Fr, 06:31 Uhr
07.06.2013
Grönland im Tabakspeicher
Die 2. Beigeordnete der Stadt Nordhausen, Hannelore Haase, eröffnete jetzt im Beisein vieler Gäste eine neue Sonderausstellung über Grönland – Expeditionen im Tabakspeicher. Die ist jedoch mehr als nur ein Reisebericht...
August Stolberg, der noch heute bekannte und bedeutende Nordhäuser Wissenschaftler und Museumsleiter nahm in den Jahren 1907 bis 1913 an zahlreichen Grönland-Expeditionen teil und war auch Mitglied der berühmten Grönland-Expedition des Polarforschers Alfred de Quervain von 1909. Bei diesen Expeditionen lernte Stolberg solche bekannten Polarforscher wie Amundsen, Nansen, Rasmussen und Wegener kennen.
Ausstellung eröffnet (Foto: Tabakspeicher)
Diese Forschungsreisen waren jederzeit lebensgefährlich. Ein Fehler bei der umfangreichen Vorbereitung dieser monatelangen Exkursionen hätte gereicht, um das Leben der Wissenschaftler zu gefährden. Der zur Eröffnung anwesende dänische Grönlandreisende Erik Torm (links im Bild mit Jürgen Rennebach) hat für diese Ausstellung umfangreiches historisches Bild- und Textmaterial von hoher Qualität zur Verfügung gestellt.
Auch persönliche Gegenstände aus dem Nachlass von August Stolberg werden gezeigt. Zu sehen sind unter anderem seine Schneeschuhe, ein Narwal-Stoßzahn und ein Walrossschädel. Komplettiert wird die Schau durch anschauliche Erlebnisberichte Stolbergs. Zudem war er einer der ersten, der wissenschaftliche Ballonfahrten durchführte. Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen.
Diese neue Sonderausstellung ist bis zum 18. August im Museum Tabakspeicher zu sehen.
Autor: redAugust Stolberg, der noch heute bekannte und bedeutende Nordhäuser Wissenschaftler und Museumsleiter nahm in den Jahren 1907 bis 1913 an zahlreichen Grönland-Expeditionen teil und war auch Mitglied der berühmten Grönland-Expedition des Polarforschers Alfred de Quervain von 1909. Bei diesen Expeditionen lernte Stolberg solche bekannten Polarforscher wie Amundsen, Nansen, Rasmussen und Wegener kennen.
Ausstellung eröffnet (Foto: Tabakspeicher)
Diese Forschungsreisen waren jederzeit lebensgefährlich. Ein Fehler bei der umfangreichen Vorbereitung dieser monatelangen Exkursionen hätte gereicht, um das Leben der Wissenschaftler zu gefährden. Der zur Eröffnung anwesende dänische Grönlandreisende Erik Torm (links im Bild mit Jürgen Rennebach) hat für diese Ausstellung umfangreiches historisches Bild- und Textmaterial von hoher Qualität zur Verfügung gestellt.Auch persönliche Gegenstände aus dem Nachlass von August Stolberg werden gezeigt. Zu sehen sind unter anderem seine Schneeschuhe, ein Narwal-Stoßzahn und ein Walrossschädel. Komplettiert wird die Schau durch anschauliche Erlebnisberichte Stolbergs. Zudem war er einer der ersten, der wissenschaftliche Ballonfahrten durchführte. Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen.
Diese neue Sonderausstellung ist bis zum 18. August im Museum Tabakspeicher zu sehen.


