Minuten erstmalig in der ersten Reihe verletzungsbedingt gewechselt werden.
Konditionelle Defizite, Verletzungspech und nicht zuletzt das eingespielte gegnerische Team, welches übrigens im Ligabetrieb in der Regionalliga Nord/Ost zugange ist zeigten uns recht schnell, dass an diesem Tag kein Kraut gegen die starken und beweglichen Hallenser gewachsen war. Besonders augenfällig war dabei deren Dominanz in den Gedrängen und den Gassen was auf physische Vorteile besonders beim Gewicht zurückzuführen war. So gelang es uns kaum noch, die Gedränge zu gewinnen und so den Ball mit Raumgewinn zu sichern. Letztlich ging das Spiel mit 56:0 verloren.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass wir alle verdammt viel Spaß hatten. Besonders die Berliner Gäste, die dankenswerterweise den langen Weg teils per Bahn zu uns in Kauf genommen hatten bestätigten dies uns. Weitere Turniere in dieser Form sind beim SRC für den Monat Mai und Juni angedacht.
Für alle interessierten Männer und Frauen, ob jung ob alt, ob klein ob groß findet jeweils Montags und Donnerstag zwischen 19:30 Uhr und 21:30 Uhr Training auf dem Sportplatz in Leimbach statt.
Jörg Thümmel




