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Mo, 14:02 Uhr
14.10.2013

Ohne Ressourcen keine Weltwirtschaft

Aus diesem Grunde fand in Davos neben dem berühmten Weltwirtschaftsforum auch ein hochkarätig besetztes Weltressourcenforum statt. Forscher der Fachhochschule Nordhausen waren eingeladen, hier zu sprechen...

Genske in Davos (Foto: Robert Stuermer) Genske in Davos (Foto: Robert Stuermer)
Prof. Dr.-Ing. Dieter D. Genske beim Weltressourcenforum in Davos

Die Nordhäuser Forscher befassten sich mit der Frage, wie fossile Energieressourcen eingespart und durch regenerative ersetzt werden können. Dass dies möglich ist, hat das Forscherteam um Prof. Dr.-Ing. Dieter D. Genske am Beispiel des Kantons Basel-Stadt nachweisen können. Jedes Jahr kauft Basel fossile Energie für 300 bis 400 Millionen Franken (250 bis 350 Millionen Euro) in Form von Erdgas, Benzin, Diesel etc.

Das Forscherteam plädiert dafür, diese Mittel lieber in Basel zu investieren, etwa für Bildung, Infrastruktur oder die Vorbereitung auf den Klimawandel. Das Nordhäuser Team konnte nachweisen, dass die Energiewende auch in Basel gelingt, und zwar zu vergleichsweise geringen finanziellen Belastungen: Auf die Einwohner kämen allenfalls jährliche Mehrbelastungen in der Größenordnung der Hundesteuer zu.

Der Beitrag der Fachhochschule Nordhausen wurde in Davos mit großem Interesse aufgenommen, denn die Weltgemeinschaft nimmt das Problem schwindender Ressourcen sehr ernst. Aus diesem Grund sandten Kofi Annan, der UNEP-Chef Achim Steiner und der holländische König Grußbotschaften. Zahlreiche Vertreter der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, des Club of Rome, internationaler Forschungsinstitute und nationaler Regierungen kamen selbst, um ihre Standpunkte auszutauschen.

Das in Davos diskutierte Thema kann man übrigens auch in Nordhausen studieren: Als erste Hochschule Deutschlands bietet die Fachhochschule ab dem Sommersemester 2014 ein Masterstudium in Energetisch-Ökologischem Stadtumbau an.
Autor: red

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Kommentare
Harzer_Wolf
14.10.2013, 14:45 Uhr
Hoffnung
Ich hoffe einmal, das der Artikel nicht von der FH stammt.

"Jedes Jahr kauft Basel fossile Energie für 300 bis 400 Millionen Franken (250 bis 350 Millionen Euro)"

Legt man den offiziellen Kurs zugrunde müsste es heißen: für 300 bis 400 Millionen Franken ( 240 bis 320 Millionen Euro ).

Naja was machen schon 30 Millionen Unterschied? Hoffentlich ist der Rest fundierter recherchiert!
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