Di, 12:42 Uhr
13.08.2013
Danke, Frau Müller!
Eine Gleichstellungsbauftragte und ein 12 Jahre altes Motiv für einen Bildschirmhintergrund - das waren die Zutaten für einen Medienhype, der die nnz sogar in den journalistischen Online-Olymp beförderte. Wir haben Reaktionen gesammelt...
Wir haben in den zurückliegenden Tagen sehr viele Zuschriften zu unserer Debatte mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Nordhausen zu einem zwölf Jahre alten nnz-Anzeigenmotiv bekommen. Die Meinungen gehen von wüsten Beschimpfungen, meist anonym, über das Kontaktformular, über Durchhalteparolen bis zu totaler Zustimmung, dies meist in den Kommentaren. Uns wird Sexismus vorgeworfen, unsere Mitarbeiter werden als "alte Säcke" bezeichnet, unsere Frauen als total "verblödet" dargestellt.
So richtig hochgekocht wurde das ganze aber erst durch Einträge bei Twitter und Facebook.
Wir wollen Ihnen an dieser Stelle - völlig wertfrei - Kommentare, Mails oder Zuschriften anbieten, die uns quasi nach der Veröffentlichung eines Artikels bei Spiegel Online erreichten. Los gehts:
Sehr geehrter Herr Greiner,
ich habe gerade den Spiegel-Online-Artikel über ihre Werbung gelesen
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexsismus-nnz-online-de-haelt-an-umstrittener-anzeige-fest-a-916077.html
und möchte Sie in Ihrer Haltung unterstützen, dass Sie den gut vernetzten und organisierten Moralaposteln und Feministen keine Rechenschaft schuldig sind. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein. Die Werbung ist erfrischend und auch für jede Frau, die mit sich selbst im Reinen ist witzig. Unterwerfen Sie sich nicht der Meinungsdiktatur von Frauenverbänden und Weltverbesserern die für uns alle festlegen wollen, was wir sagen dürfen und was nicht.
Mit herzlichen Grüßen aus Hamburg
Felix Karte
Ich habe gerade den Artikel auf SPIEGLEonline gelesen. ICH finde Ihre Anzeige KLASSE! Weiter so!
Immer diese entsetzlichen Gender-Aktivistinnen, das ist ja widerlich...
Harm Rykena
Liebe alte Herren der nnz-online!
Wie schnell kommen eigentlich Eure Mütter? Wie sind Eure so Frauen gebaut? Und machen Eure Töchter was man Ihnen sagt?
Mit patriarchalischem Gruß und Klaps auf den Allerwertesten,
A. Walz
Sehr geehrter Herr Greiner,
eben las ich in SPIEGEL ONLINE Ihren Dialog mit Frau Stefani Müller. Sie sind wohl nicht von hier? Sehen Sie: Herr Brüderle hatte einer Frau was Nettes gesagt - und wurde von der emanzopathologischen Männerfresser-Mafia publizistisch gelyncht. Kennen Sie das 18/1-Großplakat der AXA, wo eine junge, super gestylte Frau sich über grauhaarige Männer lustig macht? Männerfeindlich und daher ganz prima. Oder den Suchard-TV-Spot, wo ein junger Mann von seiner Freundin als Oberdepp vorgeführt wird? Männerfeindlich und daher prima. Wenn Sie aber dasselbe in die falsche Richtung publizieren, dann sind Sie allemal der Gottseibeiuns.
Ich fände es schön, wenn Sie Stehvermögen bewiesen und sich nicht von der schminkenden Mafia verbiegen ließen...
Mit freundlichen Grüßen aus London
Karl-Reiner Riedlinger
Hallo liebe Redaktion,
Ihre Werbung, "Die Neue", ist eine feine Sache. Ich kann nicht verstehen, warum sich andere darüber aufregen. Der Aufreger hat aber auch guter Seiten, ich habe Sie dadurch gefunden. Schön, dass es Sie gibt! Übrigens, ich bin 68.
Mit freundlichen Grüßen
Ch. Hildebrand
Alldieweil vom sog. 'Westen' bezahlte feministische Agitproptussen wie 'femen' oder 'pussy riot' nackt herumhüpfen und lustige abgeschnittene Hodensäcke
http://medien-luegen.blogspot.de/2013/06/feminismus-neu-von-der.html
schwenken, während berufsmäßige Sexistinnen wie das Frollein Müller hochoffiziell und in staatsfeministischem Auftrag ihre Wühlarbeit zur Diskriminierung der Männer verrichten, bringt es eine Anzeige der nnz zu einem neuerlichen, wieder von einschlägigen Kadern angezetteltem #- Aufschrei, wie man dem Krampfblättchen und Sprachrohr der neuen deutschen Verblödung, der \'Speigelin\' entnehmen kann.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexsismus-nnz-online-de-haelt-an-umstrittener-anzeige-fest-a-916077.html
Der Verständige stellt darob eine treffsichere Diagnose über die Befindlichkeit der veröffentlichten Meinung: Akute Vaginophrenie.
Holger Sulz
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
mit Erschrecken musste ich einen kritischen Artikel auf Spiegel online lesen, in dem ihre Werbeanzeige mit angeblich sexistischem Material angeprangert wurde.
Von meiner Seite:
1. Super PR! Ich bin dadurch aufmerksam geworden.
Also: Ziel erfüllt.
2. ich finde die Anzeige an sich nicht sexistisch. Natürlich ist der Slogan hier zweideutig, aber ein gewisser Humor ist dem Allgemeinbürger doch wohl zu zu trauen. Daher sehe ich hier keinen Tabu-Bruch! Auch wenn sich eine gewisse Frau Müller darüber aufregt, vielleicht, um sich selbst eine scheinbare Funktion zu geben, so sollte hier doch ein gewisses Quantum an Freiheit der Medien existieren.
Meines Erachtens nach empfinde ich eine Debatte über ihre Anzeige als überflüssig. Sie als Redaktion wussten einfach, das Geschick mit Slogans und Bildern umzugehen zu nutzen. ... und seien wir ehrlich, da sind Sie und bleiben Sie nicht die letzten.
Mit freundlichen Grüßen
Felix Schmidt
Ja, das Anzeigenmotiv ist sexistisch
und das hat nichts mit redaktioneller
Freiheit zu tun! Arme alte Männer.
Holger Dreiseitel
Grade habe ich den Spiegel Artikel gelesen.
Lasst euch nicht unterkriegen! Über die Werbung musste man echt schmunzeln!
Schöne Grüße aus Bremen
Artur Rzepka
Mag ja sein, dass Redaktion und Verantwortliche nur aus Männern bestehen, die bei 'Frau' lediglich an 'Titten', 'Orgasmus' und 'Gehorsam' denken können.
Mag ja sogar sein, dass Sie das humorvoll verstehen und Ihre Frauen besser behandeln. Obwohl ich das angesichts der Reaktion nicht glaube. Wer heutzutage in der Presse arbeitet und noch nicht mitbekommen hat, dass und warum es eine Debatte über Sexismus gibt, der *will* es nicht verstehen.
Doch davon abgesehen: Sie machen diese Zeitung nicht für sich. Muss es wirklich sein, Frauen auf - sagen wir es offen: Ficken und Dienen zu reduzieren? Als ob Sie nicht wüssten, wie viele Männer das wörtlich verstehen. Vergewaltigungen in Ihrem Einzugsbereich bringen Sie vermutlich nicht zum Nachdenken, ebenso die kürzlichen Fälle, in denen Frauen über Jahre als Sklavinnen gehalten wurden. Fritzl anyone?
Schämen Sie sich. Nicht dafür, einen Fehler gemacht zu haben, obwohl man von Ihnen mehr erwarten dürfte (es sei denn, Sie sind eine Schülerzeitung).
Schämen Sie sich dafür, zu glauben, Sie hätten das Recht, besser zu wissen als Frauen, was akzeptabel ist.
Wieviele von Ihnen wurden bereits Opfer sexueller Gewalt? Wie viele von Ihnen wurden angetatscht, vergewaltigt, in den Gehorsam geprügelt?
Ja ne, ist klar. Aber sich über diejenigen erheben, denen so etwas droht.
Ihr Mangel an Einsicht, Empathie und menschlicher Größe ist schlichtweg armselig.
Ich wünsche Ihnen - ganz ehrlich - entsprechende Erfahrungen, denn anders begreifen Leute wie Sie es offenbar nicht.
Christine Kuhn
Sehr geehrter Herr Greiner,
vielen Dank, daß Sie noch auf Ihrer Meinungsfreiheit bestehen, obwohl der gutmenschliche Entrüstungssturm, losgetreten von einer "Gleichstellungsbeauftragten" auf Sie und die NNZ niedergeht.
Die große Mehrheit der Menschen hält die Aufregung für künstlich und dümmlich. Diese Mehrheit schreit nur eben nicht so laut.
Mit freundlichen Grüßen
A. Barth
Sehr geehrter Herr Greiner
Nun ist diese unsaegliche Geschichte bis nach Zurich geschwappt. Ihre Anzeige hat Aufsehen erregt und Ihre Zeitung ins Gespraech gebracht...somit hat sie ihren Zweck erfuellt.
Die meisten Gleichstellungsbeauftragten und anderen selbstgerechten Besserwisser und Amateur-Zensoren haben nie in Ihrem Leben einen Euro erwirtschaften muessen, sondern werden von steuerzahlenden Kleinunternehmern, die in einem beinharten Markt ueberleben muessen, durchgefüttert. Das, nicht die Anzeige, ist der Skandal. Wehe dem, der sowas politisch unkorrektes öffentlich ausspricht.
Bleiben Sie dran. Herzlich,
Patrick Held
Sehr geehrte NNZ Online,
ich muss sagen eure Kampagne ist spitze!
Nachdem ich den Artikel bei Spiegelonline gelesen habe http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexismus-nnz-online-de-haelt-an-umstrittener-anzeige-fest-a-916077.html
dachte ich. Tickt diese werte Frau noch ganz richtig? Das ist eine ordentliche Werbung mit super Texten!
Bei mir hat sie gewirkt.
Die Frage ist warum möchte diese pseudo Moralhüterin Frau Müller denn in die Selbstbestimmungsrechte dieser netten jungen Frau auf dem Bild eingreifen? Sexismus wäre es, wenn die Frau dazu gezwungen worden wäre und sie nackt dort abgebildet wird. Ich finde es super, dass Sie sich nicht von dieser Frau Müller abziehen lassen.
Sie sollten mal die Gegenfrage stellen, wenn die Stadt dieses Amt des \"Gleichstellungsbeauftragten\" wirklich ernst nehmen würde, dann müsste jedes Jahr die Person wechseln, so dass 50% der Zeit männlich besetzt und 50% weiblich besetzt sind. Warum ist das nicht passiert.
Danke, dass ihr nicht aufgebt. Heutzutage wird auch jeder Mücke ein Elefant gemacht, nur weil sich jemand profilieren will.
Ihr habt jedenfalls einen treuen Leser dazugewonnen.
Beste Grüße,
TM
Sehr geehrter Herr Greiner,
lassen sie sich bitte nicht unterbuttern von einigen Berufsfeministinnen, die noch nie ihre Online-Zeitung gelesen haben und es auch nicht in Zukunft tun werden.
Bitte knicken sie nicht ein, sonst suchen sich diese Tugendwächter ein neues Opfer. Solche Menschen schöpfen aus gelungen Aktionen die Kraft für ihre weitere Umgestaltung der Gesellschaft nach ihrer Ideologie. Und nebenbei schüchtert die Stadt noch einen unbequemen Journalisten ein.
liebe Grüße und weitere kritische Beiträge wünscht
G. Fröhlich
leider ist es bei Spiegel gängige Praxis einen Großteil von Kommentaren nicht freizuschalten. Allein zu Ihrem Thema habe ich zwei Kommentare verfasst und ihren Standpunkt unterstützt. Wahrscheinlich ist der Umfang der Foristen, die mit Ihnen sympathisieren noch viel größer als Sie denken.
Herzlichst
D. E.
Gera
Wird fortgesetzt
Autor: redWir haben in den zurückliegenden Tagen sehr viele Zuschriften zu unserer Debatte mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Nordhausen zu einem zwölf Jahre alten nnz-Anzeigenmotiv bekommen. Die Meinungen gehen von wüsten Beschimpfungen, meist anonym, über das Kontaktformular, über Durchhalteparolen bis zu totaler Zustimmung, dies meist in den Kommentaren. Uns wird Sexismus vorgeworfen, unsere Mitarbeiter werden als "alte Säcke" bezeichnet, unsere Frauen als total "verblödet" dargestellt.
So richtig hochgekocht wurde das ganze aber erst durch Einträge bei Twitter und Facebook.
Wir wollen Ihnen an dieser Stelle - völlig wertfrei - Kommentare, Mails oder Zuschriften anbieten, die uns quasi nach der Veröffentlichung eines Artikels bei Spiegel Online erreichten. Los gehts:
Sehr geehrter Herr Greiner,
ich habe gerade den Spiegel-Online-Artikel über ihre Werbung gelesen
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexsismus-nnz-online-de-haelt-an-umstrittener-anzeige-fest-a-916077.html
und möchte Sie in Ihrer Haltung unterstützen, dass Sie den gut vernetzten und organisierten Moralaposteln und Feministen keine Rechenschaft schuldig sind. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein. Die Werbung ist erfrischend und auch für jede Frau, die mit sich selbst im Reinen ist witzig. Unterwerfen Sie sich nicht der Meinungsdiktatur von Frauenverbänden und Weltverbesserern die für uns alle festlegen wollen, was wir sagen dürfen und was nicht.
Mit herzlichen Grüßen aus Hamburg
Felix Karte
Ich habe gerade den Artikel auf SPIEGLEonline gelesen. ICH finde Ihre Anzeige KLASSE! Weiter so!
Immer diese entsetzlichen Gender-Aktivistinnen, das ist ja widerlich...
Harm Rykena
Liebe alte Herren der nnz-online!
Wie schnell kommen eigentlich Eure Mütter? Wie sind Eure so Frauen gebaut? Und machen Eure Töchter was man Ihnen sagt?
Mit patriarchalischem Gruß und Klaps auf den Allerwertesten,
A. Walz
Sehr geehrter Herr Greiner,
eben las ich in SPIEGEL ONLINE Ihren Dialog mit Frau Stefani Müller. Sie sind wohl nicht von hier? Sehen Sie: Herr Brüderle hatte einer Frau was Nettes gesagt - und wurde von der emanzopathologischen Männerfresser-Mafia publizistisch gelyncht. Kennen Sie das 18/1-Großplakat der AXA, wo eine junge, super gestylte Frau sich über grauhaarige Männer lustig macht? Männerfeindlich und daher ganz prima. Oder den Suchard-TV-Spot, wo ein junger Mann von seiner Freundin als Oberdepp vorgeführt wird? Männerfeindlich und daher prima. Wenn Sie aber dasselbe in die falsche Richtung publizieren, dann sind Sie allemal der Gottseibeiuns.
Ich fände es schön, wenn Sie Stehvermögen bewiesen und sich nicht von der schminkenden Mafia verbiegen ließen...
Mit freundlichen Grüßen aus London
Karl-Reiner Riedlinger
Hallo liebe Redaktion,
Ihre Werbung, "Die Neue", ist eine feine Sache. Ich kann nicht verstehen, warum sich andere darüber aufregen. Der Aufreger hat aber auch guter Seiten, ich habe Sie dadurch gefunden. Schön, dass es Sie gibt! Übrigens, ich bin 68.
Mit freundlichen Grüßen
Ch. Hildebrand
Alldieweil vom sog. 'Westen' bezahlte feministische Agitproptussen wie 'femen' oder 'pussy riot' nackt herumhüpfen und lustige abgeschnittene Hodensäcke
http://medien-luegen.blogspot.de/2013/06/feminismus-neu-von-der.html
schwenken, während berufsmäßige Sexistinnen wie das Frollein Müller hochoffiziell und in staatsfeministischem Auftrag ihre Wühlarbeit zur Diskriminierung der Männer verrichten, bringt es eine Anzeige der nnz zu einem neuerlichen, wieder von einschlägigen Kadern angezetteltem #- Aufschrei, wie man dem Krampfblättchen und Sprachrohr der neuen deutschen Verblödung, der \'Speigelin\' entnehmen kann.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexsismus-nnz-online-de-haelt-an-umstrittener-anzeige-fest-a-916077.html
Der Verständige stellt darob eine treffsichere Diagnose über die Befindlichkeit der veröffentlichten Meinung: Akute Vaginophrenie.
Holger Sulz
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
mit Erschrecken musste ich einen kritischen Artikel auf Spiegel online lesen, in dem ihre Werbeanzeige mit angeblich sexistischem Material angeprangert wurde.
Von meiner Seite:
1. Super PR! Ich bin dadurch aufmerksam geworden.
Also: Ziel erfüllt.
2. ich finde die Anzeige an sich nicht sexistisch. Natürlich ist der Slogan hier zweideutig, aber ein gewisser Humor ist dem Allgemeinbürger doch wohl zu zu trauen. Daher sehe ich hier keinen Tabu-Bruch! Auch wenn sich eine gewisse Frau Müller darüber aufregt, vielleicht, um sich selbst eine scheinbare Funktion zu geben, so sollte hier doch ein gewisses Quantum an Freiheit der Medien existieren.
Meines Erachtens nach empfinde ich eine Debatte über ihre Anzeige als überflüssig. Sie als Redaktion wussten einfach, das Geschick mit Slogans und Bildern umzugehen zu nutzen. ... und seien wir ehrlich, da sind Sie und bleiben Sie nicht die letzten.
Mit freundlichen Grüßen
Felix Schmidt
Ja, das Anzeigenmotiv ist sexistisch
und das hat nichts mit redaktioneller
Freiheit zu tun! Arme alte Männer.
Holger Dreiseitel
Grade habe ich den Spiegel Artikel gelesen.
Lasst euch nicht unterkriegen! Über die Werbung musste man echt schmunzeln!
Schöne Grüße aus Bremen
Artur Rzepka
Mag ja sein, dass Redaktion und Verantwortliche nur aus Männern bestehen, die bei 'Frau' lediglich an 'Titten', 'Orgasmus' und 'Gehorsam' denken können.
Mag ja sogar sein, dass Sie das humorvoll verstehen und Ihre Frauen besser behandeln. Obwohl ich das angesichts der Reaktion nicht glaube. Wer heutzutage in der Presse arbeitet und noch nicht mitbekommen hat, dass und warum es eine Debatte über Sexismus gibt, der *will* es nicht verstehen.
Doch davon abgesehen: Sie machen diese Zeitung nicht für sich. Muss es wirklich sein, Frauen auf - sagen wir es offen: Ficken und Dienen zu reduzieren? Als ob Sie nicht wüssten, wie viele Männer das wörtlich verstehen. Vergewaltigungen in Ihrem Einzugsbereich bringen Sie vermutlich nicht zum Nachdenken, ebenso die kürzlichen Fälle, in denen Frauen über Jahre als Sklavinnen gehalten wurden. Fritzl anyone?
Schämen Sie sich. Nicht dafür, einen Fehler gemacht zu haben, obwohl man von Ihnen mehr erwarten dürfte (es sei denn, Sie sind eine Schülerzeitung).
Schämen Sie sich dafür, zu glauben, Sie hätten das Recht, besser zu wissen als Frauen, was akzeptabel ist.
Wieviele von Ihnen wurden bereits Opfer sexueller Gewalt? Wie viele von Ihnen wurden angetatscht, vergewaltigt, in den Gehorsam geprügelt?
Ja ne, ist klar. Aber sich über diejenigen erheben, denen so etwas droht.
Ihr Mangel an Einsicht, Empathie und menschlicher Größe ist schlichtweg armselig.
Ich wünsche Ihnen - ganz ehrlich - entsprechende Erfahrungen, denn anders begreifen Leute wie Sie es offenbar nicht.
Christine Kuhn
Sehr geehrter Herr Greiner,
vielen Dank, daß Sie noch auf Ihrer Meinungsfreiheit bestehen, obwohl der gutmenschliche Entrüstungssturm, losgetreten von einer "Gleichstellungsbeauftragten" auf Sie und die NNZ niedergeht.
Die große Mehrheit der Menschen hält die Aufregung für künstlich und dümmlich. Diese Mehrheit schreit nur eben nicht so laut.
Mit freundlichen Grüßen
A. Barth
Sehr geehrter Herr Greiner
Nun ist diese unsaegliche Geschichte bis nach Zurich geschwappt. Ihre Anzeige hat Aufsehen erregt und Ihre Zeitung ins Gespraech gebracht...somit hat sie ihren Zweck erfuellt.
Die meisten Gleichstellungsbeauftragten und anderen selbstgerechten Besserwisser und Amateur-Zensoren haben nie in Ihrem Leben einen Euro erwirtschaften muessen, sondern werden von steuerzahlenden Kleinunternehmern, die in einem beinharten Markt ueberleben muessen, durchgefüttert. Das, nicht die Anzeige, ist der Skandal. Wehe dem, der sowas politisch unkorrektes öffentlich ausspricht.
Bleiben Sie dran. Herzlich,
Patrick Held
Sehr geehrte NNZ Online,
ich muss sagen eure Kampagne ist spitze!
Nachdem ich den Artikel bei Spiegelonline gelesen habe http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexismus-nnz-online-de-haelt-an-umstrittener-anzeige-fest-a-916077.html
dachte ich. Tickt diese werte Frau noch ganz richtig? Das ist eine ordentliche Werbung mit super Texten!
Bei mir hat sie gewirkt.
Die Frage ist warum möchte diese pseudo Moralhüterin Frau Müller denn in die Selbstbestimmungsrechte dieser netten jungen Frau auf dem Bild eingreifen? Sexismus wäre es, wenn die Frau dazu gezwungen worden wäre und sie nackt dort abgebildet wird. Ich finde es super, dass Sie sich nicht von dieser Frau Müller abziehen lassen.
Sie sollten mal die Gegenfrage stellen, wenn die Stadt dieses Amt des \"Gleichstellungsbeauftragten\" wirklich ernst nehmen würde, dann müsste jedes Jahr die Person wechseln, so dass 50% der Zeit männlich besetzt und 50% weiblich besetzt sind. Warum ist das nicht passiert.
Danke, dass ihr nicht aufgebt. Heutzutage wird auch jeder Mücke ein Elefant gemacht, nur weil sich jemand profilieren will.
Ihr habt jedenfalls einen treuen Leser dazugewonnen.
Beste Grüße,
TM
Sehr geehrter Herr Greiner,
lassen sie sich bitte nicht unterbuttern von einigen Berufsfeministinnen, die noch nie ihre Online-Zeitung gelesen haben und es auch nicht in Zukunft tun werden.
Bitte knicken sie nicht ein, sonst suchen sich diese Tugendwächter ein neues Opfer. Solche Menschen schöpfen aus gelungen Aktionen die Kraft für ihre weitere Umgestaltung der Gesellschaft nach ihrer Ideologie. Und nebenbei schüchtert die Stadt noch einen unbequemen Journalisten ein.
liebe Grüße und weitere kritische Beiträge wünscht
G. Fröhlich
Update:
Lieber Herr Greiner,leider ist es bei Spiegel gängige Praxis einen Großteil von Kommentaren nicht freizuschalten. Allein zu Ihrem Thema habe ich zwei Kommentare verfasst und ihren Standpunkt unterstützt. Wahrscheinlich ist der Umfang der Foristen, die mit Ihnen sympathisieren noch viel größer als Sie denken.
Herzlichst
D. E.
Gera
Wird fortgesetzt


