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Fr, 10:17 Uhr
23.08.2013

Den Kameraden gedankt

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Thüringer Innenminister Jörg Geibert gestern auch die Freiwillige Feuerwehr im Nordhäuser Ortsteil Sundhausen. Der Leiter der Berufsfeuerwehr, Gerd Jung, berichtet...

Besuch in Sundhausen (Foto: privat) Besuch in Sundhausen (Foto: privat)

Dem Minister war es wichtig, den Kameraden persönlich gegenüber seinen Dank auszusprechen, die im Rahmen des Katastrophenschutzes im Hochwassereinsatz tätig waren. Er verwies noch einmal ausdrücklich auf die Notwendigkeit und Unverzichtbarkeit des Ehrenamtes bei den Freiwilligen Feuerwehren. Diesen Worten schloss sich auch die Zweite Beigeordnete der Stadt Nordhausen, Hannelore Haase, an.

Es wurde ausgiebig über den diesjährig anstehenden Um-/Ausbau des Gerätehauses (Stellplätze) diskutiert. Die Stellplätze werden auch vom Land mitfinanziert. Gerd Jung, der Leiter der Berufsfeuerwehr, betonte noch einmal ausdrücklich die Schlüsselrolle der Freiwilligen Feuerwehr Sundhausen im Rahmen BAB 38 und die Mitarbeit im Katastrophenschutz-Zug 1. Um den flächendeckenden zeitnahen Brandschutz in der Stadt Nordhausen umzusetzen, ist es unverzichtbar, dass das Ehrenamt weiterhin unterstützt und ausgebaut wird.

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Innenminister Geibert verwies noch einmal auf die Unbezahlbarkeit des Ehrenamtes. Den hier erbrachten Leistungen im Ehrenamt sei hoher Respekt zu zollen, sie seien in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Die äußeren Umstände, die auf das Ehrenamt einwirken, sind nicht gerade positiv.
Weiterhin wurde ausführlich über die eingeführte Feuerwehrrente diskutiert, ebenso wurde über die Bezuschussung des Feuerwehrführerscheines debattiert. Das Land fördert diesen mit einem Festbetrag von 800 Euro.

Jörg Geibert stellte diesen Schritt als einen Schritt in die richtige Richtung dar, es sollte ein Signal vom Land in Richtung Kommune sein, die ebenfalls mindestens diesen Beitrag aufbringen sollten. Des Weiteren wurde über die Förderrichtlinie des Landes Thüringen bei der Beschaffung von Fahrzeugen bzw. bei Umbau von Gerätehäusern diskutiert. Der Leiter der Berufsfeuerwehr fügte hinzu, dass aus seiner Sicht die Festbeträge bei der Fahrzeugbeschaffung angehoben werden müssten, da die finanziellen Eigenmittel der Kommunen oft nicht – aufgrund der schlechten Finanzausstattung – aufgebracht werden können.
Autor: red

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