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Do, 18:20 Uhr
28.11.2013

Keine Aufbauhilfe mehr nötig

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin, tönt es oft aus tausenden Fankehlen ... Gemeint sind hier aber die Kicker von Wacker Nordhausens erster Vertretung. Die Reise geht allerdings nicht zum DFB-Pokalendspiel in die Hauptstadt, sondern ins Poststadion, wo am Sonntag der Athletik Klub 07 (BAK) um 13.30 Uhr Gastgeber ist...


Im achten und letzten Auswärtsspiel der Hinrunde in der Regionalliga Nordost stehen die Männer von Trainer Jörg Goslar erneut vor einer großen Herausforderung gegen den „multikulturellen“ deutsch-türkischen Verein, der in der Vorsaison hinter RB Leipzig, Jena und Zwickau einen beachtlichen vierten Platz in der Endabrechnung einnehmen konnte. Auch in dieser Saison zählen die Rot-Weißen zum engeren Favoritenkreis für die oberen Tabellenplätze.

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In einem TV-Interview verriet BAK-Trainer Engin Yanova vor dem mit 4:1 gewonnenen Pokalspiel gegen den 1. FC Schöneberg seine nächsten Ziele: “Wir wollen in diesem Jahr noch jedes Spiel gewinnen!” Das heißt übersetzt, auch Wacker Nordhausen wird zum Untergang im traditionellen Poststadion vorverurteilt.

Doch das Berliner Vorhaben erhielt bereits am vergangenen Spieltag einen argen Dämpfer; denn beim VFC Plauen unterlag der bisherige Tabellenzweite glatt mit 0:2 und rutschte prompt auf den fünften Platz ab. Das entspricht keinesfalls dem Anspruch der Hauptstädter. Nicht umsonst wurden fast doppelt so viel Spieler wie von Wacker vor Saisonstart verpflichtet, u. a. der 16-fache türkische Nationalspieler Serhat Akin. Die Neuen hatten zuvor höher als Regionalliga gespielt.
Wieder mit dabei: Matti Langer (Foto: Archiv Verkouter)
Wieder mit dabei: Jan Löhmannsröben (Foto: Archiv Verkouter)
Wieder mit dabei: Christoph Rischker (Foto: Archiv Verkouter)
Die Nordhäuser leisteten vielen Mannschaften der unteren Regionen zum jeweiligen Zeitpunkt des Spiels uneigennützig mit Spendierhosen wertvolle Aufbauhilfe in Sachen Nichtabstieg – wir denken nur an Rathenow, Plauen, Meuselwitz, Hertha BSC oder Lok Leipzig. Das geschah zwar ungewollt, aber es ist bittere Realität geworden. Wir stünden mit den dort möglichen Punktgewinnen ganz anders in der Tabelle, etwa da, wo Plauen und Zwickau sich jetzt tummeln und der Abstand auf die unteren Ränge wäre beruhigender gewesen.

Weil es aber anders gekommen ist, muss Wacker weiter auf Punktesuche gehen. Was zuletzt in Babelsberg und Auerbach mit wertvollen 3:2-Auswärtssiegen gelang, dürfte in Berlin nur schwer zu wiederholen sein. Unmöglich indes ist das nicht. Mit Teamgeist und hoher Laufbereitschaft, das wurde gerade beim BAK etwas bemängelt, sollte doch einiges gehen. Trainer Goslar hatte nach der enttäuschenden 0:2-Heimniederlage gegen Zwickau knapp zwei Wochen Zeit, seine Mannschaft wieder aufzurichten.

Wir im Nordhäuser Lager hoffen, dass ihm das gelungen ist und die Truppe couragiert ans Werk geht, so wie auf den Bildern Matti Langer, Jan Löhmannsröben und Christoph Rischker. Unser letzter Auswärtsgegner, der VfB Auerbach, hatte es beim 1:1 vorgemacht, wie man beim BAK auch als krasser Außenseiter punkten kann.
Klaus Verkouter
Autor: red

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