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Sa, 12:13 Uhr
24.08.2013

nnz-Interview: Nur Nordhausen

Der ICAN, eine Wettkampfserie im Triathlon, spricht vorwiegend spanisch: Die Austragungsorte sind Malaga, Mallorca und Valladolid. Nach den großen Erfolgen der Veranstaltungen in Spanien wurde nun expandiert...


Es geht nach Deutschland, nach Thüringen. Erstmals legt die Wettkampfserie am Sonntag, 25. August, einen Stopp in Nordhausen ein. Sandra Arm sprach mit ICAN-Geschäftsführer Sunil Bhardwaj aus Mallorca über die Entscheidung, dass Nordhausen in die ICAN-Serie aufgenommen wurde, was ihm an der Stadt besonders gefällt und wo er sich am Sonntag den Wettkampf anschauen wird.

nnz: Herr Bhardwaj, was waren die Gründe, weshalb Sie sich für Nordhausen als Standort für eine Station der ICAN-Serie entschieden haben?

Sunil Bhardwaj: Es gab mehrere Gründe: Dr. Uli Konschak, Renndirektor des Scheunhof-Triathlons, ist bereits in Malaga und auf Mallorca gestartet. Dort kamen wir ins Gespräch, Konschak zeigte sich sehr interessiert an der Serie, die wir in Spanien herausbringen. Vor einem Jahr war ich zu Besuch in Nordhausen, schaute mir die Strecke, die Hotels, die Restaurants und die Verkehrsanbindung an. In Rahmen meines Besuchs habe ich mich mit Oberbürgermeister Dr. Zeh getroffen. Er sicherte mir zu, dass uns die Unterstützung der Stadt zu 150 Prozent gewiss ist. Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt, weshalb wir uns für Nordhausen entschieden haben.

nnz: Der ICAN wird nun erstmals in Nordhausen ausgetragen. Wie sieht es für die Zukunft aus?

Ich sehe in der Austragung der Veranstaltung ein langjähriges Projekt. Es soll ein Rennen mit Tradition werden. Dafür ist Nordhausen aufgrund der günstigen Verkehrsanbindung und der tollen Lage genau der richtige Ort.

nnz: Wo werden Sie den Wettkampf am Sonntag verfolgen?

Ich werde zunächst selbst aktiv sein, starte in der Staffel und werde als Erster mit dem Schwimmen beginnen. Danach schaue ich mir im Zielbereich den Wettkampf weiter an.

nnz: Wer wird Sie in der Staffel in den anderen beiden Disziplinen – Radfahren und Laufen – unterstützen?

Das werden zwei deutschsprachige Athleten sein: Thomas Dörfer und Robin Schneider, sie werden beide an der Weltmeistermeisterschaft über die halbe Ironman-Distanz im September in Las Vegas teilnehmen. Ich habe die beiden bei einer Veranstaltung auf Mallorca kennengelernt.

nnz: Was ist das Ziel in der Staffel?

Ganz klar: Spaß haben (lacht).

nnz: Was gefällt Ihnen besonders gut an Nordhausen?

Mir gefällt vor allem der Stadtkern mit der Altstadt und dem Dom. Ich vergangenen Jahr habe ich bereits am Staffelwettkampf teilgenommen. Dabei war ich besonders fasziniert von den Menschen, die am Straßenrand standen. Sie waren mit viel Enthusiasmus bei der Sache, sie haben geklatscht und die Aktiven angefeuert.

nnz: Sind weitere Orte in Deutschland in Planung, die in die Serie aufgenommen werden?

Außerhalb von Spanien gibt es erstmal nur Nordhausen als deutschen Standort. Das soll vorerst so bleiben. Außerhalb Deutschlands sind weitere Rennen in der Schweiz und in Uruguay geplant.
Autor: red

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