Di, 11:28 Uhr
04.03.2014
2.000 neue Arbeitsplätze
Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland sendet positive Konjunktursignale und will in diesem Jahr rund 40.000 neue Jobs schaffen. In Thüringen sollen es 2.000 sein. Teil die IHK mit...
Geschäftslage, Erwartungen, Beschäftigungsabsichten und die Investitionsvorhaben der Unternehmen bewegen sich auf einem expansiven Pfad. Das ist das Ergebnis des Industriereports 2014 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der auf einer bundesweiten Umfrage unter 7.800 Industriefirmen beruht. Darin eingeflossen sind auch die Antworten von knapp 300 Unternehmen im Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Das sind sehr gute Nachrichten. Der Optimismus ist auch in den befragten Thüringer Firmen deutlich spürbar, kommentiert IHK-Hauptgeschäfts-führer Gerald Grusser die vorliegenden Daten und verweist auf das Ergebnis der regionalen Auswertung. Bei 41 Prozent der Unternehmen liefen die Geschäfte ausgesprochen gut, 51 Prozent zeigten sich mit der aktuellen Entwicklung durchaus zufrieden und nur 8 Prozent hätten bisher nicht vom Aufschwung profitieren können.
Inzwischen lasten zwei Drittel der Unternehmer ihre Kapazitäten weitgehend aus und es stehen immer öfter Erweiterungsinvestitionen auf der Tagesordnung, die in der Regel auch zusätzliche Arbeitsplätze einschließen, erklärt der IHK-Chef. So planten 19 Prozent der Befragten die Einstellung von weiterem Personal. Unter dem Strich rechnet die IHK mit 2.000 neuen Arbeitsplätzen in der Thüringer Industrie.
Auch künftig werden die Industriefirmen der Schrittmacher der konjunkturellen Erholung bleiben. In den kommenden Monaten erwartet die Mehr-zahl der Manager sogar eine weitere Verbesserung ihrer geschäftlichen Situation, ist Grusser zuversichtlich. Besonders erfreulich: Auch die exportorientierten Unternehmen zeigten sich wieder recht optimistisch. Schließlich würden mit dem Ausklingen der Rezession in der Eurozone die Ausfuhren in die europäischen Hauptabnehmerländer neuen Schwung erhalten.
Trotz der guten Stimmung sind die Unternehmer aber nicht gänzlich sorgenfrei. Kopfzerbrechen bereitet nach wie vor die Energiepreisentwicklung, sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer. Immerhin 69 Prozent der Betriebe würden in steigenden Energie- und Rohstoffpreisen einen Risikofaktor für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung sehen. Dabei sei zum Zeitpunkt der Befragung die derzeitige Krisensituation in der Ukraine und die Auswirkungen auf russische Erdöl- und Gaslieferungen noch gar nicht absehbar gewesen.
Autor: redGeschäftslage, Erwartungen, Beschäftigungsabsichten und die Investitionsvorhaben der Unternehmen bewegen sich auf einem expansiven Pfad. Das ist das Ergebnis des Industriereports 2014 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der auf einer bundesweiten Umfrage unter 7.800 Industriefirmen beruht. Darin eingeflossen sind auch die Antworten von knapp 300 Unternehmen im Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Das sind sehr gute Nachrichten. Der Optimismus ist auch in den befragten Thüringer Firmen deutlich spürbar, kommentiert IHK-Hauptgeschäfts-führer Gerald Grusser die vorliegenden Daten und verweist auf das Ergebnis der regionalen Auswertung. Bei 41 Prozent der Unternehmen liefen die Geschäfte ausgesprochen gut, 51 Prozent zeigten sich mit der aktuellen Entwicklung durchaus zufrieden und nur 8 Prozent hätten bisher nicht vom Aufschwung profitieren können.
Inzwischen lasten zwei Drittel der Unternehmer ihre Kapazitäten weitgehend aus und es stehen immer öfter Erweiterungsinvestitionen auf der Tagesordnung, die in der Regel auch zusätzliche Arbeitsplätze einschließen, erklärt der IHK-Chef. So planten 19 Prozent der Befragten die Einstellung von weiterem Personal. Unter dem Strich rechnet die IHK mit 2.000 neuen Arbeitsplätzen in der Thüringer Industrie.
Auch künftig werden die Industriefirmen der Schrittmacher der konjunkturellen Erholung bleiben. In den kommenden Monaten erwartet die Mehr-zahl der Manager sogar eine weitere Verbesserung ihrer geschäftlichen Situation, ist Grusser zuversichtlich. Besonders erfreulich: Auch die exportorientierten Unternehmen zeigten sich wieder recht optimistisch. Schließlich würden mit dem Ausklingen der Rezession in der Eurozone die Ausfuhren in die europäischen Hauptabnehmerländer neuen Schwung erhalten.
Trotz der guten Stimmung sind die Unternehmer aber nicht gänzlich sorgenfrei. Kopfzerbrechen bereitet nach wie vor die Energiepreisentwicklung, sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer. Immerhin 69 Prozent der Betriebe würden in steigenden Energie- und Rohstoffpreisen einen Risikofaktor für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung sehen. Dabei sei zum Zeitpunkt der Befragung die derzeitige Krisensituation in der Ukraine und die Auswirkungen auf russische Erdöl- und Gaslieferungen noch gar nicht absehbar gewesen.


