So, 18:20 Uhr
26.01.2014
Doppelte Freude
Hinter den C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV (NSV) liegt ein erfolgreiches Wochenende. Gleich zweimal musste das Team von Trainer Alfons Jarmuszewski ran. Und zweimal verließ es das Parkett als Sieger. Sandra Arm berichtet...
Am Sonnabend feierte es einen 36:2 (16:2)-Auswärtssieg in der Landesliga beim HV Artern. Nur einen Tag später wurde der SV Town&Country Behringen/Sonneborn in der Thüringenliga deutlich mit 41:15 (22:9) besiegt.
In der Anfangsphase kam der NSV mit seiner zweiten Reihe nicht gut ins Spiel. In den ersten zehn Minuten war er nur viermal erfolgreich – 4:0. Im weiteren Verlauf wurde es dann besser, es kam langsam ein Spielfluss auf, so dass sich der NSV über die Station 9:1 bis zur Halbzeit zum 16:2 absetzte. Der Gastgeber hatte das Nachsehen, weil er im Angriff viel zu überhastet und unkonzentriert abschloss.
In der zweiten Hälfte agierten die Rolandstädterinnen in der Abwehr vollkommen defensiv. Dem Gastgeber gelang es nicht, eine Ergebniskorrektur herbeizuführen, obwohl ihm hochkarätige Torwurfmöglichkeiten einräumt wurden. Dass auch Torhüterinnen starke Nerven von der Siebenmeterlinie haben, bewies Sonja Zeaiter vom NSV, die einen Strafwurf sicher verwandelte. Positiv fiel ebenfalls auf, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Beste Werferin war Nelly Frank, die siebenmal erfolgreich einnetzte. In der Tabelle gab es keine Veränderung, der NSV führt sie weiterhin souverän an.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter (1) - Vanessa Böttcher (2), Clara Fiedler (2), Larissa Förster (3), Nelly Frank (7), Jenny Galonska (5), Lea Ziska Hoche (1), Ella Krieß (5), Laura Krüger (3), Sophie Schröder (3), Julia Weise (3)
Für Trainer Jarmuszewski in den Anfangsminuten unverständlich, dass seine Mannschaft in den ersten zehn Minuten in der Abwehr zu passiv agierte. So gelang es den Gästen bis zum 9:14 mitzuhalten. Sicherlich auch bedingt durch die schlechten Torhüterleistungen der beiden NSV-Mädchen. Der Gastgeber besann sich, nahm Tempo auf und provozierte den sportlichen Kontrahenten zu überhasten Abschlusshandlungen und Fehlabspielen, was mehrfach zu leichten Ballgewinnen führte. Bis zur Halbzeit gelang es ihm sich zum 22:9 abzusetzen.
Nach Wiederanpfiff baute der NSV seine komfortable Führung zum 25:9 weiter aus. Nach dem 28:12 verschärften die Nordhäuserinnen ihr Tempo und enteilten zum 34:13. Nun konnten sich die beiden Trainer beruhigt und entspannt zurücklehnen. Sie schickten die zweite Reihe auf das Parkett, die den Vorsprung nicht etwa nur verwaltete, sondern auf den Endstand zum 41:15 ausbaute. Wir erzielten in Behringen genauso viele Treffer, ließen aber acht weniger zu, erinnerte sich Jarmuszewski. Wie bereits am Vortag verwandelte Torhüterin Sonja Zeaiter erneut einen Strafwurf sicher. Die meisten Treffer erzielte Julia Weise, sie traf zwölfmal. Auch hier grüßt der NSV durch seinen dritten Erfolg in Serie von der Tabellenspitze.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter (1) - Vanessa Böttcher, Clara Fiedler (2), Larissa Förster (2), Nelly Frank (2), Jenny Galonska (6), Sophia Goetze (3), Lea Ziska Hoche, Ella Krieß (6), Laura Krüger, Vanessa Michel (6), Sophie Schröder, Julia Weise (12)
Sandra Arm
Autor: redAm Sonnabend feierte es einen 36:2 (16:2)-Auswärtssieg in der Landesliga beim HV Artern. Nur einen Tag später wurde der SV Town&Country Behringen/Sonneborn in der Thüringenliga deutlich mit 41:15 (22:9) besiegt.
HV Artern – Nordhäuser SV 2:36 (2:16)
Zuerst musste der NSV also reisen - nach Artern. Dort erwartete das Team eine kühle Halle und bereits vor Spielbeginn fiel die elektronische Anzeige aus. Der Spielstand wurde auf eine Tafel geschrieben, bevor in der zweiten Halbzeit eine klitzekleine Handanzeige zum Einsatz kam.In der Anfangsphase kam der NSV mit seiner zweiten Reihe nicht gut ins Spiel. In den ersten zehn Minuten war er nur viermal erfolgreich – 4:0. Im weiteren Verlauf wurde es dann besser, es kam langsam ein Spielfluss auf, so dass sich der NSV über die Station 9:1 bis zur Halbzeit zum 16:2 absetzte. Der Gastgeber hatte das Nachsehen, weil er im Angriff viel zu überhastet und unkonzentriert abschloss.
In der zweiten Hälfte agierten die Rolandstädterinnen in der Abwehr vollkommen defensiv. Dem Gastgeber gelang es nicht, eine Ergebniskorrektur herbeizuführen, obwohl ihm hochkarätige Torwurfmöglichkeiten einräumt wurden. Dass auch Torhüterinnen starke Nerven von der Siebenmeterlinie haben, bewies Sonja Zeaiter vom NSV, die einen Strafwurf sicher verwandelte. Positiv fiel ebenfalls auf, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Beste Werferin war Nelly Frank, die siebenmal erfolgreich einnetzte. In der Tabelle gab es keine Veränderung, der NSV führt sie weiterhin souverän an.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter (1) - Vanessa Böttcher (2), Clara Fiedler (2), Larissa Förster (3), Nelly Frank (7), Jenny Galonska (5), Lea Ziska Hoche (1), Ella Krieß (5), Laura Krüger (3), Sophie Schröder (3), Julia Weise (3)
NSV – SV Behringen/Sonneborn 41:15 (22:9)
Noch nicht einmal 24 Stunden später, standen die Nachwuchs-Handballerinnen des NSV erneut auf dem Parkett. Diesmal aber in heimischer Halle. Dort empfing das Team in der Thüringenliga den SV Town&Country Behringen/Sonneborn.Für Trainer Jarmuszewski in den Anfangsminuten unverständlich, dass seine Mannschaft in den ersten zehn Minuten in der Abwehr zu passiv agierte. So gelang es den Gästen bis zum 9:14 mitzuhalten. Sicherlich auch bedingt durch die schlechten Torhüterleistungen der beiden NSV-Mädchen. Der Gastgeber besann sich, nahm Tempo auf und provozierte den sportlichen Kontrahenten zu überhasten Abschlusshandlungen und Fehlabspielen, was mehrfach zu leichten Ballgewinnen führte. Bis zur Halbzeit gelang es ihm sich zum 22:9 abzusetzen.
Nach Wiederanpfiff baute der NSV seine komfortable Führung zum 25:9 weiter aus. Nach dem 28:12 verschärften die Nordhäuserinnen ihr Tempo und enteilten zum 34:13. Nun konnten sich die beiden Trainer beruhigt und entspannt zurücklehnen. Sie schickten die zweite Reihe auf das Parkett, die den Vorsprung nicht etwa nur verwaltete, sondern auf den Endstand zum 41:15 ausbaute. Wir erzielten in Behringen genauso viele Treffer, ließen aber acht weniger zu, erinnerte sich Jarmuszewski. Wie bereits am Vortag verwandelte Torhüterin Sonja Zeaiter erneut einen Strafwurf sicher. Die meisten Treffer erzielte Julia Weise, sie traf zwölfmal. Auch hier grüßt der NSV durch seinen dritten Erfolg in Serie von der Tabellenspitze.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter (1) - Vanessa Böttcher, Clara Fiedler (2), Larissa Förster (2), Nelly Frank (2), Jenny Galonska (6), Sophia Goetze (3), Lea Ziska Hoche, Ella Krieß (6), Laura Krüger, Vanessa Michel (6), Sophie Schröder, Julia Weise (12)
Sandra Arm









