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Mo, 08:26 Uhr
07.10.2013

SEPA betrifft (fast) alle

Im Moment erfolgen auch beim Stadtentwässerungsbetrieb Nordhausen die notwendigen Vorbereitungen zur Umstellung des bisherigen Lastschriftverfahrens auf das europaweit einheitliche „SEPA“-Basislastschriftverfahren. Dieses ist ab dem 1. Februar 2014 gesetzlich vorgeschrieben...


Bankleitzahl und Kontonummer werden dann durch den „BIC“ und die „IBAN“ ersetzt. „Gültige Lastschriftermächtigungen werden automatisch in sogenannte SEPA-Basislastschrift-Mandate umgewandelt, so dass in der Regel für die Kunden kein weiterer Handlungsbedarf besteht. Lediglich einige Kunden werden von uns gesondert angeschrieben und um Mitwirkung gebeten“, informiert Dorit Steinecke, Sachgebietsleiterin Beiträge und Gebühren beim Stadtentwässerungsbetrieb.

Zum 1. November dieses Jahres werden dann die Abwassergebühren als SEPA-Basislastschrift eingezogen. Mit dem Lastschrifteinzug für den Monat September wurden die betroffenen Kunden bereits über die Umstellung auf das SEPA-Basislastschriftverfahren informiert. Die Kunden in den Ortsteilen Rodishain und Stempeda sowie in der Gemeinde Hohenstein sind hiervon vorerst noch nicht betroffen. Sie werden gesondert über die Umstellung informiert.

„Für alle Kunden, die bisher noch keine Lastschriftermächtigung erteilt haben, empfehlen wir für die Zukunft das neue Bankeinzugsverfahren. Damit ist sichergestellt, dass fällige Beträge fristgerecht gezahlt werden. Unnötige Kosten, wie Mahngebühren oder Säumniszuschläge, werden dadurch vermieden“, so Steinecke weiter.

Bei Problemen oder weiteren Rückfragen zum Lastschrifteinzug können sich die Kunden des Stadtentwässerungsbetriebes gern an die zuständige Mitarbeiterin, Frau Marx ( 03631 639-351 wenden.
Autor: nnz

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Kommentare
Harzer_Wolf
07.10.2013, 09:16 Uhr
Warum nicht 58 Stellen?
Es geht doch bestimmt noch mehr. Eine 58-stellige EU-Nummer vielleicht noch? Oder ein Antrag auf Erteilung einer Überweisung in 5facher Ausfertigung. Bitte verschont uns von dem Hossiana - Singen auf die neueste alberne EU-Errungenschaft, wenn wir den Unsinn schon mitmachen müssen.
Flitzpiepe
07.10.2013, 10:37 Uhr
Polemik
@Harzer_Wolf, Sie haben schon gelesen, dass der Umstellungsvorgang weitgehend automatisch abläuft und der Kunde dann nichts zu tun hat?
Jetzt gibt es wenigstens 2 Prüfziffern in der IBAN, so dass einfache Schreibfehler so gut wie ausgeschlossen werden können. Wenn die EU nunmal aus mehreren Ländern besteht, muss man den Zahlungsverkehr irgendwann auch mal vereinheitlichen.

Dabei verstehe ich allerdings nicht, warum man die alte BLZ zur neuen BIC konvertiert, aber dann trotzdem die alte BLZ in der neuen IBAN noch benutzt.
Retupmoc
07.10.2013, 14:05 Uhr
Es ist eben keine Polemik
@ Flitzpiepe haben Sie schon mal an alte Menschen gedacht, die schlecht sehen und schreiben können. Noch ein paar Nummern mehr? Und schon davon gehört das die Sparkassen in Sachsen/Anhalt doppelt bei den Kunden abgebucht haben, als diese das
System umgestellt haben?

Und was eine Vereinheitlichung in Europa zu wege bringt, sehen wir am Teuro. Nicht immer ist Fortschritt gut.
Flitzpiepe
07.10.2013, 16:15 Uhr
Stimmt
Dieser ganze Fortschritt ist doch nur Mist. Warum überhaupt Banken und Konten? Warum nicht das Bargeld gleich zu Hause lassen im Sparstrumpf? Oder noch besser: Nur noch mit Naturalien Tauschgeschäfte machen...
Da brauchen wir auch nicht mehr lesen oder schreiben.

Geht's noch?

Natürlich haben alte Leute Probleme mit der Umstellung. Aber ob sie nun 18 Ziffern (bisher) schreiben müssen oder 22 Stellen IBAN (wobei neu nur das 'DE' und die 2 Prüfziffern sind), ist doch dabei nicht relevant. Die Probleme haben sie so oder so.
Da wäre mir die Gewissheit, dass ein Schreibfehler keine finanziellen Folgen mehr hat, viel wichtiger.
Max Freiheit
07.10.2013, 16:25 Uhr
Geld von Konten abziehen
und zu Hause bunkern, wäre wenn es etliche machen ein absolutes Horrorszenario für unsere ach so systemrelevanten Banken und natürlich die Überwacher.
Retupmoc
07.10.2013, 16:55 Uhr
@ Flitzpiepe
Meine kontonummer hat 8 Stellen und nicht 22. Und ich schreibe lieber Sparkasse als gsdhrroxxx.

Ich kenne übrigens viele Leute, die ihr Geld zu hause haben. Wenn sie zum Beispiel nach einer prekären Arbeitsstelle in H4 fallen, ist sonst das Geld weg, das sie ehrlich verdient haben.

Ach ja..und zum Thema Banken sag ich lieber nichts.
Flitzpiepe
07.10.2013, 19:06 Uhr
Wenn Retupmoc
nur 'Sparkasse' schreibt bei Überweisungen, dann kommt das Geld auch nach der alten Schreibweise nicht dort an, wo es hin soll.
In Deutschland haben Kontonummern bis zu 10 Stellen und Bankleitzahlen immer 8 Stellen.
Das macht also 18 Stellen, die jetzt genau so auch in der neuen IBAN enthalten sind. Was machen jetzt vier zusätzliche Stellen so schwierig, dass für Retupmoc eine Welt zusammen bricht? Sind die 2 zusätzlichen Nullen, die zum Auffüllen seiner Kontonummer auf 10 Stellen nötig sind, so eine große Hürde für ihn?

Ich weiß es nicht. Aber ich denke, es ist ein Vermittlungsproblem. Hätte man es nicht IBAN genannt und statt dessen nur den Überweisungsträger mit den 2 weiteren Feldern für Länderkennung und die Prüfziffern erweitert, die bei Nichtausfüllen auch automatisch gefüllt werden, dann wäre die Akzeptanz beim ungeübten Bürger größer bzw. die Angst kleiner.
Die neue BIC ist im Übrigen eigentlich unwichtig bzw. redundant.
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