Fr, 20:10 Uhr
23.08.2013
Profis kündigen Showdown für Sonntag an
Heidi Sessner, Katja Konschak und Georg Potrebitsch werden am Sonntag die Hauptprotagonisten bei der ersten Austragung des ICAN Nordhausen Germany sein. Vorher statteten sie der Nordhäuser Sparkasse noch einen Besuch ab...
Gemeinsam mit ICAN-Geschäftsführer Sunil Bhardwaj, Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh und Nordhausen-Organisator Ulrich Konschak standen sie der Presse Rede und Antwort.
Ich möchte Per Bittner zersägen, kündigt Georg Potrebitsch gegenüber seinem Kontrahenten am Sonntag scherzhaft an. Der gebürtige Russe absolvierte die letzten Trainingswochen gemeinsam mit dem Power Horse Triathlon Team um Timo Bracht, Jan Raphael und Horst Reichelt in Ebersbach bei Heidelberg. Bracht, der bereits mit mehreren Top Ten Platzierungen in Hawaii dekoriert ist, bescheinigt seinem Teamkollegen eine gute Form. Auch Potrebitsch selbst sieht sich gerüstet für den Kampf mit Bittner, der im Oktober erstmals auf Hawaii startet.
Ich bin in einer super Form. Nachdem die Saison gut lief musste ich in Roth zu viel Training Tribut zollen. Nach zwei Wochen Ruhepause bin ich nun aber wieder im Rhythmus und möchte an die erfolgreichen Rennen zu Beginn von 2013 anknüpfen, so der mittlerweile in Gladbeck wohnende Potrebitsch. Dabei hat er vor allem Respekt vor der Laufstärke Bittners, und wird alles daran setzen wollen dass er nicht gemeinsam mit dem Leipziger vom Rad steigt. Vielleicht verschwimmt er sich auch, erzählt ein gut aufgelegter Potrebitsch. Dabei ist sein Ziel auf jeden Fall der Titel zur Premiere des ICAN-Rennens in Nordhausen.
Im Damen-Rennen sind alle Augen auf Katja Konschak gerichtet. Die Nordhäuserin wird am Sonntag als Favoritin in den Sundhäuser See steigen, doch auch sie hat mit Heidi Sessner und Mareen Hufe einige Konkurrenz. Vor allem Sessner zeigt sich auf der Pressekonferenz angriffslustig und möchte der Lokalmatadorin keineswegs kampflos den Sieg überlassen: Ich bin Profi und möchte natürlich immer wenn ich irgendwo am Start bin gewinnen.
Dabei setzt Konschak auf den Vorteil der Streckenkenntnis, kennt Rad- wie Laufstrecke auswendig. Sessner wird die Strecke, wo die Kenntnis aufgrund der 800 Höhenmeter auf dem Rad durchaus eine Rolle spielen könnte, morgen noch einmal mit dem Auto besichtigen. Dabei hoffen beide nach großen Umfängen aufgrund der für sie folgenden Ironman-Rennen trotzdem gut in Form zu sein und die nötige Spritzigkeit zu haben. Ich hoffe den Spagat zwischen Training und Entlastung in den vergangenen Wochen gut gemeistert zu haben, so Konschak, die bereits viermal den Scheunenhof-Triathlon in Nordhausen gewann.
Auf der Rechnung haben Konschak wie auch Sessner vor allem auf dem Radabschnitt Mareen Hufe. Für sie beginnt nun erst die Vorbereitung auf den Ironman Hawaii im Oktober, unsere Rennen sind schon im September. Vielleicht ist sie so noch etwas frischer, orakelt Sessner, die nach einem Ermüdungsbruch im Fuß im Frühjahr nun wieder gute Leistungswerte aufweisen kann und optimistisch auf den ICAN schaut.
Auch Organisator Ulrich Konschak sieht sich und sein Team im Plan und gut vorbereitet auf den für sich wohl stressigsten Tag des Jahres. Dabei kann er Sportler aus unterschiedlichsten Nationen begrüßen – aus der Schweiz, Niederlande, Groß Britannien, Spanien oder Schweden werden die Athleten nach Nordhausen kommen. Davon soll die Stadt auch in den kommenden Jahren profitieren. Viele Athleten bleiben für mehrere Tage hier, das Rennhotel ist ausgebucht, so Konschak. Dem pflichtet auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh bei: Der ICAN ist für die Stadt eine tolle Chance sich zu präsentieren. Ich unterstütze diese Veranstaltung voll und ganz, es ist toll dass Nordhausen international wird.
Dr. Zeh wird dabei wie auch im letzten Jahren am morgigen Samstag die Einsteiger-Staffel und den zehn Kilometer langen Radabschnitt bewältigen, Schwimmen wird Katja Konschak und Laufen Peter Seidel, in diesem Jahr durch den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz eines der Aushängeschilder im Nordhäuser Triathlon-Verein. Dabei bekam der Oberbürgermeister nach Beendigung der Pressekonferenz noch ein ICAN-Radtrikot überreicht um dadurch auch gut im Rennen erkennbar zu sein. Voller Vorfreude präsentierte sich auch Sunil Bhardwaj aus Mallorca.
Der ICAN-Geschäftsführer sieht in dem ICAN Nordhausen Germany ein langjähriges Projekt: Es soll ein Rennen mit Tradition werden. Dafür ist Nordhausen aufgrund der günstigen Verkehrsanbindung und der tollen Lage genau der richtige Ort.
Bereits morgen werden ab 14:00 Uhr Rennen für Kinder, Jugendliche und Jedermänner am Sundhäuser See angeboten. Konschak rechnet hier mit einer Beteiligung von etwa 350 Sportlern. Start des ICAN am Sonntag ist 8:00 Uhr, hier werden sich wohl 150 Athleten gemeinsam in die Gewässer nahe Nordhausen stürzen.
Peter-Stefan Greiner
Weitere Infos zum Zeitplan unter www.scheunenhof-triathlon.de und www.icantriathlon.com.
Autor: redGemeinsam mit ICAN-Geschäftsführer Sunil Bhardwaj, Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh und Nordhausen-Organisator Ulrich Konschak standen sie der Presse Rede und Antwort.
Ich möchte Per Bittner zersägen, kündigt Georg Potrebitsch gegenüber seinem Kontrahenten am Sonntag scherzhaft an. Der gebürtige Russe absolvierte die letzten Trainingswochen gemeinsam mit dem Power Horse Triathlon Team um Timo Bracht, Jan Raphael und Horst Reichelt in Ebersbach bei Heidelberg. Bracht, der bereits mit mehreren Top Ten Platzierungen in Hawaii dekoriert ist, bescheinigt seinem Teamkollegen eine gute Form. Auch Potrebitsch selbst sieht sich gerüstet für den Kampf mit Bittner, der im Oktober erstmals auf Hawaii startet.
Ich bin in einer super Form. Nachdem die Saison gut lief musste ich in Roth zu viel Training Tribut zollen. Nach zwei Wochen Ruhepause bin ich nun aber wieder im Rhythmus und möchte an die erfolgreichen Rennen zu Beginn von 2013 anknüpfen, so der mittlerweile in Gladbeck wohnende Potrebitsch. Dabei hat er vor allem Respekt vor der Laufstärke Bittners, und wird alles daran setzen wollen dass er nicht gemeinsam mit dem Leipziger vom Rad steigt. Vielleicht verschwimmt er sich auch, erzählt ein gut aufgelegter Potrebitsch. Dabei ist sein Ziel auf jeden Fall der Titel zur Premiere des ICAN-Rennens in Nordhausen.
Im Damen-Rennen sind alle Augen auf Katja Konschak gerichtet. Die Nordhäuserin wird am Sonntag als Favoritin in den Sundhäuser See steigen, doch auch sie hat mit Heidi Sessner und Mareen Hufe einige Konkurrenz. Vor allem Sessner zeigt sich auf der Pressekonferenz angriffslustig und möchte der Lokalmatadorin keineswegs kampflos den Sieg überlassen: Ich bin Profi und möchte natürlich immer wenn ich irgendwo am Start bin gewinnen.
Dabei setzt Konschak auf den Vorteil der Streckenkenntnis, kennt Rad- wie Laufstrecke auswendig. Sessner wird die Strecke, wo die Kenntnis aufgrund der 800 Höhenmeter auf dem Rad durchaus eine Rolle spielen könnte, morgen noch einmal mit dem Auto besichtigen. Dabei hoffen beide nach großen Umfängen aufgrund der für sie folgenden Ironman-Rennen trotzdem gut in Form zu sein und die nötige Spritzigkeit zu haben. Ich hoffe den Spagat zwischen Training und Entlastung in den vergangenen Wochen gut gemeistert zu haben, so Konschak, die bereits viermal den Scheunenhof-Triathlon in Nordhausen gewann.
Auf der Rechnung haben Konschak wie auch Sessner vor allem auf dem Radabschnitt Mareen Hufe. Für sie beginnt nun erst die Vorbereitung auf den Ironman Hawaii im Oktober, unsere Rennen sind schon im September. Vielleicht ist sie so noch etwas frischer, orakelt Sessner, die nach einem Ermüdungsbruch im Fuß im Frühjahr nun wieder gute Leistungswerte aufweisen kann und optimistisch auf den ICAN schaut.
Auch Organisator Ulrich Konschak sieht sich und sein Team im Plan und gut vorbereitet auf den für sich wohl stressigsten Tag des Jahres. Dabei kann er Sportler aus unterschiedlichsten Nationen begrüßen – aus der Schweiz, Niederlande, Groß Britannien, Spanien oder Schweden werden die Athleten nach Nordhausen kommen. Davon soll die Stadt auch in den kommenden Jahren profitieren. Viele Athleten bleiben für mehrere Tage hier, das Rennhotel ist ausgebucht, so Konschak. Dem pflichtet auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh bei: Der ICAN ist für die Stadt eine tolle Chance sich zu präsentieren. Ich unterstütze diese Veranstaltung voll und ganz, es ist toll dass Nordhausen international wird.
Dr. Zeh wird dabei wie auch im letzten Jahren am morgigen Samstag die Einsteiger-Staffel und den zehn Kilometer langen Radabschnitt bewältigen, Schwimmen wird Katja Konschak und Laufen Peter Seidel, in diesem Jahr durch den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz eines der Aushängeschilder im Nordhäuser Triathlon-Verein. Dabei bekam der Oberbürgermeister nach Beendigung der Pressekonferenz noch ein ICAN-Radtrikot überreicht um dadurch auch gut im Rennen erkennbar zu sein. Voller Vorfreude präsentierte sich auch Sunil Bhardwaj aus Mallorca.
Der ICAN-Geschäftsführer sieht in dem ICAN Nordhausen Germany ein langjähriges Projekt: Es soll ein Rennen mit Tradition werden. Dafür ist Nordhausen aufgrund der günstigen Verkehrsanbindung und der tollen Lage genau der richtige Ort.
Bereits morgen werden ab 14:00 Uhr Rennen für Kinder, Jugendliche und Jedermänner am Sundhäuser See angeboten. Konschak rechnet hier mit einer Beteiligung von etwa 350 Sportlern. Start des ICAN am Sonntag ist 8:00 Uhr, hier werden sich wohl 150 Athleten gemeinsam in die Gewässer nahe Nordhausen stürzen.
Peter-Stefan Greiner
Weitere Infos zum Zeitplan unter www.scheunenhof-triathlon.de und www.icantriathlon.com.


