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Di, 13:07 Uhr
01.10.2013

Erinnerungen an Eisenach

Vor einem Jahr und fünf Monaten lief der bereits als Aufsteiger in die NOFV-Oberliga feststehende FSV Wacker 90 Nordhausen letztmalig im schmucken Wartburgstadion auf, um gegen den FC Eisenach Punkte zu holen...


Doch daraus wurde nichts. Lagen die Nordhäuser schon zur Pause klar mit 0:3 im Rückstand, sollten zwei Treffer auf jeder Seite schließlich den deutlichen 5:2-Erfolg der Wartburgstädter bringen. Es ging zwar vier Spieltage vor dem Saisonende „nur“ noch um die Statistik, aber gleich fünf Einschläge im Wackerkasten? Das war schon deftig, meinte damals auch unser Fitnesstrainer Torsten Last nach Spielschluss. In diesen Aufstellungen wurde gespielt:

FC Eisenach: Geuß - Patz, Hahn (88. Hohmann), Baumbach, Paunovic (77. Galozy), Janke, Arndt, Pohl (63. Reinhardt), Harnack, Braunschweig, Fuhrmann

Wacker Nordhausen: Heidrich (46. Martin Vopel) - Pelan (46. Taute), Töpfer, Ebert, Pohl, Langer, Teichmann, Rose, do Amaral, Biank, Boukantar.

Es gibt also auf beiden Seiten eine gehörige Portion Veränderungen seit jener Begegnung. Maximal drei Akteure des damaligen Wacker-Aufgebots könnten noch am Donnerstag (3. Oktober) im Wartburgstadion (An der Katzenaue) ab 14 Uhr mitwirken, vielleicht aber auch diese drei Fans, wie die beiden Bilder von Andreas Hotzler (Eisenach) vom Spiel am 19. Mai vergangenen Jahres dokumentieren.

Wieder Wacker in Eisenach (Foto: Andreas Hotzler) Wieder Wacker in Eisenach (Foto: Andreas Hotzler)

Ob Pelan, Langer und Biank auflaufen oder wen Trainer Jörg Goslar dieses Mal ins Anfangsaufgebot steckt, wissen wir noch nicht. Gegen Viktoria Berlin waren Löhmannsröben, El-Zein und Tunc verletzt oder krank.

Wacker wieder in Eisenach (Foto: Andreas Hotzler) Wacker wieder in Eisenach (Foto: Andreas Hotzler)

Wir wissen aber, dass die Wackeren nach dem 2:1-Punktspielerfolg über Viktoria psychologisch gestärkt nach Eisenach fahren. Die diesjährigen Pokalsiege beim Landesklasseteam SV Roschütz mit 4:0 und beim Verbandsligisten FSV Martinroda mit 9:1 wurden ebenfalls überzeugend eingefahren. Aber auch Gastgeber FC Eisenach hat die ersten beiden Hürden übersprungen und liebäugelt mit einer Überraschung. Trotz der Sperren von Pohl und Seel wollen die Schützlinge von Ex-Nationalstürmer Jürgen Heun die Nordhäuser zumindest „so lange wie möglich ärgern“, war zu lesen. Das Zeug dazu haben sie.

So kamen beide ins Achtelfinale:

I. Hauptrunde
SV Roschütz – FSV Wacker Nordhausen 0:4 (0:1)
Torfolge: 0:1 Stark (24.), 0:2 Kruschke (47. Eigentor), 0:3 El-Zein (65.), 0:4 Stark (71.)

SG DJK SV Arenshausen - FC Eisenach 0:5 (0:2)
Torfolge: 0:1 Trübenbach (6.), 0:2 Fiß (18.), 0:3 Fiß (54.), 0:4 Pohl (72.), 0:5 Reinhardt (80.)

II. Runde
FSV Martinroda – FSV Wacker 90 Nordhausen 1:9 (1:5)
Torschützen: 0:1, 0:2 Halstenberg (1., 4.), 0:3 Goslar (6.), 1:3 John (13.), 1:4 El-Zein (17.), 1:5 Halstenberg (20.), 1:6 El-Zein (49.), 1:7 Löhmannsröben (55.), 1:8 Hauswald (73.), 1:9 El-Zein (83.)

FC Eisenach – SC 03 Weimar 8:7 n. E. (1:1, 1:1)
Torschützen: 0:1 Janke (4.), 1:1 Brandau (13./Strafstoß)

Inzwischen spielen die Wartburgstädter in der Thüringer Verbandsliga-Spitze mit, liegen punktgleich hinter Tabellenführer Union Mühlhausen auf Platz zwei, haben das letzte Punktspiel ebenfalls mit 2:1 gewonnen und wollen wie Wacker im Landespokal möglichst weiterkommen. Das gelang dem Vorgänger SC Borussia Eisenach im bisher einzigen Pokalspiel gegeneinander schon einmal, allerdings war das im Mai 1937 im sogenannten Tschammerpokal in der Hauptrunde in Nordhausen beim 2:3.

Freuen wir uns also auf einen rassigen Pokalkampf und aus unserer Sicht natürlich möglichst auf einen Sieg.
Klaus Verkouter
Autor: red

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