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Fr, 12:00 Uhr
11.10.2013

Unbegründet zurückgewiesen

In der nnz hatte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) bereits exklusiv zu seiner angeblichen Befangenheit Stellung bezogen. Jetzt gibt es aus dem Rathaus noch eine Erklärung...


Als unbegründet in allen Punkten zurückgewiesen hat die Kommunalaufsicht beim Landratsamt Nordhausen jetzt den Antrag auf Feststellung der Befangenheit des Oberbürgermeisters Dr. Klaus Zeh im Disziplinarverfahren gegen Bürgermeister Matthias Jendricke.

Die Rechtsaufsichtsbehörde hat gewürdigt, dass der Oberbürgermeister mit Blick auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den Bürgermeister seiner Fürsorgepflicht beiden Seiten gegenüber nachgekommen sei. Sowohl gegenüber der betroffenen Mitarbeiterin der Stadtverwaltung als auch gegenüber dem Bürgermeister.

Insbesondere mit der Zustimmung zum eigenen Urlaubsantrag des Bürgermeisters bis zum Abschluss der Ermittlungen habe der Oberbürgermeister zugunsten des Bürgermeisters gehandelt. Das Thüringer Innenministerium hatte mehrfach zu einer Dienstenthebung geraten.

Auch die Presseveröffentlichung der Stadt Nordhausen zur Einstellung des Verfahrens gegen Bürgermeister Matthias Jendricke begründe keine Befangenheit. Die Mitteilung habe „objektiv feststellbare Tatsachen enthalten“. Ausdrücklich festgestellt wurde weiterhin, dass die getroffenen Aussagen in der Pressemitteilung nicht im Widerspruch zu denen der Staatsanwaltschaft standen.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
11.10.2013, 12:30 Uhr
Ist doch in der heutigen Zeit
super, wenn man seinen eigenen Urlaubsantrag zustimmen kann.
Mehr Selbstbestimmung kann man nicht erreichen.
Vielleicht könnte man noch Ermittlungsverfahren gegen die eigene Person einstellen lassen.
Das wäre das Non plus Ultra.
Stadtbürger
11.10.2013, 12:50 Uhr
richtige entscheidung
das ergebnis war mir eigentlich schon vorher klar. unser oberbürgermeister hat bewiesen, dass er besonnen handelt. davon kann sich herr jendricke mal eine scheibe abschneiden.

aber unser noch amtierender bürgermeister hat ja wohl gerüchteweise schon wieder eine dienstaufsichtsbeschwerde gegen herrn dr. zeh gemacht.

diesmal geht es angeblich darum, dass herr jendricke während seiner beurlaubung zu viel geld bekommen haben soll (ich meine, er bekommt generell zu viel - jeden cent betrifft das). der gesetzgeber sieht 4 monate volle gehaltszahlung vor - mit der möglichkeit auf verlängerung von 6 monaten. herr jendricke meint nun, ihm hätten nur 4 monate zugestanden und herr dr. zeh hat steuermittel verschwendet.

also, wenn dieses gerücht stimmt, macht es jetzt mehr als deutlich, dass herr jendricke nicht an konstruktiver zusammenarbeit interessiert ist. vielleicht sollte der oberbürgermeister als dienstherr mal eine medizinisch-psychologische untersuchung anordnen.
Akademiker
11.10.2013, 12:56 Uhr
Welch (un)erwarteter Heiligenschein...
Wenn die Vorwürfe alle unbegründet sind, warum muss sich dann Herr Zeh im Nachgang mit einer Pressemitteilung nach der anderen in Szene setzen und öffentlich reinwaschen, statt endlich Ruhe zu geben?

Unter Fürsorgepflicht verstehe ich etwas anderes als in der Öffentlichkeit einseitig und unreflektiert Vorverurteilungen vorzunehmen und sich dann selbst zu loben. Herr Jendricke wird schon seine Gründe gehabt haben. Und was die „objektiv feststellbaren Tatsachen“ betrifft – da gibt es derzeit nur eine: Herr Jendricke ist unschuldig. Damit werden sich auch diejenigen abfinden müssen, denen das nicht gefällt.
Macbeth
11.10.2013, 14:46 Uhr
Jendricke nicht mehr tragbar
Wenn man jetzt hört, dass nach der offensichtlichen Unbegründetheit der Disziplinarverfahren und des Befangenheitsantrages nun auch noch eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Verschwendung von Steuergeldern nachgeschossen wird, will man das gar nicht glauben und weiß nicht ob man lachen oder weinen soll. Erst wehrt er sich gegen eine Beurlaubung bis zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens, der er selbst zugestimmt hat und kommt dabei im Vergleich zu einem Dienstenthebungsverfahrens sogar viel günstiger davon. Und jetzt meint er, er hätte nach 4 Monaten kein Geld mehr bekommen dürfen. Was für ein Unsinn!
Kalimero
11.10.2013, 15:12 Uhr
Lieber Akademiker,
ich für meinen Teil, habe die Berichterstattung in diesem Fall ebenso verfolgt und bislang meinen Mund gehalten. Aber was Sie jetzt von sich geben, ist an Dummheit wirklich nicht zu übertreffen und bedarf, denke ich, auch eines Kommentars.

Herr Dr. Zeh hat vor dem Hintergrund rechtlicher Beurteilung vollkommen richtig gehandelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er seinen Job auf´s Spiel setzt und einfach macht, was er will, ohne sein Vorgehen vorher rechtlich zu prüfen. Und er hat nunmehr auch das Recht, sich entsprechend gegenüber der Presse zu äußern, ebenso wie Herr Jendricke seine Meinung auch nach außen tragen musste, dieser hat ja schließlich auch "keine Ruhe" gegeben.

Und hinsichtlich der "objektiv feststellbaren Tatsachen" kann ich nur soviel sagen: Herr Jedricke wurde nicht freigesprochen. Ich weiß, jetzt kommt wieder, es wurde auch keine Anklage erhoben. Das weiß ich auch, aber das Verfahren wurde eingestellt, weil ihm nichts nachgewiesen werden konnte. Das bedeutet nicht, dass er unschuldig ist. Unschuldig ist man erst, wenn zweifelsfrei bewiesen worden ist, dass an den Vorwürfen nichts, aber auch gar nichts dran ist, wenn beispielweise ein Zeuge eindeutig für ihn ausgesagt hätte usw., usw.

Dies ist in diesem Verfahren aber nicht der Fall. Und wenn Herr Jendricke auch nur ein wenig Rückgrad hat, nimmt er von allein seinen Hut.Mich nervt es, wenn NDH nur negativ in der Presse erscheint. Und wenn Herr Jendricke meint, er hat zuviel Geld bekommen, dann steht es ihm frei, den seiner Meinung nach zuviel entrichteten Betrag zurückzugeben oder beispielsweise an eine gemeinnützige Einrichtung zu spenden! Ich weiß nicht, wie ein normales Zusammenarbeiten mit so jemandem noch möglich sein soll. Was kommt denn als nächstes? Der Locher wurde in der falschen Farbe bestellt, um ihn zu ärgern oder wie?!
Rainer H.
11.10.2013, 15:41 Uhr
Am Ende zeigt es sich, Jendricke hat das ganze Pulver verschossen
Ich kann Kalimero zu seinen Äußerungen gegenüber Akademiker voll zustimmen. Vermutlich gehört Akademiker zu den Kreisen um die Person Jendricke, die in den letzten Wochen hier eine Pressekampanie losgetreten haben nur um ihren Bürgermeister rein zuwaschen. Schaut man sich die Namen der Leserbriefe an, so muß man schon schmunzeln dass die Schreiber entweder aus dem Verein Südharzer Fachwerkzentrum stammen oder wohl vom Park Hohenrode. In beiden ist Jendricke aktives Mitglied. Wenn man dann sieht dass einige der Schreiber auch gegen das Bürgerhaus anlaufen, hat man fast die Vermutung, die Diskussion um den Namen ist ausgelöst worden um von anderen Problemen abzulenken.

Ich hoff, dass nun zur sachlichen Arbeit zurückgefunden wird. Sollte Herr Jendricke dies nicht tun, würde ich der SPD empfehlen mal ein ernstes Wörtchen mit ihm zu reden, es schadet ja am Ende unserer Partei.
lumpi22
11.10.2013, 16:06 Uhr
Langsam weiß man schon, wer wen decken will....
Es macht wirklich keinen Spaß mehr, wenn man so viel Unsinn hintereinander Lesen und Verdauen muß! An jedem Schreiberling erkennt man inzwischen, wer zu wem steht und wer wen weghaben will. Und ich glaube mal gehört zu haben, dass sich hier Stadträte unter Nicknamen nicht äußern, sondern immer mit ihren Namen schreiben, dann frage ich mich ganz speziell beim Stadtbürger (der ist leider Stadtrat), wie er zu diesem geiheimen Wissen kommt und dies hier in die Welt setzt! Sie kochen schon wieder heißes Wasser hoch, obwohl zumindest die NNZ und wir Leser noch kein Gerücht gehört haben und auch nicht wollen! Entweder berichten Sie mit Namen von Tatsachen oder kochen woanders Ihr Süppchen weiter!

Zu den nachfolgenden Beiträgen äußere ich mich nicht weiter, weil diese genauso weitergehen, wie Stadtbürger angefangen hat. Die schmutzige Wäsche wird scheinbar weitergewaschen und es kotzt einen an, wenn es jeden und jeden Tag so weitergeht! Ich glaube, dass alle Politiker es nicht mehr verdient haben, hier in der Stadt noch ehrliche Politik zu machen! Für mich schreit es nach Neuwahlen und nicht erst in 4 Jahren, sondern sofort!
Suse
11.10.2013, 16:27 Uhr
aalglatt und geschmeidig
ist schon erstaunlich,wie hier ein Mensch ja schon fast "heilig" gesprochen wird,ich dachte immer,dass so etwas nur der Pabst darf.Stimmen wir also im Chor ein : Lobet den Herren...!
Motte83
11.10.2013, 16:32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Suse
11.10.2013, 16:38 Uhr
Richtig @Lumpi22 -Neuwahlen-der einzige Weg
als einfacher Wähler wäre ich auch dafür. Solche Stadträte, nein danke!!
Stadtbürger
11.10.2013, 17:06 Uhr
@lumpi22
lieber lumpi22,

ich möchte nur am rande anmerken, dass etwas nicht richtig sein muss, nur weil sie es vermuten und hier als unumstößliche wahrheit verkaufen:

ich bin kein stadtrat. ich bin nicht mitglied im kreistag. ich arbeite weder in der stadt- noch kreisverwaltung. ich möchte mal wissen, wer sie mit ihren infos versorgt. nur weil ich mein ohr am buschfunk der stadt habe, heißt das nicht, dass ich in solchen gremien sitze.

ich bin ein einfacher bürger, der nur politisch interessiert ist und sich um seine stadt sorgen macht.

die oben beschriebene entscheidung für dr. zeh ist eine herbe und vernichtende niederlage für das jendricke-lager und dieses kann dies nicht verkraften und wird nun aggressiv wie ein verletztes tier. jendricke soll zum wohle der stadt, aber zu seinem eigenen und dem seiner partei, endlich zurück treten!
Motte83
11.10.2013, 17:50 Uhr
Wo war das Gericht?
Mir ist unklar, warum Kommentatoren wie Akademiker einerseits für Sachlichkeit einstehen wollen und im selben Kommentar diesen Grundsatz für sich nicht anwenden.
Ob jemand schuldig ist oder nicht, kann nur ein Gericht feststellen. Das ist im Fall Jendricke nicht geschehen.

Vielmehr ist das Ermittlungsverfahren nach Paragraph 170 Abs 2 StPO eingestellt worden. Ich zitiere mal:
(1) Bieten die Ermittlungen genügenden Anlaß zur Erhebung der öffentlichen Klage, so erhebt die Staatsanwaltschaft sie durch Einreichung einer Anklageschrift bei dem zuständigen Gericht.
(2) Andernfalls stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein.

Es gab also nicht genügend Anlass für eine Anklage. Es heißt in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft aber auch, dass die Aussage der Anzeigenstellerin nicht anzuzweifeln sei. So steht also Aussage gegen Aussage. Nur die beiden selbst und der liebe Gott wissen, wer hier die Unwahrheit sagt. Wenn also Suse den Heiligen Vater schon hier einbindet :-) können wir ihn ja fragen, ob denn dem Stellvertreter Christi mehr über die Sache bekannt ist.

Herr Jendricke ist weder unschuldig, noch schuldig.

Ich möchte die Einstellung des Ermittlungsverfahrens mal für alle die übersetzen, die dieses als Schuld- oder Unschuldsbeweis auslegen: wenn ich jemandem Gewalt so zufüge, dass man mir nichts beweisen kann, wird das Ermittlungsverfahren eingestellt. Bin ich deswegen unschuldig?
Susanne Suse
11.10.2013, 17:58 Uhr
Nicht zu fassen1
Also, wenn es wirklich stimmen sollte, dass Herr Jendricke Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Dr. Zeh gestellt hat, weil Herr Jendricke selbst zuviel Geld eingesteckt hat, ist das nicht zu fassen! Widerlicher geht es nicht. Spätestens jetzt wird es höchste Zeit, dass Jendricke nicht mehr das jetzige Amt bekleidet. Hat der Stadtrat eigentlich eine Möglichkeit ihn "loszuwerden"?? Vielleicht weiß das ja jemand!!
BuergervonNordhausen
11.10.2013, 19:19 Uhr
Jendricke strampelt im eigenen Sumpf
Herr Jendricke kommt einem vor wie ein Ertrinkender im Sumpf. Und wie man weiß, sollte man sich da eigentlich besser ruhig verhalten, statt in Todespanik zu strampeln und immer tiefer zu sinken. Aber einer wie Jendricke konnte nie anders als nach allen Richtungen zu schlagen. Und irgendwann muss Schluß sein mit dieser Desperado-Manier. Das ging vielleicht noch in den wilden Anfängen der 90iger Jahre, aber heute nicht mehr. Er hat sich nicht weiterentwickelt, ein politischer Hasardeur, der sich benimmt wie der Fuchs im Hühnerstall.

Wenn man was hört von ihm, dann geht es um Anzeigen, Ermittlungsverfahren, Disziplinarverfahren gegen ihn oder von ihm initiiert gegen andere. Was für ein Tollhaus hat er aus dem Rathaus gemacht?
Galoppi
11.10.2013, 20:11 Uhr
Doch Zensur???
Wenn nach der objektiv, neutralen Bewertung der Kommunalaufsicht die Presseerklärung der Stadt rechtlich zulässig ist, weil sie "objektiv feststellbare TATSACHEN" enthält und nicht in Widerspruch zu den Aussagen der Staatsanwaltschaft steht, weshalb bleibt sie dann von der nnz immer noch entfernt? Ist die objektive, neutrale Bewertung durch die Kommunalaufsicht weniger gewichtig als die "Ansicht" eines Anwaltes? Ich finde es äußerst merkwürdig, dass uns Nordhäusern der Text der Presseerklärung immer noch vorenthalten wird. Ganz besonders, wenn man den ausbleibenden Aufschrei bedenkt, der bei Behinderungen der Berichterstattung üblicherweise und zu Recht erfolgt.
Brigitte Nyborg
11.10.2013, 20:30 Uhr
Brigitte Nyborg sagt: Wenn Nordhausen abstimmen könnte, wäre Herr Jendricke nicht mehr im Amt
Liebe Susanne Suse,

leider ist es kommunalrechtlich nicht so einfach, einen Bürgermeister los zu werden. Jeder Minister hätte schon längst seinen Hut nehmen müssen, entweder aus Anstandsgefühl bzw. Schuldbewußtsein oder um Schaden von seiner Partei abzwuwenden oder weil ihn die eigene Partei dazu drängt. So ein Rücktritt birgt dann die Chance, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, später einen Neuanfang zu wagen. Tritt man zu spät zurück, ist oftmals diese Chance vertan, weil der Skandal dann solche Formen angenommen hat, dass er im Gedächtnis der Menschen untrennbar mit der Person verbunden bleibt.

Hier verhält es sich allerdings etwas anders. Während Politiker auf Bundes- oder Landesebene, durchaus aber auch auf kommunaler Ebene (für diese Zwischenzeit) in ihren zuvor ausgeübten Beruf zurückkehren können, z.B. als Lehrer, Anwalt oder Manager, ist dies bei Herrn Jendricke ausgeschlossen.Denn Herr Jendricke hat nie einen normalen Beruf ausgeübt, er war schon Berufslokalpolitiker, da hatte er das Studium noch nicht mal abgeschlossen. Er kann also nicht in einen Beruf "zurück" kehren, er wird mit seiner Vita und seinem Image vermutlich auch große Schwierigkeiten bekommen, anderswo in der Privatwirtschaft unterzukommen. Und für die Landespolitkik fehlte ihm vermutlich schon immer das Format. Diese spezielle persönliche Situation unterscheidet ihn von vielen anderen Politkern und darin liegt letztlich die Erklärung für dieses einmalige absurde Spektakel, wie wir es derzeit erleben.

Er wird also wie kein Zweiter an seinem Posten klammern und sich nur mit "Zwang" beseitigen lassen. Wenn die Bevölkerung abstimmen könnte (siehe die nnz-Umfrage, wenngleich die sicherlich nicht streng repräsentativ ist, aber ein Indiz für das allgemeine Stimmungsbild gibt das Ergebnis sicherlich schon ab)hätte sie Herrn Jendricke mit deutlicher Mehrheit abgewählt. Aber die Kommunalordnung lässt Plebiszide an der Stelle nun mal nicht zu. Eine Abwahl geht nur durch 2/3 Mehrheit im Stadtrat. Dazu fehlen aber Stimmen der SPD-Fraktion. Warum die SPD dazu nicht in der Lage ist, bleibt ein Rätsel. Denn schließlich gerät die gesamte SPD mit dem "Spitzenkandidaten" Jendricke in ein schlechtes Licht. Es kann nur so sein, dass in der SPD viele Leute schiere Angst vor ihm haben. Auf Dauer wird auch Frau Rinke in Mitleidenschaft gezogen werden, über die man sich als Frau ohnehin wundern muss, wie sie das angesichts des durch die Einstellung mangels Beweisen immer bleibenden Verdachts der sexuellen Nötigung, mitmachen kann. Ein Trauerspiel für die SPD.
Luftikus
11.10.2013, 20:49 Uhr
Wenn man den Bürgermeister nicht mehr haben will
muss man ein Abwahlverfahren im Stadtrat stellen. Dieses muss von der Mehrheit der Stadträte zugestimmt werden um es überhaubt zum Abwahlverfahren oder Beschluss zu gelangen.Dann müssen 2/3 der Stadträte ihn abwählen.
Dazu benötigt man also auch Stimmen von der SPD, die wohl momentan nicht zu bekommen sind.

Ich denke, wenn ein Bürgermeister mehrere Dienstbeschwerdeverfahren gegen seinen Chef eröffnet, die am Ende für unberechtigt gelten und eingestellt werden, dann schadet der Bürgermeister dem Ansehen der Stadt und fügt dieser Schaden zu. Da besteht sogar die Pflicht der Stadträte den Bürgermesiter abzuwählen, um Schaden abzuwehren und wieder eine Ordnung in der Stadt herzustellen. Ich denke, dass die Genossen der SPD nicht mehr lange zusehen. Immerhin gibt es schon Genossen die sich auf den Posten vorbereiten. Und wenn am Ende der Eine oder Andere seinen Vorteil dadurch hat und dadurch sogar Ruhe in die SPD kommt, wrden sich schon einige Königsmörder in der SPD finden. Wie heißt ein altes Sprichwort: Ende gut Alles gut.
Galoppi
11.10.2013, 22:20 Uhr
@HeulSuse
Was haben die Stadträte mit der von Herrn Jendricke zur Schau gestellten Illoyalität gegenüber dessen Dienstherrn zu tun???

Diese Stadträte haben Ihre - favorisierte - Person im Übrigen gewählt. Schon vergessen?
Naja, man verdrängt unschöne Ereignisse ja gerne. War ja ein ziemliches Gemurkse damals...
Suse
12.10.2013, 15:24 Uhr
@Galoppi,warum Heul Suse
nach heulen ist mir nicht,ich amüsiere mich nur über einige Kommentare .Auch wenn es einige Kommentatoren mir gern andichten wollen, ich habe von dem Bürgermeister nichts und von dem OB auch nichts-ich brauche auch nichts!Als außenstehender Betrachter erkenne ich nur,dass irgendetwas nicht stimmt. Da ich aber hobbymäßig die Politik verfolge und mir sehr viele unschöne Sachen von Zeh in Erinnerung sind,bekomme ich einen Brechreiz,wenn er hier als " Held" offeriert wird. Ich und viele andere auch haben irgendwie das Gefühl,dass einer geopfert werden muss um irgendetwas zu vertuschen. Hier ist es Jendricke auf den eine richtige Hexenjagd veranstaltet wird. Was bietet uns der Stadtrat als nächstes Schauspiel? Leider können einige (Stadtrat)Kommentatoren wohl nicht leiden,dass es Bürger gibt,die das gelesene wohl mit Abstand eben ganz anders sehen.Aber meine lieben (Stadtrat?)Kommentatoren,das ist Meinungsfreiheit,die auch sie für sich in Anspruch nehmen wollen.
Psychoanalytiker
14.10.2013, 18:17 Uhr
Moral und Rechtsprechung - @ Kalimero + andere
Da es offenbar wieder einmal 2 Lager – das eine SPD- und das andere CDU-orientiert – gibt, und jeder seine Weisheiten propagiert, teile ich zunächst mit, dass ich keinem der beiden Lager angehöre.
Ich bin gegenüber Herrn Dr. Zeh und Herrn Jendricke gegenüber also neutral.
Ich schreibe aber diese Zeilen, weil es nicht angeht, was der eine oder andere hier von sich gibt.
Da greift „Kalimero“ frontal an: „Herr Jendricke wurde nicht freigesprochen … das Verfahren wurde eingestellt, weil ihm nichts nachgewiesen werden konnte. Das bedeutet nicht, dass er unschuldig ist. Unschuldig ist man erst, wenn zweifelsfrei bewiesen worden ist, dass an den Vorwürfen nichts, aber auch gar nichts dran ist, wenn beispielsweise ein Zeuge eindeutig für ihn ausgesagt hätte usw., usw.“

Lieber „Kalimero“, Sie beleidigten Kommentatoren, in dem Sie diesen Dummheit unterstellten. Nun liegt es mir fern, Sie ebenfalls beleidigen zu wollen. Aber Sie haben es, wie leider viele andere Bürger in diesem, unseren Land, noch immer nicht verstanden, denn Sie drehen geltendes Recht entsprechend ihres Rechtsverständnisses einfach um. Sie sagen mit anderen Worten: So lange einem Bürger nichts nachgewiesen werden konnte, ist er schuldig. Ja wo leben wir denn??? Es gilt nach wie vor in Deutschland die Unschuldsvermutung.

Er ist also so lange unschuldig, bis zweifelsfrei das Gegenteil, also die Schuld bewiesen ist. Ich habe leider kein Verständnis für Ihr falsches Rechtsverständnis. Sie können es drehen, wie Sie wollen, das ist nun einmal so. Ob das so richtig ist, oder nicht, oder ob moralische Aspekte in den Sachverhalt hineinspielen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Auch Lorenz G.und Suse sind leider auf Kalimeros, und damit auf der falschen Fährte. Und Logix macht aus Herrn Jendricke einen Menschen der weder schuldig, noch unschuldig ist. Was ist das denn? Logix stellt doch tatsächlich die Frage „…wenn man mir nichts beweisen kann, wird das Ermittlungsverfahren eingestellt. Bin ich deswegen unschuldig?“ - JA, man ist deswegen unschuldig! Das deutsche Recht will es so!

Ich kann einfach nicht verstehen, dass viele der Kommentatoren moralische Aspekte so darstellen, als sei es geltendes Recht. So gesehen, kann man gegenüber Herrn Jendricke in keinem Fall Rücktrittsforderungen stellen. Er ist im rechtlichen Sinne unschuldig, ob es den Bürgern Nordhausens passt, oder nicht. Man kann gerne politisch und moralisch anderer Meinung sein, Schuld wird aber im Regelfall von Richtern ausgesprochen und so lange das nicht passiert, ist man daher unschuldig. Übrigens ... die nächste Wahl kommt bestimmt ...
Suse
14.10.2013, 20:58 Uhr
Verwechslung@Psychoanalytiker
Suse ist nicht auf dieser falschen Fährte,genau das habe ich auch immer so kommentiert. Sie verwechseln mich mit der Kommentatorin Susanne Suse,deren Meinung ich nicht teile.
altmeister
14.10.2013, 21:03 Uhr
Moral?
Da es in unserem Rechtssystem die klare Regel der Unschuldsvermutung gibt, so ist der Bürgermeister Jendricke laut geltendem Recht tasächlich unschuldig.
Doch, das ist es, was viele Kommentatoren hier zu Äußerungen bewegt, das gilt auch für die Anzeigende, gegen welche leider oft genug von einigen Kommentatoren "geschossen" wird. Es ist, auch wenn diese Mitteilung in der nnz-online seltsamerweise unterbunden wurde, trotzdem in anderen Medien klar dargestellt worden, dass auch der Anzeigenden geglaubt wird.
Also bleibt bei dieser Sache immer noch ein fader Beigeschmack, der sich nicht durch Verweise auf ähnliche Fälle anderer Politiker wegwischen lässt. Diese anderen, auch hier und in anderen Medien, oft genug aufgezählten Personen, haben einen großen Unterschied zu dem Fall des Herrn Jendricke. Die Frauen, mit denen sie zusammen waren oder noch sind, haben keine Anzeige gegen diese gestellt. Das ist ein gravierender Unterschied!

Aber, bei all dem Aufschrei, welcher in der letzten Zeit durch die Anhängerschaft des Bürgermeister Jendricke geht, die Änderungen der Geschäftsfelder haben mit dem Fall Jendricke und Fremdgehen o.ä. nichts zu tun. Dieses ist die Konsequenz, welche der OB Zeh aus dem Fehlverhalten des Finanzdezernenten im Zusammenhang mit den Finanzen gezogen hat.

Komisch, bis vor nicht all zu langer Zeit, wurde gerade von den Kritikern dieser Maßnahme, ein zu wenig konsequenter OB Zeh gerügt. Also, Konsequenz ist nur dann richtig, wenn sie gegen mir nicht genehme Personen geht?

Bemerkenswert ist aber dann gerade in diesem Zusammenhang, wie christlich (oder freundlich) OB Zeh wiederum mit Herr Jendricke umgegangen ist, hat er doch die Empfehlungen zur Amtsenthebung nicht umgesetzt und sogar länger als nötig das Geld weiter zahlen lassen.
Aber, auch das wird ja wieder gegen den OB verwandt. Trauriges Schauspiel.
I.H.
15.10.2013, 10:12 Uhr
Akademische Ausbildungen waren früher besser!
Wenn man hier die gesammelten Werke akademisch und psychoanalytisch Gebildeter so liest, muss man zu dem Schluß kommen, dass früher alles besser war!

Offensichtlich lernt man heute nicht mehr, dass moralis, ethos, sitte der Kit dafür sind, dass menschliche Gesellschaften funktionieren.
Retupmoc
15.10.2013, 10:32 Uhr
Irgendwie vergisst man die Tatsachen
1. Der Staatsanwalt konnte keine Straftat nachweisen.
2. Der Beschuldigte muss in unserem Rechtssystem nicht seine Unschuld nachweisen. Das wäre ja auch albern, denn dann könnte ich JEDEN beschuldigen, etwas getan zu haben, wenn ich nur solange warte, bis derjenige kein Alibi hat.
3. Zu einem Seitensprung gehören immer zwei.
4. Also müssten dann beide Personen entlassen werden.
5. Hier urteilen Menschen über Personen, die nicht wissen können, was überhaupt nun gewesen ist. Es sei denn, jetzt sagt mir jemand, das er live dabei war. Auf die Schilderung der Geschehnisse bin ich gespannt.
6. Aufgrund der Punkte 1-5 geht es nun nur noch darum, ob jemand für einen Posten geeignet ist. Wenn ich mich nicht ganz irre, wurde dies durch eine demokratische Wahl ( wenn auch knapp ) festgestellt.
7. Jegliche Änderungen sollten dann einer Neuwahl bedürfen, zu der allerdings dann bitte alle Personen zur Diskussion stehen.
Suse
15.10.2013, 10:32 Uhr
Komisch@altmeister
warum werden hier immer Fakten genannt,die so nicht stimmen?

In einer anderen Tageszeitung wurde bemerkt,dass das Innenministerium für eine Empfehlung zur Amtsenthebung gar nicht zuständig ist! Warum wird hier laufend unwahres verbreitet und Dr. Zeh als wohltuender Gönner hingestellt?
Zum Opfer,natürlich gilt auch für sie die Unschuldsvermutung ,weil das Gegenteil nicht bewiesen wurde. Ihr gestehen sie das zu,Jendricke wird aber weiter verteufelt.Zu einem Dechtelmechtel unter Alkohol gehören immer zwei. Beiden konnte keine Schuld oder Unschuld nachgewiesen werden. Also gleiches Recht für alle.
Zukunft
15.10.2013, 10:39 Uhr
Komisch Suse
Im hier zu lesenden Interview steht doch eindeutig: "Auch, wenn das Thüringer Innenministerium ein Verfahren zur Dienstenthebung empfohlen hatte." Kein Kommentar weiter. Also schnell zurück in die Hütte und wieder telefonieren.
I.H.
15.10.2013, 10:54 Uhr
Nachhilfeunterricht für Suse
1. Man soll nicht immer alles glauben, was in anderen Tageszeitungen steht. Auch wenn einem das supi dupi gut gefällt, muss das nicht immer stimmen!

2. Das zuständige Landesverwaltungsamt hängt in Thüringen im Innenministerium. (Ornigramm lesen ist immer besser als andere Tageszeitungen lesen)
Suse
15.10.2013, 12:04 Uhr
@ Zukunft ist doch nicht so schwer oder?
Wenn das Innenministerium nicht zuständig ist,gibt es auch keine Empfehlung!
Gudrun1974
23.01.2014, 20:56 Uhr
Herr Jendricke und Frau Rieger: Die Anwälte sind wieder gefragt …
… es gibt wieder etwas zu zensieren, nämlich einen neuen Blog-Eintrag:

http://rolandwelt.blogspot.de/2014/01/schlammschlacht.html

Im ernst: Dieser Blog etabliert sich langsam als frische neue qualitätsvolle journalistische Kraft auf dem Nordhäuser Medienmarkt. Es sind ihm viele Leser zu wünschen – verzeihen Sie dies, Herr Greiner.

Kompliment an den Autor, wer immer es sein mag, für die sprachliche Qualität, für die Fähigkeit zur Recherche, für Mut und den Verstand, Zusammenhänge herzustellen, für Nüchternheit und das offene Aussprechen von Fakten, die viele seit langem kennen.

Und vor allem für die persönliche Unabhängigkeit gegenüber aktuell herrschenden politischen Führungspersonen, die im überkommenen tradierten Nordhäuser Medium so schmerzhaft fehlt.

Summa summarum: Für die zeitgemäße Beherrschung des journalistischen Handwerkszeugs.

Diese Befähigung sollte nun auf alle Bereiche des Nordhäuser Lebens ausgedehnt werden, unabhängig, davon, welche Partei oder welche Personen es betrifft.

Der Faden eines dieser Netzwerke in Nordhausen ist gepackt. Jetzt entschlossen alles aufrollen.

„Misstrauen ist der Vater des liberalen Rechtsstaats“ – der Blog beweist es. Weiter so!
I.H.
23.01.2014, 21:40 Uhr
Wen interessiert der Kram eigentlich noch?
Ok, liebe/r/s Sonnenblatt, bei den Rechtsnachfolgern von "Das Volk" mögen Sie bei der indirekten Kritik am "Schönschreiben" ja vielleicht Recht haben. Aber nun mal im Ernst, wen interessiert dieser Kram in allen anderen unabhängigen Zeitungen noch? Was soll der Leser denn da noch Neues erfahren? Außer das da irgend einer einen neuen Blog-Eintrag mit noch mehr Vermutungen gemacht hat?
Retupmoc
24.01.2014, 09:30 Uhr
Armer Roland
Sorry Sonnenblatt, aber der Nordhäuser Roland würde sich im Grabe rumdrehen, wenn er wüsste, was für einen Schund mit seinem Namen gemaht wird. Was Sie als Hosianna des Internethimmels verkünden ist in Wahrheit nichts als heisse Luft.

Da schreibt jemand unter einem Nick einen Blog ( jaja - ich schreibe auch unter Nicknamen - nur ich hetze nicht gegen bestimmte Personen ) - ob das was derjenige schreibt wahr oder nicht ist, kann niemand wissen. Wenn ich jedoch Filmchen einstelle und Beschuldigen lostrete, sollte man das mit dem amtlichen Namen machen. Dafür hat der " Roland " keinen Nerv. Nerv hatte er allerdings im Oktober - als ich auf seiner Seite einen Kommentar gegen ihn geshrieben hatte. Er hat ihn gelöscht.

Leute das Internet in seiner schönsten Vollendung. Hetzen bis der Doktor kommt. Sarkastisch kommentieren. Lunte legen. ok / ich mache das auch manchmal. Nur hier ist es eine Jagd auf eine Person.
Retupmoc
24.01.2014, 10:27 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Suse
24.01.2014, 13:52 Uhr
Armer,armer Roland / Rolandwelt
nein so einen Schund zu lesen muss man sich wirklich nicht antun.Ich hab eben mal reingeschaut,aber mir wurde gleich übel.Mit Sicherheit gehe ich nie wieder auf diese Seite. Da bleibe ich doch lieber bei der nnz,die die Fakten ehrlicher dokumentiert,auch wenn der Roland hier seinen Blödsinn verkaufen will.Zum Glück lassen sich die meisten nnz Kommentatoren nicht von dieser (Lügen) Welt beeindrucken.
Galoppi
24.01.2014, 15:18 Uhr
Zensierte Erklärung der Stadt wieder aufgetaucht!
Man muss Sonnenblatt auf ganzer Linie zustimmen. Dieser Blog-Eintrag ist von hervorragender Schärfe! So und nicht anders ist die Wirklichkeit!

Viel interessanter ist aber, dass in diesem Blog ja auch die von Herrn J. zensierte Erklärung der Stadt zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Herr J. wieder aufgetaucht ist.

http://rolandwelt.blogspot.de/2013/11/pressefreiheit-angegriffen.html?m=1

Alle Achtung, der oder die Blogger/-in traut sich was. Könnte nun eventuell zu befürchten sein, dass Heerscharen des Ordnungsamtes losziehen werden, um den Verbleib des Servers ausfindig zu machen? Schließlich wird den Nordhäusern ja auch heute noch vorgegaukelt, es hätte damals einen Freispruch erster Klasse gegeben...

Schade ist nur, dass nicht auch Hr. Greiner diese Erklärung wieder öffentlich macht. Scheinbar wurde da eine Menge Druck auf ihn ausgeübt...
Janko
24.01.2014, 16:17 Uhr
bleibt doch mal objektiv
dieses hin und her ist ja unerträglich. da wird kaum noch objektivität an den tag gelegt. von "den nordhäusern wird freispruch erster klasse vorgegaukelt" ist von jendricke-gegnern zum beispiel zu lesen. (da es keine anklage gab, kann es auch keinen freispruch gegeben haben, und "erste klasse" schon gar nicht, weil niemals verheimlicht wurde, dass die indizien weder eindeutig dafür noch eindeutig dagegen sprachen. "erste klasse" ist was anderes.)

die befürworter jendrickes andererseits legen in den meisten kommentaren eine geradezu an heldenverehrung grenzende anhänglichkeit an den tag.

unerträglich zu lesen ist beides.
-
mh...
wieso mach ich's dann?
_______________________________________________
Anmerkung der Red: Die Diskussion ist hiermit beendet.
Hero
24.01.2014, 16:25 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
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