Do, 09:24 Uhr
06.03.2014
Noch nie gegen Rathenow gewonnen
Der nächste Regionalligagegner im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr heißt FSV Optik Rathenow. Eigentlich kann Wacker Nordhausen nach der beeindruckenden Erfolgsserie mit breiter Brust auflaufen...
Die Havelländer sind in keiner beneidenswerten Situation. Als Vorletzter der Tabelle brauchen sie jeden Punkt, um diesen Abstiegsplatz doch noch zu verlassen. Optik hat 13 Punkte und Wacker die doppelte Anzahl auf dem Konto.
Nordhausens Vereinsspitze und Trainer Jörg Goslar formulierten vor der Saison als Ziel, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen. Bei einem neuerlichen Dreier nach vier Erfolgen hintereinander, davon drei auswärts, könnte man diesem Wunsch bereits sehr nahe kommen, auch wenn noch 12 Partien bei 36 zu vergebenden Punkten in der Saison vor uns liegen.
Wacker legte einen überzeugenden Start in die Rückrunde der Regionalliga hin mit Siegen in Halberstadt und zu Hause gegen die U23 von Eisern-Union. Zuletzt musste unser Team beim vermeintlichen Ligakrösus FC Carl Zeiss Farbe bekennen. Mit einem überzeugenden 2:1-Erfolg kehrten Mannschaft und rund 150 Fans stolz aus dem Jenaer Paradies heim. Das macht selbstredend Lust auf mehr, vor allem auch wieder zu Hause vor den treuen Wackerfans. Inzwischen sind wir auf Tabellenplatz 6 angelangt, bleiben aber trotzdem schön auf dem Teppich, auch wenn das Saisonziel Klassenerhalt immer greifbarer wird. Unsere Gäste, die deshalb zumindest auf Abstand gehalten werden müssen, hatten eine Pechsträhne von 14 Spielen hintereinander ohne Sieg. Der letzte Dreier gelang mit 2:1 ausgerechnet gegen Wacker Nordhausen im August 2013. Sie holten aber in Zwickau und Jena jeweils ein Unentschieden. Wir sind demnach gewarnt und jeder Hauch von Unterschätzung des Gegners wäre töricht. Doch Trainer Jörg Goslar wird das mit seinen Verantwortungsträgern zu verhindern wissen.
Mit vielen Neuzugängen starteten die Rathenower in die Regionalliga-Saison und begannen diese sehr stark. Nach fünf Spieltagen stand man auf dem 3. Platz, ohne ein einziges Spiel verloren zu haben. Doch dann stagnierte das Team. Auch weitere Verpflichtungen in der Winterpause zeigten noch keine positive Wirkung, sodass Optik-Trainer Ingo Kahlisch, der übrigens seit über 25 Jahren dort Trainer ist (!), nach dem letzten Spiel gegen Plauen bekannte:
Ich bin heute maßlos enttäuscht. Die ersten 20 Minuten gingen noch, aber alles was danach kam, war mir zu wenig. Zu wenig Aufbegehren, zu wenig Laufbereitschaften von einigen Spielern ... Die Enttäuschung über die Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind, ist bei mir riesengroß. Mit der Leistung aus der zweiten Halbzeit haben wir in dieser Liga nichts zu suchen."
Sie sind aber noch in dieser Liga und der brandenburgische Verein hat mit Wacker Nordhausen bisher in der Vergangenheit nur gute Erfahrungen gesammelt – vier volle Erfolge und ein Remis. Schon 1994 vermasselten sie uns mit ihren 2:0- und 4:3-Siegen in Relegationsspielen den möglichen Aufstieg in die Regionalliga. Als Wacker ein Jahr später doch oben angelangt war, spielten wir dort 0:0 unentschieden, verloren aber erneut die Heimpartie mit 2:3. Das soll sich nun nicht zum dritten Mal im AKS wiederholen.
Die Zuschauer, unter ihnen der leider gesperrte Kapitän Robert Stark, werden die Mannschaft sicher ähnlich lautstark unterstützen wie beim FC Carl Zeiss, zumal die dorthin Mitgereisten am Sonntag freien Eintritt haben (Jenaer Eintrittskarte nicht vergessen).
Bereits am Sonnabend (8. März) empfängt Wackers Zweite um 14 Uhr die SpG Arenshausen/Gerbershausen zum fälligen Punktspiel auf dem Kunstrasenplatz. Beim Hinspiel (0:6) überrollten die Etzrodt-Schützlinge den Gegner förmlich.
Klaus Verkouter
Autor: redDie Havelländer sind in keiner beneidenswerten Situation. Als Vorletzter der Tabelle brauchen sie jeden Punkt, um diesen Abstiegsplatz doch noch zu verlassen. Optik hat 13 Punkte und Wacker die doppelte Anzahl auf dem Konto.
Nordhausens Vereinsspitze und Trainer Jörg Goslar formulierten vor der Saison als Ziel, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen. Bei einem neuerlichen Dreier nach vier Erfolgen hintereinander, davon drei auswärts, könnte man diesem Wunsch bereits sehr nahe kommen, auch wenn noch 12 Partien bei 36 zu vergebenden Punkten in der Saison vor uns liegen.
Wacker legte einen überzeugenden Start in die Rückrunde der Regionalliga hin mit Siegen in Halberstadt und zu Hause gegen die U23 von Eisern-Union. Zuletzt musste unser Team beim vermeintlichen Ligakrösus FC Carl Zeiss Farbe bekennen. Mit einem überzeugenden 2:1-Erfolg kehrten Mannschaft und rund 150 Fans stolz aus dem Jenaer Paradies heim. Das macht selbstredend Lust auf mehr, vor allem auch wieder zu Hause vor den treuen Wackerfans. Inzwischen sind wir auf Tabellenplatz 6 angelangt, bleiben aber trotzdem schön auf dem Teppich, auch wenn das Saisonziel Klassenerhalt immer greifbarer wird. Unsere Gäste, die deshalb zumindest auf Abstand gehalten werden müssen, hatten eine Pechsträhne von 14 Spielen hintereinander ohne Sieg. Der letzte Dreier gelang mit 2:1 ausgerechnet gegen Wacker Nordhausen im August 2013. Sie holten aber in Zwickau und Jena jeweils ein Unentschieden. Wir sind demnach gewarnt und jeder Hauch von Unterschätzung des Gegners wäre töricht. Doch Trainer Jörg Goslar wird das mit seinen Verantwortungsträgern zu verhindern wissen.
Mit vielen Neuzugängen starteten die Rathenower in die Regionalliga-Saison und begannen diese sehr stark. Nach fünf Spieltagen stand man auf dem 3. Platz, ohne ein einziges Spiel verloren zu haben. Doch dann stagnierte das Team. Auch weitere Verpflichtungen in der Winterpause zeigten noch keine positive Wirkung, sodass Optik-Trainer Ingo Kahlisch, der übrigens seit über 25 Jahren dort Trainer ist (!), nach dem letzten Spiel gegen Plauen bekannte:
Ich bin heute maßlos enttäuscht. Die ersten 20 Minuten gingen noch, aber alles was danach kam, war mir zu wenig. Zu wenig Aufbegehren, zu wenig Laufbereitschaften von einigen Spielern ... Die Enttäuschung über die Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind, ist bei mir riesengroß. Mit der Leistung aus der zweiten Halbzeit haben wir in dieser Liga nichts zu suchen."
Sie sind aber noch in dieser Liga und der brandenburgische Verein hat mit Wacker Nordhausen bisher in der Vergangenheit nur gute Erfahrungen gesammelt – vier volle Erfolge und ein Remis. Schon 1994 vermasselten sie uns mit ihren 2:0- und 4:3-Siegen in Relegationsspielen den möglichen Aufstieg in die Regionalliga. Als Wacker ein Jahr später doch oben angelangt war, spielten wir dort 0:0 unentschieden, verloren aber erneut die Heimpartie mit 2:3. Das soll sich nun nicht zum dritten Mal im AKS wiederholen.
Die Zuschauer, unter ihnen der leider gesperrte Kapitän Robert Stark, werden die Mannschaft sicher ähnlich lautstark unterstützen wie beim FC Carl Zeiss, zumal die dorthin Mitgereisten am Sonntag freien Eintritt haben (Jenaer Eintrittskarte nicht vergessen).
Bereits am Sonnabend (8. März) empfängt Wackers Zweite um 14 Uhr die SpG Arenshausen/Gerbershausen zum fälligen Punktspiel auf dem Kunstrasenplatz. Beim Hinspiel (0:6) überrollten die Etzrodt-Schützlinge den Gegner förmlich.
Klaus Verkouter





