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Do, 17:41 Uhr
28.11.2013

Treffen in Walkenried

Abgeordnete der FDP-Fraktionen aus Thüringen und Niedersachsen trafen sich heute zur Werksbegehung bei Saint-Gobain Formula in Walkenried. Diskutiert wurden dabei in einem anschließenden Gespräch die Auswirkungen des Grünen Bandes auf die regionale Industrie...


„Ich freue mich über den Besuch der Abgeordneten. Er gibt uns die Möglichkeit zum Informationsaustausch darüber, wie wirtschaftliches Wachstum und Innovation in unserer Region erfolgen können“, begrüßte Elmar Zimmer, Werksleiter Walkenried, seine Gäste aus Thüringen und Niedersachsen.

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Der Besuch galt neben der Werksbesichtigung insbesondere den Umweltschutzaktivitäten Saint-Gobain Formulas am Grünen Band, wo sich entlang des deutsch-deutschen Grenzstreifens ein nahezu unberührter Naturraum entwickelt hat. Da in direkter Nähe zum Grünen Band Gips abgebaut wird, sind für Formula Wahrung und Wiederherstellung dieses Naturraums selbstverständlich.

Die Besucher unterstrichen zudem die Bedeutung der regionalen Industrie: „Die Arbeit von Formula sichert Arbeitsplätze in einem strukturschwachen Gebiet. Dass zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen eine sinnvolle Balance gefunden werden muss, ist klar“, sagte Dr. Gero Hocker MdL, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. „Dabei kann die Sicherung der regionalen Wirtschaft mit dem Umweltschutz in Einklang gebracht werden: Für die Ausweisung von Abbauflächen werden Ausgleichsflächen geschaffen und entsprechende Naturschutzmaßnahmen ergriffen. So gewinnen beide Seiten.“

Das Grüne Band ist ein Bekenntnis zum Naturschutz, besitzt aber keinen Rechtsstatus. Zimmer sieht indes die Renaturierung als eigene Pflicht: „Wir bemühen uns um den bestmöglichen Umweltschutz und gehen auch über gesetzliche Vorgaben hinaus. Bereits mit der erfolgreichen Renaturierung des Lohofschen Bruchs haben wir gezeigt, dass wir Steinbrüche nach erfolgtem Gipsabbau wieder zu Naturräumen entwickeln.“ So wurden für die Abbauflächen am Röseberg, die teilweise im Grünen Band liegen, sowie jene am Himmelsberge umfangreiche landschaftspflegerische Ausgleichsmaßnahmen geplant und anteilig auch schon umgesetzt.
Autor: red

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