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So, 12:27 Uhr
26.01.2014

SPD distanziert sich entschieden

Die SPD Fraktion im Stadtrat Nordhausen distanziert sich entschieden von der am Mittwoch stattgefundenen Veranstaltung mit dem Thema „Gedenkkultur in Nordhausen“...


"Insbesondere sind wir besorgt über das unachtsame Verhalten gegenüber dem Bündnis gegen Rechtsextremismus sowie von den im Nachhinein getätigten Erklärungsversuchen des Oberbürgermeisters der Stadt Nordhausen, Dr. Klaus Zeh. Eine solche Veranstaltung ist nicht geeignet, rechtem Gedankengut ein Podium zu bieten", heißt es in einer Mitteilung der Fraktion.

Weder das Verhalten, noch die Erklärungsversuche werden der Verantwortung des Oberbürgermeisters, noch der besonderen geschichtlichen Verantwortung der Stadt Nordhausen gerecht und geben Raum zu Interpretationen.

Die SPD Fraktion im Stadtrat Nordhausen fordert vom Oberbürgermeister Aufklärung, warum Einladungen an rechtsextreme Personen, offensichtlich aber nicht an Vertreter von Kirchen, Verbänden, Vereinen, des öffentlichen Lebens und Gewerkschaften versendet wurden. "Wir erwarten entsprechende Konsequenzen sowie eine eindeutige Klarstellung des Oberbürgermeisters", heißt es abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Serendipity
26.01.2014, 13:00 Uhr
Man nehme...
Und so wird wieder ein kleiner Provinz-Skandal angerührt.
Diese Mentalität des erhobenen Zeigefingers ist einfach ätzend.
Glaskugel
26.01.2014, 13:41 Uhr
Furchtbar
Das die Kirchen nicht zum Seminar "Wie gedenke ich richtig" eingeladen waren ist sicher ganz furchtbar für die Nordhäuser SPD. Aber es kommt noch furchtbarer. Mein Vater hat mir vorhin erzählt, dass die Angler auch keine Einladung hatten. Aber lasst euch nicht dabei stören den Gedenktag kaputt zu machen. Das schafft ihr Politniks ja jedes Jahr.
98maschr
26.01.2014, 14:11 Uhr
Das wird den OB eher freuen
Ich meine wer gibt denn in NDH noch etwas auf die Meinung der SPD, geschweige denn respektiert diese? Insofern ist das doch eher eine für den OB dankbare Reaktion mit der er bestimmt leben kann. Was ich mich nur frage ist, kann man sich nicht nur von Dingen distanzieren an denen man konstruktiv teilgenommen hat?

Auf alle Fälle eine amüsante Luftnummer der SPD um sich auf dem Rücken Anderer zu profilieren - man selbst bekommt ja nix auf die Reihe.
punktum
26.01.2014, 17:36 Uhr
endlich - so ein Glück
aber auch. Wir reden nicht mehr über "kleine Werbefilmchen", über die immerwährenden "Gemeinheiten" der anderen gegenüber unserer SPD, nein es ist vollbracht, der OB hat die "Hälfte" vergessen einzuladen, er hat "Schuld" auf sich geladen, "is es nicht schön-ja es is nicht schön" nun aber versammelt euch, nun aber auch gemeinsam drauf! Leuten wir endlich den Wahlkampf ein.

Schade nur das wir von der SPD nicht auch gegangen sind, dass wir sitzen geblieben sind und nur die Linken gegangen sind. Unsere Printmedien werden es schon richten. Vielleicht macht unser J. wieder eine kleine winzige Dienstaufsichtsbeschwerde draus.
Und wie freue ich mich an dieser Stelle erst auf "Suse" ihren Kommentar.
othello
26.01.2014, 17:52 Uhr
nicht übertreiben bitte !
Liebe Genossen. Man kann in seinen Reaktionen auch über das Ziel hinaus schießen.
Wenn ich richtig liege, war diese Veranstaltung nur ein zaghafter Versuch einen Gedenktag vorzubereiten, und in dessen Ergebnis eine AG gebildet wurde. Die erste Frage wäre hier, nach welchen Kriterien wurden die Einladungen verschickt ? Ich bin auch davon überzeugt, dass in nächster Zeit auch noch andere gesellschaftliche Kräfte eingeladen werden.
Dass Dr.Zeh der Meinung war, er könnte mit den nicht geladenen rechten Kameraden in einer solchen Veranstaltung positives Verhalten bei solchen Leuten hervorrufen, spricht für seine Naivität
und auch sein politisches Ungeschick. Vielleicht war es auch Populismus, was ihn getrieben hat, wenn er sagt, er wolle auch solche Menschen nicht fallen lassen. So etwas kommt immer gut an.
Also liebe Genossen! Man kann es mit seinen Forderungen auch übertreiben.
Suse
26.01.2014, 20:05 Uhr
@Pünktchen-da bin ich
und ich amüsiere mich köstlich über solche Kommentare,die unserem Kläuschen schnell mal aus der Patsche helfen wollen.Ist doch alles halb so wild! Wäre es nur Jendricke gewesen,dann könntet ihr aber so richtig zu schlagen,wer weiß was dem dann alles unterstellt würde. Ja so ist das ! Naja,war ja auch nur ein Fehler,keiner weiß,wie die Einladungen zustande kamen. Kann doch mal passieren,dass nur bestimmte Leute eingeladen werden,so wie damals beim "Klaus und Clauß -Treffen " auf Kosten des Steuerzahlers.
Ich gebe aber auch Othello recht,dass dieser Fehler sicher auch der Naivität unseres OB zu gerechnet werden Kann. Nur stellt sich die Frage: Kann sich in solch sensiblen Dingen ein OB so viel Naivität leisten?
altmeister
26.01.2014, 21:48 Uhr
Der Sturm im Wasserglas
Da nun endlich, in einem anderen Artikel, Dr. Schröter den tatsächlichen Ablauf geschildert hat, kommt mir das ganze Theater wirklich inszeniert vor.
Da Dr. Schröter ein nicht nur in seiner Partei anerkannter Mitbürger ist, sehe ich auch die Glaubwürdigkeit gegeben. Sollten andere Beobachtungen gemacht worden sein, so kann sich der Betreffende, auch während der Veranstaltung anwesende, gern hier äußern.

Da aber bisher nur viel Wind ohne Fakten kam, kann ich mir vorstellen, daß hier nur nach Strohhalmen gesucht wurde, um von den noch immer ungeklärten, in letzter Zeit diskutierten Problemen ablenken zu können. Der interessierte Leser weiß, was gemeint sein kann.
Gerd S.
27.01.2014, 09:00 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Boris Weißtal
27.01.2014, 10:09 Uhr
Wer hat teilgenommen?
Angesichts der Umstände, dass nun wieder jeder versucht, das Thema für sich auszuschlachten, stelle ich folgende Fragen:

Wer hat von welcher Stadtratsfraktion teilgenommen? Wer von welcher/welchem Verband/Bündnis hat teilgenommen? Haben sich die "drei jungen Leute" durch Verhalten oder Äußerungen als Rechtsradikale zu erkennen gegeben?

Nur wenn diese Fragen geklärt sind, wissen wir, wer hier seinen Senf dazu geben darf...
Retupmoc
27.01.2014, 10:30 Uhr
Es wird langsam albern
Und zwar von jeder Seite. Ob Rechts oder Links oder angeblich demokratische Mitte - was haltet Ihr alle davon, keine zentrale Gedenkfeier zu machen. Das Palaver will sowieso kein Mensch hören. Lasst ganz einfach die Bürger, die an diesem Tag gedenken wollen ( egal ob der vielen Menschen, die durch die Nazis umgekommen sind, der vielen Zwangsarbeiter in Dora, die ermordet wurden, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt die in den Flammen umkamen oder von Tieffliegern auf der Flucht erschossen wurden) den Opfern gedenken. Da haben Sie mehr davon als eine Zurschaugestellte Veranstaltung. Und als Nebeneffekt entfällt dieses unsägliche Rechts/Links/Mitte. ES NERVT!
Veritas
27.01.2014, 13:00 Uhr
Demokratie " Herrschaft des Volkes "
Ich denke in einer Demokratie sollten alle Meinungen gehört werden, so denn man sie mit dem Grundgesetz in Einklang bringen kann. Aber bei dieser Diskussion geht es mal wieder, wie in vielen voran gegangene Diskussionen um Kleinstadt Politik auf unterer Ebene. Vielleicht sollten sich alle Fraktionen im Stadtrat mal wieder ihren wesentlichen Aufgaben widmen und dienliches für die tun, denen sie ihr Amt zu verdanken haben, dem " VOLK "!
Gudrun1974
27.01.2014, 19:17 Uhr
Die Botschaft
Die Botschaft: Gedenkkultur verboten.

P.S. Gibts jetzt eine Parteistrafe für die beiden Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion, die die Veranstaltung vernünftigerweise nicht verlassen haben?
susi sorglos
27.01.2014, 19:24 Uhr
kann es ein Zufall sein?
Was man so alles findet?!
Einladung der NPD Zufall?
Kann man glauben - oder auch nicht!

Kein Einzelfall. Mehr unter folgendem Link.

http://www.mdr.de/sachsen/landeszentrale-sachsen100_cpage-2_zc-9945170c.html
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