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Do, 13:00 Uhr
21.11.2013

Was denn nun, Herr Minister?

Die nnz hatte gestern über eine Brückenbauprojekt zwischen Ilfeld und Netzkater berichtet, das in den zurückliegenden Wochen "still und heimlich" begonnen wurde. In der kommenden Woche soll darüber nun informiert werden...


Im Auftrag des Nordthüringer Straßenbauamtes wird im Zuge der B4 eine neue Brücke über die Bere gebaut. Der Kreisverband der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) hat deshalb für den kommenden Dienstag um 17.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in das Hotel Harzparadies/Tanne eingeladen. Dort werden die Fachleute des Straßenbauamtes den geplanten Ablauf detailliert vorstellen.

Dort wird aber auch Verkehrsstaatssekretärin Inge Klaan (CDU) referieren. Die wird sich nach ihrem Referat einige Fragen anhören müssen: Zum Beispiel, warum ihr Chef, Verkehrsminister Christian Carius, die Ortsumgehungen Niedersachswerfen und Ilfeld als dringende Infrastrukturmaßnahme für das Jahr 2015 an den Bund meldete, aber Informationen der nnz zufolge die Ortsumgehung Ilfeld nicht realisierbar sei und auch nicht geplant werde. Die Gründe können zusammengefasst werden: zu teuer und deshalb endet die letzte Ortsumfahrung entlang der B4 in Richtung Niedersachsen vermutlich am Rosenstieg zwischen Niedersachswerfen und Ilfeld.

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Auch MIT-Kreisvorsitzender Niels Neu kennt die Diskrepanz zwischen politischem Agieren und praktischem Handeln. Neu weiß aber auch, dass breiter öffentlicher Druck auf die Politik vielleicht positive Spuren hinterlassen könne. Gefragt seien deshalb alle gewählten Vertreter der Landgemeinde Harztor, die eine Realisierung beider Ortsumgehungen einfordern sollen.

Das übrigens war einst in den Wahlprogrammen aller Parteien, einschließlich der UWL, zur Gemeinderatswahl zu lesen. Jetzt sollte man sich daran erinnern und das umsetzen, was man einst dem Wähler versprochen hatte, sagt Niels Neu im Gespräch mit der nnz. Er habe den Eindruck, dass man sich im Gemeinderat von Harztor stattdessen lieber mit der Verhinderung oder Verzögerung einer notwendigen Neuwahl befasse.

Am kommenden Dienstag bestehe die Möglichkeit, sowohl die Politik als auch die Fachleute in punkto Verkehr zur Rede zu stellen. Es könnte spannend werden im Harzparadies - auch was die Daten und Fakten zum Neubau der Berebrücke anbelangt. Denn wie die nnz erfuhr, werden sich die Arbeiten bis hin zum Bahnübergang der HSB erstrecken.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Dorakind
21.11.2013, 19:14 Uhr
neue Berebrücke
Man hofft,daß die Erbauer dieser Brücke nicht auf Sand bauen..am Untergrund der Netzewiesen ist in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Talsperrenbau gescheitert.Nun soll es nur eine Brücke sein..aber auch hier benötigen die Pfeiler für die Fundamente stabile Untergründe,zumal für die Belastungen des heutigen Verkehrs...Man kann nur hoffen.daß alles gut geht...die damaligen Erbauer der heutigen Bundesstraße haben sich sicher bei der Projektierung des Trassenverlaufes ihre Gedanken gemacht..
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