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Do, 13:28 Uhr
06.03.2014

Angemerkt und nachgefragt

nnz-Leser Michael M. ist auf den Bus angewiesen, wenn er in die Kreisstadt fährt. Immer häufiger bereitet ihm die Fahrt von Bleicherode nach Nordhausen Probleme. Die schildert er und die nnz hat sich um eine Antwort bemüht...


"Ich fahre öfters nach Nordhausen mit dem Bus der Line 29 von Bleicherode nach Nordhausen und zurück (große Runde über die Dörfer) und habe festgestellt, dass der Bus von älteren Bürgern mit Rollatoren und Einkaufswagen benutzt wird und dadurch der Busdurchgang so zugestellt wird, dass kein Durchkommen mehr ist.

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Desweiteren werden die geschilderten Personen zuerst rein gelassen. So kann hinteren Drittel keiner mehr sitzen oder nur mit Mühe sich durchkämpfen. Das kann doch wohl nicht die Norm sein, dass auf so einer langen Strecke kein normaler Bus verkehrt, der auch Platz für die Dörfler und ihre Einkaufsutensilien schafft. Ich könnte mich zum Beispiel nicht durch kämpfen, da ich aufgrund meiner Behinderung eingeschränkt bin."

Dazu an dieser Stelle das Statement der Nordhäuser Verkehrsbetriebe:

Grundsätzlich streben wir an, zunehmend barrierefreie Niederflurtechnik zum Einsatz zu bringen. Allerdings sind die derzeit vorhandenen Hochbodenbusse zum größten Teil noch aus einer Zeit, in der die Busse noch nicht in dem Maße wie heute durch mobilitätseingeschränkte Bürger mit Hilfsmitteln genutzt wurden. Die Nutzungsdauer der Busse beträgt 15 Jahre.

Der uns durch Stadt und Landkreis Nordhausen erteilte Öffentliche Dienstleistungsauftrag lässt zu, dass wir bis zu 25 Prozent Hochbodenbusse beschaffen. Bei der künftigen Beschaffung von Hochbodenbussen werden wir diese, vorbehaltlich der Förderung durch das Land Thüringen, mit Hubliften ausrüsten. Wir haben unser Fahrpersonal in der letzten Fahrerschulung über die Fahrgastrechte behinderter Menschen im Busverkehr (EG) VO 181/2011 unterwiesen.

Dabei war auch Thema, dass die Fahrer koordinierend Kundendienst leisten, wenn es zu Berührungspunkten zwischen mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und anderen Fahrgästen kommt.

Gern kann auch von Herrn M. ein tatsächlicher Sachverhalt benannt werden, welchem wir dann noch einmal konkret nachgehen.

Ihre Verkehrsbetriebe Nordhausen
Autor: red

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