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Fr, 10:09 Uhr
27.12.2013

Mehr Zeit für die Familie

In Thüringen wünschen sich überdurchschnittlich viele Menschen mehr Zeit für Familie und Freunde. 64 Prozent haben sich dies als guten Vorsatz für das neue Jahr vorgenommen – bundesweit sind es nur 54 Prozent. Als eine der größten Herausforderungen empfinden die Thüringer dabei, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Umfrage der DAK-Gesundheit zu den guten Vorsätzen 2014...


Fast jeder zweite Thüringer (46 Prozent) gibt den Spagat zwischen Beruf und Familie als größten Stressfaktor an. Damit ist das Bundesland Spitzenreiter und weit über dem Bundesschnitt – deutschlandweit haben nur 34 Prozent der Befragten Probleme damit.

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„Von Arbeitnehmern wird zunehmend gefordert, flexibel und mobil zu sein“, sagt DAK-Landeschefin Steffi Steinicke. „Beruf und Familie vermischen sich dadurch immer mehr.“ 44 Prozent der Befragten im Land sagten darüber hinaus, dass sie sich 2014 mehr Zeit für sich selbst nehmen wollen.

Auch das Geld treibt die Thüringer um. 38 Prozent sagen, dass ihr Stress von finanziellen Sorgen herrührt (bundesweit: 31 Prozent). Kein Wunder, dass sich überdurchschnittlich viele Menschen im Land zum Vorsatz nehmen, 2014 sparsamer zu sein. 32 Prozent wollen im kommenden Jahr stärker auf ihr Geld achten, während das deutschlandweit nur 26 Prozent für nötig halten. Jeder zehnte Thüringer will ab dem 1. Januar weniger Alkohol trinken oder das Rauchen aufgeben. 40 Prozent äußerten den Wunsch, im neuen Jahr abzunehmen.

Ob die Thüringer ihre guten Vorsätze auch umsetzen, muss sich allerdings erst zeigen. Immerhin die Hälfte aller Deutschen sagen, ihre Vorsätze für 2013 drei Monate oder länger durchgehalten zu haben. In Thüringen haben das lediglich 45 Prozent der Befragten geschafft.

Die Top Ten der guten Vorsätze für 2014 in Thüringen:

Mehr Zeit für Familie / Freunde (64 Prozent)
Stress vermeiden / abbauen (62 Prozent)
Mehr bewegen / Sport (51 Prozent)
Gesünder ernähren (45 Prozent
mehr Zeit für sich selbst (44 Prozent)
abnehmen (40 Prozent)
sparsamer sein (32 Prozent)
weniger Fernsehen (17 Prozent)
weniger Alkohol (10 Prozent)
Rauchen aufgeben (10 Prozent)

Die Daten beziehen sich auf eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit. 3021 Befragte, davon 200 in Thüringen. Erhebungszeitraum: 20. November bis 10. Dezember 2013.
Autor: red

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Kommentare
BGE- Pirat
27.12.2013, 12:11 Uhr
Nur der Gewinn zählt
Das hört sich alles gut an mehr Zeit für
Familie und Freunde.
Aber wenn mann auf Arbeit keine Freunde hat dann kann man es schon fast aufgeben.
Wenn man die Maschinen in 4 Schichten auslasten
muß das der Gewinn stimmt und der Staat sebst wie
zb.den Ostersonntag als Feiertag streichen tut.
Oder eine Frau die im Handel arbeitet nur 30 Stunden gehen will um mehr Zeit für die Kinder zu
haben und dann 8 tage durcharbeiten muß und anstatt aussicht auf Mindeslohn nur 6 Euro bekommt ist es doch besser sie bleibt auf arbeit,
weil das geld sowie so nichtweiter reicht als in den Stadtpark.
mfg Heiko
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