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Fr, 10:39 Uhr
02.04.2004

Auf die eigene Stärke besinnen

Nordhausen (nnz). Am 22. Spieltag in der Fußball-Landesklasse Ost muss Wacker 90 den schweren Gang nach Zeulenroda antreten. Gegen diese Elf konnten die Nordhäuser noch nie gewinnen. Dagegen hat Salza wieder Heimrecht und einen vermeintlich leichteren Gegner zu Gast. Eine Betrachtung von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.


Nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Wochenende über den Ortsrivalen Wacker 90 Nordhausen gilt es für die FSG Salza am Sonntag um 14 Uhr auf dem Karl-Henze-Sportplatz diese ansprechende Leistung mit einem Erfolg über die abstiegsbedrohte Elf von ZFC Meuselwitz (II) zu bestätigen. Bereits im Hinspiel konnten die Salzaer einen ungefährdeten 2:0-Erfolg verbuchen und sollten bei vollster Konzentration und ähnlichem Kampfgeist wie zuletzt gegen Wacker 90 auch am Sonntag den Platz als Sieger verlassen. Allerdings muss Trainer Silvio Böhm auf die verletzten Basse und Bonnet verzichten, ob Hirschelmann spielen kann ist ebenfalls noch ungewiss. Dagegen wird Jürgen Rieger nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden im Ortsderby wieder mit dabei sein.

Salza hatte die Etzrodt-Truppe am vergangenen Wochenende auf dem Henze-Sportplatz vor 915 Zuschauern in den 90 Spielminuten fest im Griff. Die Trotzreaktion nach der 2:7-Pleite in Greiz trug Früchte, weil die Männer um Kapitän Enrico Weber engagiert und vorbildlicher Moral kämpften, keinen Ball verloren gaben und im Zweikampfverhalten deutliche Vorteile hatten. Der feste Wille, den „gro0en Bruder“ bezwingen zu wollen, war überdeutlich zu spüren. Der Erfolg blieb nicht aus.

Dagegen rannten die Wacker-Kicker hinter ihrer Form hinterher. Lediglich Pistorius und Ludwig zeigten ansprechende Leistungen. Das war zu wenig, gegen die engagiert aufspielende Salzaer Mannschaft. Die Wacker-Elf, ohne Biss und letztem Einsatz, hatte sich wieder einmal selbst besiegt und erneut ihre Auswärtsschwäche unter Beweis gestellt. Am Sonnabend müssen die Etzrodt-Schützlinge beim FC Motor Zeulenroda antreten. Ein sehr schwerer Gang, der besonders deutlich wird, wenn man die Bilanz gegen diese Mannschaft betrachtet. Bisher konnte Wacker 90 noch nie gegen diesen Gegner gewinnen. Im Hinspiel gab es im Albert-Kuntz-Sportpark eine 0:2-Niederlage. Aber vielleicht entwickelt die Elf diesmal – ähnlich wie Salza nach der deftigen 2:7-Schlappe gegen Greiz – eine Trotzreaktion und besinnt sich auf ihre Tugenden. Dann sollte mindestens ein Punkt möglich sein.
Autor: rh

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