Di, 17:56 Uhr
28.01.2014
nnz-Forum: Dank an alle Beteiligten
Von einem Erlebnis der besonderen Art berichtet ein Leser der nnz. Und diesmal geht es nicht um Kritik, sondern um Anerkennung und Lob...
Seit einigen Monaten unterstütze ich einen älteren Herrn in der Nachbarschaft bei der Bewältigung des alltäglichen Lebens. Dazu zählt auch die Erledigung des Schriftverkehrs mit den Ämtern unter anderem bei der Erlangung der Pflegestufe. Ein 91-jähriger Mann ist mitunter diesem Papierkrieg hilflos ausgeliefert. Dies nur so am Rande.
Am letzten Samstagvormittag wollte der Pflegedienst seine gewohnte alltägliche Hilfe leisten. Diesmal blieb aber der Pflegekraft der Zutritt zum Haus des besagten Herrn verwehrt. Die Haustür war mit den Schlüssel nicht zu öffnen, da von innen der Schlüssel steckte. Nach mehrmaligen ergebnislosen Versuchen des Klingelns und Rufens entschied sie, die Feuerwehr zu alarmieren und eine Notöffnung zu veranlassen.
Jetzt komme ich zum eigentlichen Grund meines Schreibens. Zum ersten Mal wurde ich unmittelbarer Zeuge eines Einsatzes von Feuerwehr und an anderer Rettungs- und Einsatzkräfte.
Nachdem der Zutritt durch die vorhandenen Außentüren misslang, entschloss man sich,
die Scheibe der Terrassentür einzuschlagen, um den Rettungssanitätern den Zugang zu ermöglichen. In diesem Fall musste man mit dem Schlimmsten rechnen, da der alte Herr erst Tage zuvor eine Erkrankung überstanden hatte.
Aber zum Glück ging alles glimpflich aus. Der ältere, schwerhörige Mann hat entgegen der Gewohnheit den Haustürschlüssel stecken lassen. Die Rettungssanitäter fanden ihn dann den Umständen entsprechend wohlbehalten bei der Verrichtung seiner Morgentoilette vor. Zum Glück.
Auf Grund der Kälte und der Herstellung der Sicherheit entschloss man sich die fehlende Scheibe durch eine Spanplatte zu ersetzen. Die Einbaumaße wurden zur Einsatzzentrale durchgegeben. In der Zwischenzeit baute man zwei neue Schließzylinder ein und reinigte die Einsatzstelle. Alles ausgeführt von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr. Der Einsatz nahm ein gutes Ende. Dieser lief sehr routiniert und professionell ab. Ich konnte mich persönlich davon überzeugen, dass man nicht nur mit Routine, sondern auch viel menschlichen Verständnis in Gefahrensituationen seinen Dienst tut.
Hiermit möchte ich mich persönlich und besonders auch im Namen des Nachbarn bei den eingesetzten Kräften von der Berufsfeuerwehr, den Sanitätern vom Rettungsdienst und bei der Polizei bedanken. Nicht zuletzt ein Dank an die Pflegkräfte des Pflegedienstes Baierl, die aufopferungsvoll und umsichtig wie auch andere Pflegedienste ihren Dienst verrichten und oft die Ersten am Ort des Geschehens sind und Entscheidungen treffen müssen.
Andreas Knoblauch
Autor: redSeit einigen Monaten unterstütze ich einen älteren Herrn in der Nachbarschaft bei der Bewältigung des alltäglichen Lebens. Dazu zählt auch die Erledigung des Schriftverkehrs mit den Ämtern unter anderem bei der Erlangung der Pflegestufe. Ein 91-jähriger Mann ist mitunter diesem Papierkrieg hilflos ausgeliefert. Dies nur so am Rande.
Am letzten Samstagvormittag wollte der Pflegedienst seine gewohnte alltägliche Hilfe leisten. Diesmal blieb aber der Pflegekraft der Zutritt zum Haus des besagten Herrn verwehrt. Die Haustür war mit den Schlüssel nicht zu öffnen, da von innen der Schlüssel steckte. Nach mehrmaligen ergebnislosen Versuchen des Klingelns und Rufens entschied sie, die Feuerwehr zu alarmieren und eine Notöffnung zu veranlassen.
Jetzt komme ich zum eigentlichen Grund meines Schreibens. Zum ersten Mal wurde ich unmittelbarer Zeuge eines Einsatzes von Feuerwehr und an anderer Rettungs- und Einsatzkräfte.
Nachdem der Zutritt durch die vorhandenen Außentüren misslang, entschloss man sich,
die Scheibe der Terrassentür einzuschlagen, um den Rettungssanitätern den Zugang zu ermöglichen. In diesem Fall musste man mit dem Schlimmsten rechnen, da der alte Herr erst Tage zuvor eine Erkrankung überstanden hatte.
Aber zum Glück ging alles glimpflich aus. Der ältere, schwerhörige Mann hat entgegen der Gewohnheit den Haustürschlüssel stecken lassen. Die Rettungssanitäter fanden ihn dann den Umständen entsprechend wohlbehalten bei der Verrichtung seiner Morgentoilette vor. Zum Glück.
Auf Grund der Kälte und der Herstellung der Sicherheit entschloss man sich die fehlende Scheibe durch eine Spanplatte zu ersetzen. Die Einbaumaße wurden zur Einsatzzentrale durchgegeben. In der Zwischenzeit baute man zwei neue Schließzylinder ein und reinigte die Einsatzstelle. Alles ausgeführt von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr. Der Einsatz nahm ein gutes Ende. Dieser lief sehr routiniert und professionell ab. Ich konnte mich persönlich davon überzeugen, dass man nicht nur mit Routine, sondern auch viel menschlichen Verständnis in Gefahrensituationen seinen Dienst tut.
Hiermit möchte ich mich persönlich und besonders auch im Namen des Nachbarn bei den eingesetzten Kräften von der Berufsfeuerwehr, den Sanitätern vom Rettungsdienst und bei der Polizei bedanken. Nicht zuletzt ein Dank an die Pflegkräfte des Pflegedienstes Baierl, die aufopferungsvoll und umsichtig wie auch andere Pflegedienste ihren Dienst verrichten und oft die Ersten am Ort des Geschehens sind und Entscheidungen treffen müssen.
Andreas Knoblauch
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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