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Di, 17:43 Uhr
15.10.2013

Live-Ticker aus dem Stadtrat

Die heutige Sitzung des Nordhäuser Stadtrates könnte durchaus interessant werden. Rund 20 Beschlüsse müssen gefasst werden. Zum ersten Mal wird über einen Bürgerantrag beraten...


17.43 Uhr
Damit verabschieden wir uns aus dem öffentlichen Teil der heutigen Stadtratssitzung.

17.31 Uhr
Der Einwohnerantrag wird ohne intensive Diskussion in mehrere Ausschüsse des Stadtrates verwiesen. Die Vertreter der petitierenden Bürger können an den Sitzungen der Ausschüsse teilnehmen.

17.23 Uhr
Nun endlich ist der Einwohnerantrag an der Reihe. Rund 1.000 Unterschriften wurden innerhalb einer Woche gegen den Namen "Bürgerhaus" und für Nicolai-Forum gesammelt. Nun soll dieser Antrag in den Ausschüssen des Stadtrates diskutiert werden.

17.14 Uhr
Jetzt wird abgestimmt: Mit großer Mehrheit wird der Antrag in die Ausschüsse überwiesen.

17.11 Uhr
Norbert Klodt (CDU) will mehr Sachlichkeit in der gesamten Diskussion sehen, sonst werde man die Kulturbibliothek schlecht reden.

17.09 Uhr
Andreas Wieninger (SPD) will das alles nicht unkommentiert stehen lassen. Für ihn gehört zur Demokratie auch anzuerkennen, dass es einen "Sturm" gibt, und der Stadtrat letztlich auch eine Entscheidung revidieren kann.

17.06 Uhr
Rainer Bachmann sagte, dass der Name "Bürgerhaus" kein fauler Kompromiss gewesen sei.

17.05 Uhr
Martin Höfer erinnerte sich an die vielen Diskussion und an eine eindeutige Beschlussfassung. Schließlich hätten sich 32 von 36 Stadträten für den Namen "Bürgerhaus" entschieden.

17.01 Uhr
Gisela Hartmann (B90/Grüne) freut sich, das sich Bürger vehement einbringen in die Stadtpolitik.

16.59 Uhr
Volker Fütterer (SPD) erinnerte an eine Unterschriftensammlung mit rund 150 Unterschriften für den Namen "Nicolai-Forum". Und übrigens wolle er sich nicht von irgend Jemanden vereinnahmen lassen. Es solle eine faire Abstimmung aller Bürger geben.

16.52 Uhr
Jetzt geht es mit den Anträgen weiter. Die Stadträte Müller und Breitrück wollen den Namen für die Kulturbibliothek ändern. Er soll verwiesen werden. Einreicher Hans-Georg Müller begründet noch einmal seinen Antrag. Selbst in der eigenen Fraktion sei dieser Vorschlag nicht unumstritten.

16.48 Uhr
An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen soll die Straßenbahn nur noch alle 30 Minuten fahren, die Stadtbusse sollen als Rufbusse fungieren. Eine Ausnahme soll samstags die Linie A bleiben. Heiiligabend und Silvester sollen Bahnen und Busse im Halbstunden-Takt bis 23 Uhr fahren. Das alles tritt ab 15. Dezember im Kraft. Es soll Einsparungen von rund 80.000 Euro erbringen.

16.41 Uhr
Die Stadt Nordhausen ist jetzt auch Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen. Die Mitgliedschaft ist übrigens kostenlos.

16.33 Uhr
Jetzt wird über den Namen des Platzes abgestimmt. Es gibt eine Gegenstimme und sechs Enthaltungen. Damit heißt der Platz jetzt "Nicolai-Platz".

16.32 Uhr
Die Stadträte stimmen mehrheitlich gegen den Hartmann-Antrag auf erste Lesung.

16.31 Uhr
Dezernentin Hannelore Haase (LINKE) verwies auf die Möglichkeit, die kurze Gasse "Bei den Krämen" zu benennen.

16.30 Uhr
Steffen Iffland (CDU) meint, dass der Kulturausschuss für die Erwähnung "Nicolaiplatz" gestimmt habe. Jetzt solle darüber abgestimmt werden.

16.29 Uhr
Soll der Platz an der KuBiBo künftig Nicolaiplatz heißen oder nicht? Die bündnisgrünen wollen noch einmal beraten und die Abstimmung verschieben.

16.27 Uhr
Die Stadträte beraten nun über einen neuen Verwahrvertrag zur Himmelgarten-Bibliothek. Keine Diskussion, die Abstimmung ist eindeutig, es gibt drei Stimmenthaltungen. Die Himmelgarten-Bibliothek soll künftig nicht in der Kulturbibliothek, sondern in der Flohburg eingelagert werden.

16.25 Uhr
Alexander Scharff (LINKE) möchte im Namen seiner Fraktion, wie das Semesterticket angenommen wurde und wie sich die Auslastung der Verkehrsmittel (insbesondere Linie A) verändert habe.

16.24 Uhr
Uwe Chour will wissen, ob es wieder eine Bezuschussung für das Schulessen in städtischer Trägerschaft möglich wäre?

16.24 Uhr
Barbara Schencke (LINKE) fragt, ob bei der Bundestagswahl Probleme im Rahmen oder bei der Durchführung der Briefwahl auftraten.

16.22 Uhr
Die Stadträte haben Anfragen: Martin Höfer (FDP) möchte auch Anfragen auch im nicht öffentlichen Teil stellen. Das aber ist schon immer möglich.

16.19 Uhr
Jetzt berichtet Dr. Klaus Zeh von einem Gespräch bei Finanzminister Voß, bei dem gegen die Aufgabe der Servicestelle durch das Finanzamt protestiert wurde. Jetzt soll eine Servicestelle im Rathaus angedockt werden.

16.14 Uhr
Seidel (Foto: nnz) Seidel (Foto: nnz) Oberbürgermeister informiert über die neue Leiterin der Bibliothek. Es ist - wie seit Mai spekuliert - Hildegard Seidel. Bei der Vorstellung sagte sie, dass sie nach langer Überlegung sich beworben habe. Frau Seidel wirkte längere Zeit in Halle/Sa. Über Südthüringen kam die Frau wieder zurück nach Nordhausen und verkaufte hier Bücher.

16.09 Uhr
Es gibt überraschenderweise keine Frage der Einwohner.

16.07 Uhr
Nun ist die Einwohnerfragestunde an der Reihe. Gibt es Gesprächsbedarf?

16.07 Uhr
Jetzt wird die Tagesordnung abgestimmt. Die Vorlage zur Baumschutzsatzung wird nicht zur Abstimmung gebracht.

16.04 Uhr
Als letzter kommt jetzt Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).

15.57 Uhr
Langsam aber sicher füllt sich der Bürgersaal, gleich kann es losgehen.
Autor: red

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Kommentare
Zukunft
15.10.2013, 16:52 Uhr
Überhaupt
Warum werden in dieser Stadt überhaupt noch Stellenausschreibungen durchgeführt, wenn schon vorher klar ist, wer die Stelle besetzt? Hier wird sich wohl niemals etwas ändern! Den Strippenziehern sei Dank.
I.H.
15.10.2013, 18:02 Uhr
Biogasgegner aufgepasst!
Einer kleinen religiösen Truppe, welche ein städtisches Gebäude zum Haus vom Nikolaus machen möchte, gelingt es den Stadtratsbeschluss wieder anzuzweifeln. Dabei weiss doch jeder Interessierte, dass die ihre paar Unterschriften vorrangig bei ortsfremden Berufsschülern ohne Plan zusammengeklaubt haben.

Diese Ungleichbehandlung gegenüber den Gegnern der Biogasanlge darf man nicht hinnehmen!
Suse
15.10.2013, 18:17 Uhr
Warum
tagt dieser Stadtrat überhaupt?Der öffentliche Teil kann doch eingespart werden und vielleicht das Sitzungsgeld halbiert werden.Herr Greiner,welcher Punkt war interessant? Es lohnt nicht den Ticker zu verfolgen-langweilig.
Contra
15.10.2013, 18:21 Uhr
30min Takt???
Super, hier wird mal wieder nicht an die Arbeitnehmer gedacht, die auf die Straßenbahn angewiesen sind!!!
othello
15.10.2013, 18:34 Uhr
Klüngel und Kommentatoren
Kölscher Klüngel war gestern, Nordhäuser Klüngel wird weiter geführt. Schon in dem Artikel des Herrn Greiner in der NNZ vom 01.10.2023 wurde aufgezeigt, wie Politik in Nordhausen funktioniert. Unter dem Mantel etwas für die Stadt zu tun, werden Missionierungswille, persönliche,sowie geschäftliche Interessen bestimmter christlicher Gruppen (Netzwerke), die bis in Parteien reichen, eng verknüpft.

In Verfolgung der Geschichte der KUBIBO konnte genau sehen, wer es sehen wollte, welche tatsächlichen Interessen hier verfolgt wurden. Die Zusammensetzung des Fördervereins Nikolai Forum sprach hier Bände. Auch die jetzige Initiative gegen die beschlossene Namensgebung ist Ausdruck dafür, wer hier die Fäden in der Hand hält, und hat einen weiteren Höhepunkt in der Besetzung der Leitung der KUBIBO erreicht.

Zu diesem evangelischen Netzwerk gehört der umtriebige Inhaber des Buchaus Rose, dessen Buchhändlerin Hildegard Seidel nun die Fäden in der KUBIBO in der Hand hat. Jetzt lassen sich gewiss geschäftliche Interessen, verbunden mit dem Missionswillen, sehr gut in Einklang bringen.

Buchlesungen, Vorträge, die z.B. im Zusammenhang mit der Lutherdekade durchgeführt werden, finden hier eine wunderbare Unterkunft und Herr Rose muss nicht länger andere Räume suchen, diese liegen jetzt ja so nah. Buchverkäufe können hier somit auch wunderbar initiiert werden.

Glückwunsch Herr Rose! Dank ihres evangelischen Netzwerks haben sie es geschafft, mit ihrem Missionierungswillen in ein weiteres städtisches Gebäude durch die Hintertür einzuziehen. In meinen vielen Kommentaren zu dem Thema habe ich nur spekuliert, doch alle Indizien sprachen für meine Thesen, und werden immer wieder bestätigt.

Ps:Zukunft@ wir werden wohl bei der hier gegebenen Kommentatorenriege auf wenig Interesse stoßen. Ich hoffe trotzdem, dass es Leser gibt, die darüber nachdenken.
W.Roßmell
15.10.2013, 18:47 Uhr
Ja ja, 4400 Unterschriften gegen etwas mehr als 1000...
Tja Statler Waldorf, ich gebe Ihnen da voll und ganz Recht. Die über 4.400 Unterschriften von Bürgern vorwiegend aus den betroffenen Standorten und auch der Stadt Nordhausen selbst (es waren keine 100 von außerhalb!) wurden durch die Herren Politiker und Stadträte mißachtet und negierd, im Gegenteil die Presse durfte mal zwischendurch Nachlesen, wer denn so alles unterschrieben hat. Von Datenschutz ganz zu schweigen! Aber die Bürgerinitiative hat es hingenommen und die ganz Sache ist ja aufgrund der politischen Entwicklung und auch des viel zu nahen Standortes an Wohnhäusern noch nicht entschieden. Die Verantwortlichen selbst fühlen sich sehr sicher, aber ich kenne genügend Leute die betroffen sind, die sich damit nicht abfinden werden. Und nur das sollte Hoffnung für die über 4.400 Bürger und viel mehr machen, dass dieser Wahnsinn nicht verwirklicht werden kann! Das wäre dann ein viel größerer Erfolg Statler Waldorf als uns gegen die Ungleichbehandlung bei den Unterschriften aufzuregen, ist meine Meinung!
98maschr
15.10.2013, 18:52 Uhr
Zu Hilfe, die Evangeliken
Das müssen aber böse Menschen sein. Nur gut, daß hier jemand über derlei mafiöse Machenschaften aufklärt. Vielen Dank Herr Othello.

Und Samstags Rufbusse und StraBa im 30 Min Takt ist ja wohl ein Witz. Wer beschließt bzw. bringt solche Vorschläge?
Suse
15.10.2013, 19:06 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehoert nicht zum Thema des Beitrags
T.H.
15.10.2013, 19:43 Uhr
Straßenbahnen und Busse ...
... tragen entscheidend zur Attraktivität Nordhausens als Wohnort und als Einkaufsstadt bei. Wenn die Stadtverwaltung jetzt ausgerechnet an Samstagen, an denen die berufstätige Bevölkerung Zeit hat, in die Stadt zu gehen, dieses Angebot ausdünnen möchte, ist das gerade im Zusammenhang mit der Errichtung des neuen Einkaufszentrums am Pferdemarkt kontraproduktiv. Anstatt die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, werden Maßnahmen zur weiteren Provinzialisierung getroffen. Es ist dringend ein Wechsel an der Rathausspitze und im Stadtrat erforderlich.
othello
15.10.2013, 19:50 Uhr
undemokratisch
8maschr@ zeigt eine typische Reaktion einer Personengruppe, die entweder selbst religiös ist und Religion in Verbindung mit Politik als normal, gar wünschenswert hält und als völlig ungefährlich einschätzt. Staaten, in denen religiöse Gruppen einen wesentlichen Einfluss auf die Politik haben, beweisen das Gegenteil . Religiöser Einfluss beginnt schon in Kommunen und setzt sich so bis in die höheren politischen Gremien fort. Eine neu aufkommende Diskussion im Zusammenhang mit dem Bischof in Limburg, weist wieder darauf hin, wie groß der Einfluss der Kirche im Staat ist, bezogen auf seine finanzielle Macht und seiner Privilegien, die bis in die kleinste Kommune Auswirkungen zeigen. Die Trennung von Staat und Kirche wird von mir unterstützt.
Nicht der einzelne Christ ist Böse, nur die Macht und der Einfluss der Kirche auf die Politik, auf Teile der Wirtschaft,der Einfluss auf das Bildungssystem und die Beherrschung eines großen Teils der Sozialindustrie, ist undemokratisch. Genauso undemokratisch ist der Einfluss der Evangelischen Kirche in Nordhausen. Von Mafiösen Strukturen habe ich nicht geredet, obwohl es diese in einer bestimmten Amtskirche durchaus gibt.
Library
15.10.2013, 20:34 Uhr
Neue Bibliotheksleiterin
Ich freue mich! Mit Frau Seidel erhält die Stadtbibliothek eine kompetente Leiterin.
Das ist wichtig. Eine Bibliothek ist mehr als ein Gebäude mit Büchern, sondern im Idealfall ein lebendiges kulturelles Zentrum.

Die Namensgebung des Gebäudes verfolgte ich leidenschaftslos. Trotzdem habe ich gegen die Namenswahl „Bürgerhaus“ unterschrieben. Die Bezeichnung ist nicht nur unkreativ, ausschlaggebend war für mich, es gibt in einem anderen städtischen Gebäude einen Bürgerservice und einen Bürgersaal. Das Bürgerhaus befindet sich dann wieder woanders, daher ist die Verwechslungsgefahr hoch. Ich bin übrigens nicht evangelisch.
pumpnC
15.10.2013, 20:56 Uhr
Ähm
Reicht es nicht, wenn schon der Platz nun vor der Hässlichen Kubibo Nicolai-Platz heißt?

Wer hat sich denn so einen dummen und einfallslosen-Namen wie Nicolai-Forum hat einfallen lassen. Schon alleine der Name Forum ist ja mal selten dämlich.

Nennt es doch Bürgerklotz, oder "Gabäude was keiner haben will".

Jedenfalls ist der Vorschlag "Nicolai-Forum" nicht viel besser als der von der Stadt favorisierte. Aber scheinbar haben Kirchenheins mehr aufsamkeit, als mündige Bürger im Stadtrat.
Galoppi
15.10.2013, 21:51 Uhr
Nicht viel
aber 80.000 Euro sind immerhin ein Anfang und in jedem Fall mehr als die bloßen Lippenbekenntnisse der Rathsausspitze in den letzten Jahrzehnten. Gut, dass sich endlich der OB der Finanzen angenommen hat! Alles andere wäre auch unverständlich gewesen, wenn er schon die 40 Millionen Schulden der Vorgängerin und ihres Finanzdezernenten ausbaden darf.

Insofern verwundern Äußerungen wie die von Thomas Hoffmann oder maschr98 nur wenig. Zeigen sie doch eine gestrige Denkweise, die das Wohl kommender Generationen völlig ausblendet. Was kümmern mich die anderen... Auch bei 40 Millionen Schulden soll also auf keinerlei Annehmlichkeit verzichtet werden. Gründe dafür sind schnell genannt. Allein, es wird noch eine Reihe weitaus härterer, schmerzlicherer Einschnitte gerade auch bei Sozialleistungen notwendig sein, um einen finanziellen Kollaps der Stadt gerade noch abwenden zu können.
Der einzige Wechsel, der also dringendst stattfinden muss, ist ein Wechsel im Umgang mit den städtischen Finanzen!

P.S. Wer wie Thomas Hoffmann lauthals einen Wechsel im Stadtrat als dringend erforderlich darstellt, sollte mit einer Kandidatur im nächsten Jahr dazu beitragen...
Rainer H.
15.10.2013, 22:07 Uhr
@othelo Buchhaus Rose und Bibliothek
Wenn man keine Hintergründe kennt und vor allem nicht die Personen über die man sich hier äußert, sollte man wirklich einen Gang runter schalten. Familie Rose ist alteingesessen. Im Vergleich zu vielen Unternehmen sind sie eine Bereicherung für die Stadt Nordhausen, auf kultureller wie sozialer Ebene. Er hat es gar nicht nötig irgend welche Aufträge zu erhaschen. Herr Rose liebt Bücher und wer ihn kennt der staunt über sein Wissen, man hat das Gefümhl er hat jedes Buch gelesen.

Die Stelle der Bibliotheksleiterin war 2x ausgeschrieben! Bei der 2ten Ausschreibung hat sie sich beworben. Unbd wer FRau Seidel heute im Stadtrat erlebt hat, der war erstaunt wie die Frau ihren Beruf liebt, und welche fachlichen Kompetenzen sie besitzt. Das alles brachte Sie sehr lebendig rüber. Ich für meinen Teil weis, dass diese Frau eine Bereicherung für die Bibliothek Rudolf Hagelstange ist.

Eine Kritik übe ich trotzdem aus: Ich persönlich finde es unglücklich, wenn mann mit seiner Firma eine Unterschriftensammlung unterstützt die von wenigen Personen wie Frau Triebel und Frau Rinke initiert ist. Wer sich verkauft muss mit Kritik rechnen.
Retupmoc
16.10.2013, 07:58 Uhr
Einsparungen
Wenn die Straßenbahn an Wochenenden eingeschränkt fährt und der Bus sowieso nicht - spare ich ab sofort meine Monatskarten ein. Bürgerinnen und Bürger macht das bitte auch so, steigt auf das Auto um und zeigt diesen in einer anderen Welt lebenden Stadträten einmal die Harke.

Diese Herren werden entweder gefahren oder düsen mit dem dicken Benz oder Audi durch die Straßen der Stadt. Die Oma , die auf den Friedhof möchte um ihren verstorbenen Mann zu besuchen, kann ja laufen oder den Rufbus nehmen. Deshalb meine Bitte: Diejenigen, die dafür gestimmt haben - bitte sofort von allen öffentlichen Ämtern zurücktreten. Das spart mehr als 80000 Euro. Die Fahrzeiten einschränken und die sinnfreie Kulturbibliothek dagegen - der Bischof von Limburg lässt grüßen.
Harzer_Wolf
16.10.2013, 08:04 Uhr
Lustig Galoppi, aber eigentlich traurig
Die Forderung scheint berechtigt. Wer die Straßenbahn und den Bus kürzt, trifft nur Rentner, Kinder und ärmere Bürger der Stadt. Alle anderen fahren mit dem Auto vor. Das hat Retupmoc richtig erkannt. Die 80jährige Oma ist auf den Bus angewiesen und das Kind, das zum Sportverein möchte ebenfalls. Und @ Galoppi , ich kann das besser als die Vielzahl der Leute die im Stadtrat sitzen. Das Dumme daran ist, das ich vor 1990 keiner Partei angehörte und es auch heute nicht möchte. Das hat Gründe, einer davon ist, das ich kein Parteisoldat sein möchte. Also habe ich auch keine Chance gewählt zu werden. Mal darüber nachgedacht?
altmeister
16.10.2013, 12:16 Uhr
Gejammer
Als ob die Welt untergehen würde, weil der ÖPNV nicht jeden Tag alle 5 Minuten fährt!
Was soll denn das? In vielen Gemeinden im Landkreis oder sonst wo würde man sich darüber freuen einen 30 Minuten Takt im Personennahverkehr zu haben. Was ist daran so schlimm?

Es ist aber ein Schritt in die richtige Richtung, wenn eingespart wird ohne still zu legen! Innerhalb kurzer Zeit hat sich jeder Nutzer daran gewöhnt und es wird nicht mehr darüber gesprochen. Selbst das Rufbussystem wird nach einer Eingewöhnungszeit bald angenommen sein.
Dass an Wochenenden und Feiertagen die Zahl der Nutzer geringer ist erklärt sich schon daraus, dass FH und Schulen sowie natürlich auch viele Arbeitsplätze nicht angefahren werden müssen. Warum nicht ökonomisch und ökologisch denken?

Klar gibt es an den Tagen auch Leute die auf Arbeit müssen, es kann aber nicht für jeden das Optimum gegeben werden. Dann muss eben mal ein paar Minuten eher zur Straßenbahn gegangen werden. Den Grosseinkauf werden viele, die jetzt hier so schimpfen, aber weiterhin wie gewohnt mit dem PKW erledigen.

Aber es wird erst mal wieder gejammert!
Harzer_Wolf
16.10.2013, 13:13 Uhr
Traurig aber wahr
weil es Leute wie @ Altmeister gibt, die nicht verstehen wollen (nicht verstehen können ist natürlich auch möglich).

Ich zum Beispiel fahre kaum Straßenbahn. Sie ist mir schlichtweg zu teuer. Ich benutze einfach mein Auto.

Manche Menschen können das nicht. Es gibt alte Menschen, die am Wochenende einfach ihren verstorbenen Angehörigen auf dem Friedhof besuchen wollen und kein Auto mehr haben. Es gibt ältere Menschen, die am Wochenende jemanden im Krankenhaus besuchen wollen.

Stellen Sie sich nur für eine Minute vor, wie es der 80jährigen gehbehinderten Frau geht, deren Straßenbahn vor der Nase weggefahren ist und diese nun eine halbe Stunde bei Wind und Wetter ausharren muß, um zum Krankenhaus zu kommen. Klar das Sie das nicht interessiert @ Altmeister, denn Sie fahren ja bestimmt ein Fahrzeug der gehobenen Klasse und Sie sind auch noch nicht gehbehindert oder Pensionär. Diese Politik wird nur noch auf dem Rücken der Alten und Armen ausgetragen. Aber man kann sich auch wehren.

Ich würde den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern vorschlagen, eine Monatskarte zu kaufen und dann alle zwei Stunden den Rufbus zu rufen, und dann damit eine Station hin und her fahren. Bin dann auf die Ersparnis gespannt. Und die nächste Wahl steht auch vor der Tür.
DoctorS
16.10.2013, 13:38 Uhr
Freizeitangebote
Die Teilnahme an Freizeitangeboten, speziell für Kinder und Jugendlich, dürfte durch den neuen Fahrplan um einiges dezimiert werden.
So ist gerade das Badehas am idealsten mit der Strßenbahn Linie 2 zu erreichen, dies ist auch das Fortbewegungsmittel der Wochenendzielgrupe, nämlich Kinder und Jugendlich!
Jetzt mag der ein oder andere vielleicht sagen, die Eltern könnten diese ja hinfahren. Jedoch sind die Eltern vielleicht sogar am Wochenende arbeiten, ruhen sich von einer arbeitsreichen Woche aus oder was auch immer.
Ein Teil der Ersparnisse für die Bahn, dürfte somit einem Teil entgangener Einnahmen aus dem Badehaus gegenüberstehen. Und das ist nur ein Beispiel. Aber vieleicht ist das ja ein Elfmeter für die Stadt, vielleicht sogar die Öffnungszeiten für das Badehaus am Wochenende zu überdenken, sollen die Bürger doch alle mal Zuhause bleiben.

Übrigens, mir ist bewusst, dass es um einen geänderten Fahrplan mit neuem Rhythmus handelt und es nicht heißt, dass am Wochenende keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren. Aber Kinder haben Zeiten wann sie Zuhause sein müssen, verpasse ich die Bahn, dauert es mindestens eine halbe Stunde länger. Und gerade im Winter, würde ich es nich sehen wollen, dass mein Kind eine halbe Stunde in der Kälte auf die Bahn warten muss, welche erst kürzlich noch die Fahrpreise angehoben hat, um Kosten zu sparen!
altmeister
16.10.2013, 14:00 Uhr
Erinnerung
Ich möchte @Harzer_Wolf und DoktorS bei aller Kritik nur darauf hinweisen, dass die Taktzeit der Straßenbahn noch 20 Minuten zu den betroffenen Zeiten ist. Es handelt sich also lediglich um 10 Minuten, welche im Fall der Fälle mehr gewartet werden muss. Also, bitte vor Kommentar den aktuellen Fahrplan zu Gemüte führen, es gibt auch jetzt schon die Möglichkeit die Bahn zu verpassen, weil sie nicht wie eine Rolltreppe funktioniert!
Übrigens, ich nutze keinen PKW der gehobenen Klasse und werde mit Sicherheit auch nie Pensionär! Wenn das möglich wäre ginge es mir aber gut!
T.H.
16.10.2013, 14:01 Uhr
Rufbusse ...
.... schaffen auch neue Probleme: Neulich ist es mir passiert, dass - obwohl bei der Rufbusbestellung ausdrücklich gesagt wurde, dass ein Rosstuhlfahrer dabei ist - ein ungeeignetes Fahrzeug geschickt worden ist, in das keine Chance bestand, einzusteigen. Ein sofortiger Anruf bei der Rufbuszentrale hat auch zu keiner Lösung geführt, da - trotz vieler Busse auf dem Betriebshof - für diese eben kein Fahrer da war. Zum Glück konnte ich den Rollstuhlfahrer in einem halbstündigen Fußmarsch durch das dunkle und nicht barrierefreie Nordhausen nach Hause begleiten. Wird so die UN-Behindertenrechtskonvention in unserer Stadt umgesetzt?
DoctorS
16.10.2013, 14:09 Uhr
@Altmeister
In Ihrer Rechnung geht offenbar etwas nicht auf oder Ihr Verständnis scheint leicht gehemmt. Aber hier auch für Sie noch mal zum nachlesen ohne groß suchen zu müssen:

16.48 Uhr
An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen soll die Straßenbahn nur noch alle 30 Minuten fahren, die Stadtbusse sollen als Rufbusse fungieren.

TAKTZEIT = 30 Minuten!
Harzer_Wolf
16.10.2013, 14:21 Uhr
Sie wollen doch nicht
Geehrter Altmeister : Und wenn es nur zehn zusätzliche Minuten sind, sind es zehn Minuten zuviel. Und den Fast - Cut bei den Bussen übersehen Sie dann schon einmal. Wie kommt also jemand der in Niedersalza wohnt zum Krankenhaus? Die Stadt sollte die KFZ-Steuern ab 90 PS verdoppeln. Dann kommt Geld rein an die klammen Kassen und der ÖNV wird besser genutzt!
TEKKO
16.10.2013, 15:26 Uhr
Harzer_Wolf Traurig aber wahr...
...ist es schon, wenn aus Gründen der Wirtschaftlichkeit der Fahrtakt in den ruhigen Zeiten auf 30 Minuten verlängert wird. Aber leere Straßenbahnen und Busse "rechnen" sich auf die Dauer wirklich nicht!
Sie selbst fahren kaum Straßenbahn, da sie Ihnen zu teuer ist:
Das sieht der ADAC aber ganz und gar anders!
Der billigste "Fabia" z. B. holt dem Besitzer 34,4 ct/km aus der Geldbörse, oder anders gerechnet kostet er 430 Euro im Monat (Fixkosten, Werkstatt-
kosten, Betriebskosten)!!!
Ihr TEKKO
Harzer_Wolf
16.10.2013, 15:58 Uhr
Das ist der Denkfehler des ADAC
Wenn ich lt. ADAC also 3 km mit dem Auto fahre, bin ich noch billiger als der Einzelfahrschein der Straba in Nordhausen. Wenn ich dann noch ein bis zwei Personen mitnehme, komme ich zu einer richtig guten Ersparnis, da ja sonst die drei Personen jeder einen Fahrschein lösen müssen.
vom-Dorf
16.10.2013, 16:59 Uhr
vom Dorf
So ein Gejammer. Schaut auf die Dörfer, da passt nicht mal der Schulbus zum Schulanfang oder -ende. Ansonsten jede Stunde ein Bus, wenn man Glück hat. Wenn man den verpasst? Antwort kann sich jeder denken. Aber so denken halt Leute, die immer eine Fahrmöglichkeit haben. Und unsere Kinder müssen wir auch überall hinkutschieren (Schwimmbad, Sportverein etc.).
Finlandia
16.10.2013, 22:15 Uhr
@vom-Dorf
und du findest es anscheinend nicht in Ordnung, dass du deine Kinder überall hinkutschieren musst. Dann mach doch was dagegen, wie andere auch was gegen die neuen Fahrplanzeiten tun. Ansonsten wird es nicht besser, sondern es gibt eher noch mehr Kürzungen, wenn keiner was dagegen hat.

Ich fand ja die bisherigen Fahrzeiten und Eintaktungen in Nordhausen schon besch..., aber diese Änderungen schlagen ja wohl dem Fass den Boden aus. Ich bin jemand, der des öfteren die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt und wenn ich sonntags abends mit dem Zug Richtung Nordhausen fahre, dann muss ich unterwegs immer den Rufbus anrufen, wenn ich nicht vom Bahnhof nach Hause laufen möchte. Davon mal abgesehen, dass der Bus alle zwei Stunden vor Ankunft des Zuges abfährt, was mir völlig unklar ist, ist es nicht gerade toll, jedes mal den Rufbus unterwegs zu rufen und erst recht nicht eine Stunde vorher. Da weiß ich doch noch nicht mal, ob der Zug pünktlich ist. Und wehe, man ruft 2 Minuten zu spät an, dann kann man sich erstmal anpöpeln lassen. Eine Frechheit!!! Servicewüste Deutschland wird in Nordhausen ganz groß vollzogen.
Harzer_Wolf
17.10.2013, 08:00 Uhr
@ Finlandia
So ähnlich wollte ich es auch schreiben. Danke dafür, das Sie mir die Arbeit abgenommen haben. Die Fahrpläne am Wochenende in den Landkreis sind teilweise eben so gemacht, das man aufs Auto umsteigen muß. Ich denke aber, entgegen andren Statemanets ist das auch so gewollt.
Retupmoc
17.10.2013, 08:57 Uhr
Warum weiter diskutieren?
Ich für meinen Teil werde ab 15.12. dann Sonn - und Feiertags mehrfach den Rufbus in Anspruch nehmen und wenn es nur die Fahrt von einer Haltestelle zur nächsten Haltestelle ( also 200 m ) ist. Wenn nur noch ein paar Bürger das mitmachen, wird der geplante Unsinn schnellsténs wieder korrigiert. Den bei derartiger Frequentierung des Rufbusses wird es eher teurer als billiger für die Stadt. Bürger wehrt Euch !
Retupmoc
17.10.2013, 09:02 Uhr
Nachtrag zur Kubibo
Man muß übrigens die Kubibo "nicht schlecht reden" wie es Herr Klodt in der Sitzung sagte. Das ganze Objekt ist überdimensional, kostet im Bau und in der Betreibung zuviel und ist unnütz. Ok - es ist jetzt nicht meine Idee - aber ich finde Sie ausgezeichnet : Wie wäre es bei der Namensgebung mit folgendem Vorschlag:
Tebartz van Elst - Forum am Nicolaiplatz
Ich finde : Ein guter Kompromiss !
Stadtbürger
17.10.2013, 10:41 Uhr
öpnv - bitte nachdenken!
liebe leute, ich empfinde es als geistig grausam, wenn ich hier von einigen kommentatoren die beiträge lese. nach dem motto "denen zeigen wir es" wird gegen alles und jeden geschossen.

beispiel straßenbahn - zählen wir doch mal die fakten auf:

- eigentlich können wir uns die straßenbahn gar nicht leisten. sie ist zu teuer und das streckennetz ist zu klein.

- ob ich nun 20 oder 30 minuten auf die straßenbahn warte ist doch wohl ziemlich egal. und wenn ich sehe, wie viele menschen in der letzten und auch in der ersten bahn des tages sitzen, frage ich mich: wozu?

- nichts gegen unsere senioren, aber diese bevölkerungsgruppe hat doch wohl mehr als genug zeit!

- auf die 5 leute, die die erste und letzte bahn nutzen, kann hier wirklich keine rücksicht genommen werden. wenn wir die straßenbahn erhalten wollen, müssen wir in den sauren apfel beißen. oder wir machen ein zeitbestimmtes ticket. dann kostet die erste bahn halt 5 € oder so. das kann es ja wohl auch nicht sein.

- rufbusse sind immer günstiger als die bahn fahren zu lassen. da können sie noch so oft den rufbus für den transport zu nur einer haltestelle nehmen @harzer computer. es rechnet sich noch eher als die bahn. generell wäre der vollständige ersatz der bahn durch busse der günstigste weg.

erfreuen wir uns an der straßenbahn, so lange sie überhaupt noch fährt. ich denke mal in spätestens 10 jahren ist damit feierabend! in anderen kleinstädten ist das auch schon passiert!

die ewig und mit allem unzufriedenen werden sich ja auch hierbei wieder zu wort melden. offensichtlich haben sie genug tagesfreizeit, wenn ich mir die zeiten so anschaue wann die kommentare verfasst werden. der arbeitenden bevölkerung ist das leider nicht immer möglich (ich habe gerade pause bevor einer fragt).
DoctorS
17.10.2013, 11:10 Uhr
Lassen wir...
.. die Kirche mal im Dorf, oder in diesem Fall den Dom in Limburg, und den Bischoff dazu. Es ist absurd und lediglich ein geringer Anteil von Ironie und Sarkasmus zu entnehmen. Im Limburger Fall, zahlen nicht die Bürger. Über Nutzen und Nichtnutzen der dortigen Maßnahmen brauchen wir hier auch nicht diskutieren. Dort hat sich jemand ein Denkmal gebaut, ebenso wie in Nordhausen. Nur müssen wir keinem von beiden, schon gar nicht Tebartz van Elst, die Ehre zukommen lassen, dass der Nordhäuser Prunkbau den Namen eines Bischoffs trägt und auch keinen anderen Namen mit religiösem Hintergrund. Für derartige Objekte kann die Kirche sich selbst stark machen und diese auch finanzieren. Die Offenlegung diverser Kirchenvermögen spricht da für sich.

Ich denke das selbst das Thema Himmelgarten-Bibliothek allein durch die Kirche getragen werde könnte. Jedoch wurde in Nordhausen die Politik zu sehr mit der Religion vermischt und dafür gab es eher persönliche Interessen als die der Bürger und der Stadt. Aber das sind entsprechende Bausteine für den Weg nach oben, in andere Gremien und Ämter…

Die USA haben Ihr Hollywood, Indien hat Bollywood und wir haben nun unser Lollywood mit der großartigen Drehbuchautorin Barbara Rinke… Das andere jetzt Regie führen müssen und kaum Chancen haben vom Drehbuch abzuweichen ist mehr als bedauerlich.
Retupmoc
17.10.2013, 12:07 Uhr
Polemik ohne Ende um falsche Entscheidungen zu rechtfertigen
Geehrter Stadtbürger - aber mit ihren polemischen "Fakten " kommen wir hier nicht weiter. Sie sind sogar teilweise sogar zynisch. Beispiele gefällig?

"nichts gegen unsere senioren, aber diese bevölkerungsgruppe hat doch wohl mehr als genug zeit!"

Zeit schon, aber Sie können ja gern mit 80 Jahren im Winterhalbjahr 25 min auf die Straßenbahn in einer zugigen Haltestelle warten. Wenn Sie Glück haben, stehen sogar noch die Jugendlichen für Sie auf, sonst stehen Sie die Zeit am Rollator.

"auf die 5 leute, die die erste und letzte bahn nutzen, kann hier wirklich keine rücksicht genommen werden."

Aha, Sie stehen jeden Morgen kurz vor 5 und abends kurz vor 23 Uhr an den Haltestellen und zählen die Fahrgäste? Na gut, eine ausgefüllte Tätigkeit. Bekommen Sie die auch gut bezahlt? Dann haben Sie sich natürlich auch Ihre Pause gut verdient.

Unabhängig davon, habe ich doch irgendwo einmal davon gehört, das man etwas gegen Klimawandel tun möchte und auch noch die Umwelt schonen. Einen Teil dazu würde beitragen, den Autoverkehr zu reduzieren und die Bürger dazu zu animieren auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Bundesregierung will Klimaziele erreichen. In Nordhausen scheint das boykottiert zu werden. Nein - im Gegenteil - das Netz des ÖPNV müsste ausgebaut werden und nicht reduziert. Sparen wir am falschen Fleck? nein - wir sparen nur bei den Menschen, die kaum Lobby haben: Alte, Kranke, Kinder. Weiter so - das passt schon.
Paulinchen
17.10.2013, 14:26 Uhr
Stadtbürger…
...darf ich davon ausgehen, dass Sie männlichen Geschlechts sind? Dann nur mal so viel zu Ihren Zeilen:
- nichts gegen unsere Senioren, aber diese Bevölkerungsgruppe hat doch wohl mehr als genug Zeit!

Stellen Sie sich mal vor, Sie kommen so in ca. 40 Jahren (kommt ja auf den Tag nicht an1!) zum Arzt Ihres Vertrauens und klagen über Probleme mit der Prostata. (ist wohl bei Männern nichts Außergewöhnliches)
Ihr netter Arzt sagt dann zu Ihnen: „Lieber Stadtbürger, dafür übernimmt die Kasse die Kosten leider nicht mehr in Ihrem Alter. Sie haben nun doch Zeit genug, um am Tage mehrmals die Toilette aufzusuchen. Nehmen Sie sich zum Zeitvertreib doch noch eine Zeitschrift mit.“

Nur mal so viel von mir zum Thema, ältere Mitmenschen in unserer Gesellschaft. Sind diese denn für Sie schon zur Last geworden? Vielleicht waren es aber gerade die, die Sie zu dem gemacht haben, was Sie heute sind.
lumpi22
17.10.2013, 16:58 Uhr
Typisch Stadtbürger!
So einen Kommentar überhaupt zu zu lassen, ist schon der Hammer! Was bilden Sie sich denn überhaupt ein Stadtbürger? Als Stadtrat würde ich Sie sofort abwählen lassen, wenn man dazu eine Möglichkeit hätte, denn Sie haben nichts, aber auch gar nichts verstanden!

Alles haben Sie im Stadtrat schon erhöht und es ist noch nicht lange her, als dies passiert ist! Es war in der Satdtratssitzung im Februar diesen Jahres, als die Tickets für die Bahn und Bus erhöht wurden, als der Eintritt für das hallenbad um über 30% erhöht wurde, als die Theaterpreise erhöht wurden. Ziel war es damals, die Kosten zu decken! Jetzt scheinen aber die Bürger auch "bewußter und überlegter" ins Bad, ins Theater zu gehen und auch sich einmal mehr überlegen, ob ich die Straßenbahn oder den Bus nutze, was völlig nachvollziehbar ist. Nur diese jetzigen Entscheidungen sind deutlichen Preiserhöhungen gleich zu setzen, denn wenn die Bahn weniger fährt, dann können auch nicht mehr Leute mitfahren. Und über den Rifbus will ich mich hier erst gar nicht äußern... Und nun sind dem Stadtbürger sogar die alten Leute wurscht, egal ob sie gesund oder krank sind, sollen sie doch Laufen oder sich am Rollator festhalten! Oh nein, ich wünsche keinem Menschen was Schlechtes, aber Ihnen lieber Stadtbürger am liebsten jeden Tag, dass Ihnen die Bahn oder der Bus stets vor der Nase wegfährt!

Diese Entscheidungen sind der Anfang vom Ende der Geschichte der Straßenbahn in dieser Stadt und man sollte echt überlegen, sofort Schluß damit zu machen, denn letztendlich zahlen wir Bürger ja wieder die Zeche!
Gute Nacht Nordhausen!
Flitzpiepe
17.10.2013, 18:25 Uhr
Teufelskreis
Das ist ein Teufelskreis der vor einiger Zeit begonnen hat und nun ist ein weiterer Baustein mit der Verlängerung der Taktzeiten dazugekommen. Am Ende (wenn die Zwangslaufzeiten der neuen Bahnen abgelaufen sind) wird die Einstellung der Straßenbahn stehen. Das ist ganz traurig, was hier in dieser Stadt abgeht.

Da meint man 80000 € einzusparen. Wie hat man diese errechnet? Hat man da die Mindereinnahmen durch weniger Fahrten am Wochenende schon mit bedacht? Glaubt man wirklich der Busverkehr ist kostengünstiger? Will man nur noch Individualverkehr in der Stadt und keinen ÖPNV mehr?

Das ist der völlig falsche Weg. Im Gegenteil - wenn das neue EKZ ab Ostern offen hat, müsste auch am Samstag der 10 Minuten Takt gelten. Das Streckennetz ist für weitere Kürzungen der Leistungen einfach zu klein. Bei einem 30 Minuten Takt ist man schneller von Endhaltestelle zu Endhaltestelle gelaufen, als dass man auf die nächste Bahn wartet.
Und ich weiß, wovon ich spreche. In meinem engsten Umfeld gibt es 5 Jahreskarten, die einzig zur Nutzung der Straßenbahn bestimmt sind. Aber bei weiter fallendem Preis-Leistungsverhältnis sind diese nicht mehr rentabel. Ein ausschließlicher Busverkehr würde nicht akzeptiert werden.

Und das Traurigste an der ganzen Sache ist, dass der OB Dr. Zeh diese fatalen Entscheidungen mitträgt...
Finlandia
17.10.2013, 19:38 Uhr
Danke Flitzepiepe
du bringst das Argument an, dass mir ebenfalls durch den Kopf ging. Bei den 80.000€ Ersparnis wurde mit Sicherheit nicht der Umsatzrückgang durch die Maßnahmen berücksichtigt. Und selbst wenn, was für Ersparnisse sollen das für die Stadt sein, wenn die Stadt doch gar nichts für den Stadtverkehr ausgibt?
Es kamen immer wieder Argumente (z.B. von Galoppi), dass die Stadt so versuchen möchte, die Schulen abzubauen, aber für den Bus- und Bahnverkehr entstehen ihr doch gar keine Kosten?!?!?!
DoctorS
17.10.2013, 20:53 Uhr
Nordhausen macht sich unattraktiv!
Da baut man eine KuBiBo oder Bürgerhaus, man schließt Verträge und holt die Himmelgarten-Bibliothek, für Unsummen die die Kirche tragen müsste und sollte, nach Nordhausen. Dann gibt es da die Fachhochschule, welche junge Leute nach Nordhausen locken soll und man sich so etwas Aufschwung erhofft. Nicht zu vergessen das Gelände der Landesgartenschau, der neue Gondelteich im Stadtpark und mit ein wenig Suchern, finden sich sicher noch mehr Beispiele.
Fangen wir mit den Touristenattraktionen an. Diese sind weitestgehend optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Nur kommt nicht jeder Tourist mit dem Auto. Es gibt auch Freunde der Deutschen Bahn. Und alle Ausflugsziele werden gern am Wochenende besucht. Die Zahlen dürften ebenso rückläufig werden, wie die der einheimischen Nutzer des ÖPNV nach der letzten Tariferhöhung. Wenn man meint, die Menschen mit einem Marsch durch die Stadt zum Bummel einladen zu können, ist das auch weit gefehlt, da Öffnungszeiten am Wochenende nur begrenzt sind. Somit kann die Stadt doch eigentlich mit dem Sparen anfangen, indem man Touristenziele streicht, weniger fördert und auch keine neuen schafft.
Die Flohburg hat übrigens auch am Wochenende geöffnet. Rechnet sich das überhaupt? Ist es allein über die Flohburg möglich, die Heranschaffungskosten der Himmelgarten-Bibliothek zu decken? Das bezweifle ich ganz stark!
Vergessen wir auch nicht das Krankenhaus. Ja, auch der Doc spricht nun mal über die älteren Mitmenschen. Diese sind nicht immer in der Lage mit dem Auto zu fahren, aber ebenso auch junge Leute. Abgesehen davon, kann sich dies auch nicht jeder leisten. Und wann ist der größte Besucherandrang im Krankenhaus? Na? Kann es jemand erraten? Zu den Besuchszeiten des Krankenhauses allein, wäre es sinnvoll die derzeitige Taktung beizubehalten. Hinzu kommen aber auch noch die angestellten des Krankenhauses. Vergessen wir mal nicht, dass eine Stadtfahrt mit dem Auto nicht die günstigste ist. Da kommt man preiswerter mit der Bahn voran.
Die Studenten der FH reisen zumeist am Wochenende an oder ab. Das kann man sehen wie man möchte. Jedoch haben diese durchaus auch schon einen längere Bahnfahrt hinter sich. Dieses dann noch eine halbe Stunde am Bahnhof warten zu lassen, ist sicher nicht förderlich.
Mir erscheint der Eindruck, dass man zwanghaft nach Einsparpotential sucht, ohne die Kehrseite zu betrachten und weitere Aspekte zu beachten.
Ich mag jetzt gar nicht suchen, aber bin mir sicher, dass es den ein oder anderen Touristenführer gibt, in welchem Ziele stehen mit dem Hinweis, in Kürze oder 5 Minuten mit der Bahn erreichbar.
Ein Tipp von mir an die Stadt: Fangt doch einfach mal an, die öffentlichen Ausschreibung auch als solche zu behandeln. Wenn man sich so diverse Baustellen ansieht oder andere Resultate betrachtet, findet man immer die gleichen Firmen. Meiner Meinung nach kann da etwas nicht mit rechten Dingen zugehen. Aber da ist ganz sicher ein ordentliches Sparpotential vorhanden. Sicher macht es Sinn, die regionale Wirtschaft zu stützen, aber man muss ihr das Geld auch nicht in den Rachen werfen! Hier wirft sich dann auch die Frage auf, warum das Straßenbahndepot eine Runderneuerung für 1,8 Mio. Euro bekommen musste.
Harzer_Wolf
18.10.2013, 07:53 Uhr
Abstimmung
Was mich interessieren würde: Wer waren die 4 Stadträte die soviel Mumm hatten gegen die Kürzung mit NEIN oder zumindest mit ENTHALTUNG zu stimmen? Oder ist das geheim?
othello
18.10.2013, 17:52 Uhr
Straßenbahn und Tempel
Mein Lieblingsthema sind die Kirchen und ihre Macht.Was hat die Taktung der Straßenbahn und die mögliche Einsparung von 80.000 Euro mit der Kirche zu tun ?
Ein Beispiel für die Zusammenhänge möchte ich hier einmal aufzeigen.

Die Altendorfer Kirche sollte abgerissen werden oder von der Kirche verkauft werden. So etwas kommt natürlich in einer finanzkräftigen Stadt wie Nordhausen nicht in Frage. Eine Jugendkirche muss her und natürlich locker mit mindestens 80.000 Euro oder auch mehr von der Stadt mit finanziert.

Wofür ? Für 35 Jugendliche, die dort ihre Gottesdienste abhalten und weitere gotteserbauliche Aktivitäten durchführen wollen. Nichts gegen die dort in ihrer Freizeit aktiven Jugendlichen, die auch meinen Respekt haben für ihr Engagement. Nur ihr Geld sollten sie bei ihrer Kirche einfordern und nicht bei den Steuerzahlern der Stadt. Dieses gilt auch für weitere Geldforderungen, die schon fürs nächste Jahr angekündigt wurden.

Also hier stehen 80.000 Euro Einsparungen bei der Straßenbahn, die alle Bürger in Nordhausen betreffen, auf der anderen Seite fast die gleiche Ausgabensumme für einen Jugendtempel , den ein Großteil der Bevölkerung nicht braucht.
Thomas Fichtner
19.10.2013, 00:44 Uhr
Rufbus und so...
sagt mal, soll das echt ne 0180er Nummer werden, die ja - insbesondere vom Mobiltelefon - erheblich was kostet?

Ich meine das scheint ja für Leute die mit 5600 EUR nach Hause gehen oder nach irgendwelchen Besoldungsgruppen A oder gar B bezahlt werden kein Problem zu sein, aber für die Leute die eh schon arg klamm sind...
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