Do, 19:29 Uhr
22.08.2013
Noch eine Rechnung offen
Ein Sieg, eine Niederlage, ein Unentschieden - das ist die Kurzfassung des bisherigen Abschneidens des FSV Wacker 90 Nordhausen in der Regionalliga-Saison 2013/14. Vor allem in den beiden Heimspielen gegen Halberstadt (3:1) und Jena (2:2) sahen wir über weite Strecken Gutes von unseren Wackeren...
Auch bei Union Berlin war trotz des 1:3 nicht alles schlecht. Nun werden wir wieder auswärts gefordert. Gegner ist am Sonntag um 13.30 Uhr im Stadion Vogelsang der FSV Optik Rathenow, der momentan punktgleich einen Platz vor den Nordhäusern in der Tabelle rangiert. Die Optiker haben noch kein Spiel verloren: Gegen Neustrelitz gab es ein 1:0, in Plauen fühlte man sich beim 1:1 vom Schiri benachteiligt.
Ingo Kahlisch, Rathenows Fußballlehrer, äußerte sich zum letzten Auftritt seiner Mannschaft im Vogtlandstadion: "Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Nach der Partie bin ich es nicht. Wir hätten heute gewinnen müssen. Direkt nach der Pause wurden drei, vier Hundertprozentige vergeben. Dann kam der Elfmeter, der vollkommen zu unrecht gegeben wurde, denn zum einen war es kein Foul und zum anderen war es außerhalb des Strafraumes. Da war der Schiedsrichter im Land der Träume. Wir fühlen uns heute mal betrogen vom ansonsten gut agierenden Schiri. Mit der Leistung des Teams bin zufrieden, aber wir müssen geiler darauf sein Tore zu schießen." Trainerkollege Jörg Goslar wertete das Jena-Remis so: Dass wir nach dem 0:2 wieder gekommen sind, spricht für unser Team. Die Jungs haben sich mit dem Punkt gegen Jena belohnt und die Tore von Omar und Jan (2 Bilder) zeigen, dass auch die Neuzugänge sich langsam einfinden und erkennen, dass der Teamspirit hier ein anderer ist, dass hier die Mannschaft zählt.
Das ist auch vonnöten; denn die Saison ist noch lang. Auf den kommenden Gegner FSV Optik bezogen zeigte sich der Nordhäuser Trainer (Bild) zuversichtlich: Wer gegen Jena zwei Tore macht, kann auch in Rathenow Punkte holen. Wir hoffen, die Mannschaft kann das verinnerlichen. Denn die Gastgeber spielen schon zwanzig Jahre Oberliga- oder Regionalligafußball. Aus dieser Zeit hat Wacker seine bisherigen Kontakte zu den Brandenburgern.
Die sehen nicht so rosig aus. Denn 1994 wurde Wacker in einem direkten Qualifikationsduell um den Aufstieg in die Regionalliga von den Optiker zweimal kalt erwischt und mit 2:0 und 4:3 ausgebootet. Rathenow stieg auf, was Wacker erst im folgenden Jahr gelang. Dort traf man in der Saison 1995/96 erneut aufeinander. Dem 0:0 bei den Optikern folgte eine bittere 2:3-Heimniederlage im Nordhäuser Sportpark. Drei Niederlage – ein Unentschieden: So lautet die magere Bilanz gegen Rathenow. Es ist also noch eine Rechnung offen.
Dass sie schon am Sonntag teilweise beglichen werden kann, ist bisher nur ein Nordhäuser Wunsch. Im DFB-Pokal zwang Rathenow vor Kurzem den FSV Frankfurt in die Verlängerung. Also Wacker, die Gegnerschaft wird nicht leichter und Optik ist für den Aufsteiger ein ernstzunehmender Spielpartner.
Die Regionalliga-Reserve des FSV Wacker 90 empfängt zum Spitzenspiel der Landesklasse Nord den SV Grün-Weiß Siemerode. Sowohl der momentane Erste in der Tabelle (Wacker II) als auch die punktgleichen Gäste (Zweiter) haben in ihren beiden Startspielen überzeugen können und jeweils elf Bälle in den gegnerischen Netzen versenkt. Siemerode hat aber auch schon fünf Treffer gefangen, während Wackers Weste noch sauber ist. Das Spiel findet am Sonnabend, den 24.08.2013 im Nordhäuser Albert-Kuntz-Sportpark statt.
Klaus Verkouter
Anfahrt mit dem Auto:Aus Richtung Berlin/Nauen/Friesack (B 188) am Ortseingang Rathenow im Kreisverkehr an der dritten Ausfahrt nach Brandenburg/Bamme abfahren
Aus den anderen Richtungen (Brandenburg, Stendal, Neustadt) auf die B 188 Richtung Nauen/Friesack fahren. Im Kreisverkehr Ortsausgang Rathenow an der Ausfahrt Brandenburg/Bamme abfahren. Auf der Bammer Landstraße die Brücke unterqueren
Dann die Bahnüberführung passieren und kurz dahinter (auf Höhe des Ortsausgangsschilds) nach rechts abbiegen. Der "Straße" bis zum Stadion folgen (ca. 1km)
Anfahrt per Bahn:Bahnhofstunnel am Ausgang Birkenweg/Viertellandsweg verlassen
Dort nach links und dem Birkenweg folgen (durch den Wald), die Straße führt direkt zum Stadion
Fußweg insgesamt etwa zehn Minuten
Taxis stehen am Bahnhofsvorplatz (Tunnel Ausgang Stadtzentrum) bereit
Preise
Stehplatz: 8,- € (ermäßigt: 6,- €)
Sitzplatz: 12,- € (ermäßigt: 10,- €)
Autor: redAuch bei Union Berlin war trotz des 1:3 nicht alles schlecht. Nun werden wir wieder auswärts gefordert. Gegner ist am Sonntag um 13.30 Uhr im Stadion Vogelsang der FSV Optik Rathenow, der momentan punktgleich einen Platz vor den Nordhäusern in der Tabelle rangiert. Die Optiker haben noch kein Spiel verloren: Gegen Neustrelitz gab es ein 1:0, in Plauen fühlte man sich beim 1:1 vom Schiri benachteiligt.
Ingo Kahlisch, Rathenows Fußballlehrer, äußerte sich zum letzten Auftritt seiner Mannschaft im Vogtlandstadion: "Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Nach der Partie bin ich es nicht. Wir hätten heute gewinnen müssen. Direkt nach der Pause wurden drei, vier Hundertprozentige vergeben. Dann kam der Elfmeter, der vollkommen zu unrecht gegeben wurde, denn zum einen war es kein Foul und zum anderen war es außerhalb des Strafraumes. Da war der Schiedsrichter im Land der Träume. Wir fühlen uns heute mal betrogen vom ansonsten gut agierenden Schiri. Mit der Leistung des Teams bin zufrieden, aber wir müssen geiler darauf sein Tore zu schießen." Trainerkollege Jörg Goslar wertete das Jena-Remis so: Dass wir nach dem 0:2 wieder gekommen sind, spricht für unser Team. Die Jungs haben sich mit dem Punkt gegen Jena belohnt und die Tore von Omar und Jan (2 Bilder) zeigen, dass auch die Neuzugänge sich langsam einfinden und erkennen, dass der Teamspirit hier ein anderer ist, dass hier die Mannschaft zählt.
Das ist auch vonnöten; denn die Saison ist noch lang. Auf den kommenden Gegner FSV Optik bezogen zeigte sich der Nordhäuser Trainer (Bild) zuversichtlich: Wer gegen Jena zwei Tore macht, kann auch in Rathenow Punkte holen. Wir hoffen, die Mannschaft kann das verinnerlichen. Denn die Gastgeber spielen schon zwanzig Jahre Oberliga- oder Regionalligafußball. Aus dieser Zeit hat Wacker seine bisherigen Kontakte zu den Brandenburgern.
Die sehen nicht so rosig aus. Denn 1994 wurde Wacker in einem direkten Qualifikationsduell um den Aufstieg in die Regionalliga von den Optiker zweimal kalt erwischt und mit 2:0 und 4:3 ausgebootet. Rathenow stieg auf, was Wacker erst im folgenden Jahr gelang. Dort traf man in der Saison 1995/96 erneut aufeinander. Dem 0:0 bei den Optikern folgte eine bittere 2:3-Heimniederlage im Nordhäuser Sportpark. Drei Niederlage – ein Unentschieden: So lautet die magere Bilanz gegen Rathenow. Es ist also noch eine Rechnung offen.
Dass sie schon am Sonntag teilweise beglichen werden kann, ist bisher nur ein Nordhäuser Wunsch. Im DFB-Pokal zwang Rathenow vor Kurzem den FSV Frankfurt in die Verlängerung. Also Wacker, die Gegnerschaft wird nicht leichter und Optik ist für den Aufsteiger ein ernstzunehmender Spielpartner.
Die Regionalliga-Reserve des FSV Wacker 90 empfängt zum Spitzenspiel der Landesklasse Nord den SV Grün-Weiß Siemerode. Sowohl der momentane Erste in der Tabelle (Wacker II) als auch die punktgleichen Gäste (Zweiter) haben in ihren beiden Startspielen überzeugen können und jeweils elf Bälle in den gegnerischen Netzen versenkt. Siemerode hat aber auch schon fünf Treffer gefangen, während Wackers Weste noch sauber ist. Das Spiel findet am Sonnabend, den 24.08.2013 im Nordhäuser Albert-Kuntz-Sportpark statt.
Klaus Verkouter
Informationen für die Fans
Stadion Vogelgesang, Birkenweg 45, 14712 RathenowAnfahrt mit dem Auto:Aus Richtung Berlin/Nauen/Friesack (B 188) am Ortseingang Rathenow im Kreisverkehr an der dritten Ausfahrt nach Brandenburg/Bamme abfahren
Aus den anderen Richtungen (Brandenburg, Stendal, Neustadt) auf die B 188 Richtung Nauen/Friesack fahren. Im Kreisverkehr Ortsausgang Rathenow an der Ausfahrt Brandenburg/Bamme abfahren. Auf der Bammer Landstraße die Brücke unterqueren
Dann die Bahnüberführung passieren und kurz dahinter (auf Höhe des Ortsausgangsschilds) nach rechts abbiegen. Der "Straße" bis zum Stadion folgen (ca. 1km)
Anfahrt per Bahn:Bahnhofstunnel am Ausgang Birkenweg/Viertellandsweg verlassen
Dort nach links und dem Birkenweg folgen (durch den Wald), die Straße führt direkt zum Stadion
Fußweg insgesamt etwa zehn Minuten
Taxis stehen am Bahnhofsvorplatz (Tunnel Ausgang Stadtzentrum) bereit
Preise
Stehplatz: 8,- € (ermäßigt: 6,- €)
Sitzplatz: 12,- € (ermäßigt: 10,- €)





