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Mi, 10:18 Uhr
12.03.2014

Jung, weiblich, engagiert

Gestern Abend kamen die Mitglieder des SPD Ortsvereins Nordhausen in der Rolandstuben zusammen, um ihre Liste für den Stadtrat aufzustellen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den jungen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten...


Bereits im Vorfeld war im Vorstand des Ortsvereins beschlossen worden, dass die Jusos einen Listenplatz unter den ersten 3 bekommen sollen. Nach einer Abstimmung setzte sich die 26- jährige Bettina Ahlers aus Nordhausen durch und führt somit die Jusos in den Wahlkampf der Stadt Nordhausen.

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„Ich freue mich sehr, dass ich das Vertrauen meiner Genossinnen und Genossen erhalten habe und bin sehr gespannt auf die kommenden Wochen. Mein erste große Kandidatur, mein erster für mich und für die Jusos geführter Wahlkampf“, freute sich Ahlers.

Die diplomierte Rechtspflegerin arbeitet seit 2010 am Sozialgericht in Nordhausen. Mitglied der SPD ist sie im Frühjahr vergangenen Jahres geworden und arbeitet seit dem engagiert in den unterschiedlichsten Gremien mit, unter anderem ist sie Mitglied im Juso- Landesausschuss, engagiert sich zum Beispiel in der Flohburg.

Neben Ahlers worden fünf weitere Jusos auf die Listenplätze wie folgt gewählt: Maximilian Schröter (7), Anika Gruner (14), Alexander Langner (17), Lars Ellinger (24) und Johannes Linkelmann (32). „Ich freue mich sehr und bin stolz darauf, dass wir als Jusos ein festes Standing innerhalb der Partei und des Ortsvereins erhalten haben. Wir haben eine Liste, die zeigt, dass wir einen Generationswechsel durchsetzen wollen und nicht nur davon sprechen. Wir als junge Menschen der Rolandstadt wollen gemeinsam etwas verändern und uns von alten Rollenbilder trennen“, sagte die Juso- Kreisvorsitzende Anika Gruner am Rande der Veranstaltung.

Mit Blick auf die Junge Union gab es einen Seitenhieb der Jusos: „Manchmal ist ein Listenplatz nicht entscheidend, aber er zeigt, wie wichtig es anderen Mitgliederinnen und Mitgliedern ist, dass junge Menschen Politik aktiv in Kommunalparlamenten mitbestimmen sollen.“
Autor: red

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Kommentare
Rainer H.
12.03.2014, 14:20 Uhr
SPD im Neuanfang
Etwas kopfschütelnd und lachend verfolgte ich gestern den SPD LIVE Ticker.

Da trat der Rentner Jendricke in die SPD ein, wozu jetzt? Was soll das für ein Signal sein?! Herr Chour will auf verschiedenen Hochzeiten tanzen, will die SPD-Spitze stärken aber als freier Wähler in den Landkreis. Herr Dr. Fischer, wartet bis zur Nominierung bis ihm klar wird, das er die Politik der SPD nicht vertreten kann. Einige wichtige treten gar nicht mehr an. Herr Rieger weiß nicht wohin mit sich und springt nach hinten ...

Ich glaube, es blieb der SPD nichts anderes über, als die Jusos soweit einzusetzen, sie hätten womöglich die Liste nicht vollbekommen!

Ich wünsche den Jusos, dass sie im Falle eines Einzuges auch frischen Wind reinbringen und nicht nur als unerfahrene Komumunalpolitiker verbrannt werden.

Mein Fazit, die SPD hat in den letzten Jahren eine Talfahrt hingelegt, von der sie sich noch nicht erholt haben, weil Sie immer noch nach unten fahren.
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