Mo, 06:36 Uhr
26.08.2013
Gemeinsam Druck aufbauen
Bei seiner Wahlkampftour durch das Eichsfeld, kamen Piraten-Kandidat Heiko Windisch durch ein kleines Dorf unterhalb der bekannten Burg Scharfenstein. Was er dort zu sehen bekam, will er ihnen nicht vorenthalten...
Es handelt sich um das Dörfchen Kallmerode die Einwohnerzahl liegt um die 620 Bürger. Der Gemeinderat besteht aus acht Personen, davon gehören nur drei der CDU an. Die ehrenamtliche Bürgermeisterin ist Marion Weise. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Ort gesehen, der so mit Plakaten bestückt war. Was auf den Plakaten zu sehen ist sollen einige Bilder zeigen. Die Bürger des Dorfes sind voller Wut auf die Politiker, im speziellen Fall auf die CDU. Seit Jahren kämpft die Mehrheit der Einwohner für eine Umgehungsstraße. Der Verkehr der durch das Dorf fließt, ist unerträglich, in einer Woche sind das immerhin über 65 000 Fahrzeuge, darunter viele schwere LKW. Meine Recherchen haben ergeben, dass man die Bevölkerung seit Jahren an der Nase herumführt. Einmal ist kein Geld da, dann heißt es wieder, es gäbe Probleme mit dem Ankauf von benötigten Grundstücken, was den Politikern sehr gelegen kommt.
Eins ist nicht von der Hand zu weisen, wenn die Politik die Umgehung haben wollte, dann hätte man die Grundstückseigentümer kurzerhand enteignet, zum Wohle des Volkes, wie es dann heißt. Weiter habe ich erfahren, dass der Landrat von Heiligenstadt, von der Bevölkerung das Abhängen der Plakate verlangt hat. Die Antwort der Bürger, wir werden noch mehr Plakate anbringen. Über das Abhängen können wir reden, wenn die ersten Bagger rollen, um die Umgehung zu bauen.
Die Umgehung ist dringend nötig, denn täglich fahren 14 000 Fahrzeuge in einem Abstand von einem Meter durch das Dorf. Ein Wunder, dass es noch keine toten Fußgänger gab. Das Ganze geschieht in einem Wahlkreis, indem bisher Herr Grund CDU dominierte. Die Bürger bekommen immer nur Versprechen, es ist an der Zeit das zu ändern. Wir Piraten allein können das nicht ändern, aber gemeinsam können wir einen gewissen Druck aufbauen und dadurch die Politiker zum umdenken bringen.
In der vergangenen Woche gab es auf Burg Bodenstein eine Podiumsdiskussion mit den jeweiligen Bundestagskandidaten. Auch hier kam das Thema Umgehungsstraße zur Sprache, ich hatte das Gefühl, dass es vom Moderator abgewürgt wurde. Herr Grund war von der Frage nicht sehr erbaut, denn er sprach in diesem Zusammenhang von Beleidigung.
Nur mal so am Rande, der Staat gab im Jahr 2012 für seine Pensionäre 465,42 Milliarden Euro aus, dass waren 25,3 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor. Die steigende Tendenz ist sehr Besorgnis erregend. Nun wissen sie, warum kein Geld für den Straßenbau da ist, man benötigt es um den Staatsapparat zu mästen, deshalb müssen auch die normalen Renten immer weiter gekürzt werden.
Heiko Windisch, Kandidat der Piraten
Autor: redEs handelt sich um das Dörfchen Kallmerode die Einwohnerzahl liegt um die 620 Bürger. Der Gemeinderat besteht aus acht Personen, davon gehören nur drei der CDU an. Die ehrenamtliche Bürgermeisterin ist Marion Weise. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Ort gesehen, der so mit Plakaten bestückt war. Was auf den Plakaten zu sehen ist sollen einige Bilder zeigen. Die Bürger des Dorfes sind voller Wut auf die Politiker, im speziellen Fall auf die CDU. Seit Jahren kämpft die Mehrheit der Einwohner für eine Umgehungsstraße. Der Verkehr der durch das Dorf fließt, ist unerträglich, in einer Woche sind das immerhin über 65 000 Fahrzeuge, darunter viele schwere LKW. Meine Recherchen haben ergeben, dass man die Bevölkerung seit Jahren an der Nase herumführt. Einmal ist kein Geld da, dann heißt es wieder, es gäbe Probleme mit dem Ankauf von benötigten Grundstücken, was den Politikern sehr gelegen kommt.
Eins ist nicht von der Hand zu weisen, wenn die Politik die Umgehung haben wollte, dann hätte man die Grundstückseigentümer kurzerhand enteignet, zum Wohle des Volkes, wie es dann heißt. Weiter habe ich erfahren, dass der Landrat von Heiligenstadt, von der Bevölkerung das Abhängen der Plakate verlangt hat. Die Antwort der Bürger, wir werden noch mehr Plakate anbringen. Über das Abhängen können wir reden, wenn die ersten Bagger rollen, um die Umgehung zu bauen.
Die Umgehung ist dringend nötig, denn täglich fahren 14 000 Fahrzeuge in einem Abstand von einem Meter durch das Dorf. Ein Wunder, dass es noch keine toten Fußgänger gab. Das Ganze geschieht in einem Wahlkreis, indem bisher Herr Grund CDU dominierte. Die Bürger bekommen immer nur Versprechen, es ist an der Zeit das zu ändern. Wir Piraten allein können das nicht ändern, aber gemeinsam können wir einen gewissen Druck aufbauen und dadurch die Politiker zum umdenken bringen.
In der vergangenen Woche gab es auf Burg Bodenstein eine Podiumsdiskussion mit den jeweiligen Bundestagskandidaten. Auch hier kam das Thema Umgehungsstraße zur Sprache, ich hatte das Gefühl, dass es vom Moderator abgewürgt wurde. Herr Grund war von der Frage nicht sehr erbaut, denn er sprach in diesem Zusammenhang von Beleidigung.
Nur mal so am Rande, der Staat gab im Jahr 2012 für seine Pensionäre 465,42 Milliarden Euro aus, dass waren 25,3 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor. Die steigende Tendenz ist sehr Besorgnis erregend. Nun wissen sie, warum kein Geld für den Straßenbau da ist, man benötigt es um den Staatsapparat zu mästen, deshalb müssen auch die normalen Renten immer weiter gekürzt werden.
Heiko Windisch, Kandidat der Piraten








