Mi, 20:14 Uhr
31.03.2004
nnz-Stadtratssplitter: Mandat und ImAG
Nordhausen (nnz). Heute tagte zum vorletzten Mal in dieser Legislaturperiode der Nordhäuser Stadtrat. Da ging es unter anderem um Mandate, Überraschungen und Schranken.
Mandat ruht
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gab heute bekannt, dass Stefan Nüßle (CDU) sein Stadtratsmandat bis zum Ende der Wahlperiode ruhen lasse. Er gab persönliche Gründe für diese Entscheidung an. Insider wollen wissen, dass dies mit seiner Verurteilung durch das Amtsgericht in Nordhausen (siehe nnz.Archiv) zu tun habe. Nüßle hatte gegen die Bewährungsstrafe allerdings Berufung eingelegt.
Überraschungen zur Eröffnung
Mit vielen Überraschungen werde am 24. April die zweite Thüringer Landesgartenschau eröffnet, kündigte Barbara Rinke an. Heute habe sich die so genannte Interministerielle Arbeitsgruppe (ImAG) vor Ort in Nordhausen über den Stand der Vorbereitungen informiert. Die Vertreter der verschiedenen Thüringer Ministerien seien äußerst zufrieden gewesen. Rinke machte deutlich, dass es noch einige Stellen gebe, an denen quasi bis zum Beginn der Gartenschau gearbeitet werden müsse. Beispiele seien der historische Rundwanderweg oder die Neugestaltung des Zwingereingangs.
Erfreut zeigte sich das Stadtoberhaupt, dass nun alles mit der Beschilderung an den Autobahnen und Bundesstraßen geregelt sei. Hier habe es zwischen den zuständigen Stellen in Thüringen noch Unstimmigkeiten gegeben.
Schranken beschäftigen
Stadtrat Helmut Uebener (SPD) zeigte sich zuerst erfreut, dass der Combino Duo nun bald im Stundentakt von Nordhausen nach Ilfeld fahren würde. Das aber würde sich auf die Frequenz der Schrankenschließung in der Freiherr-vom-Stein-Straße negativ auswirken. Das weiß auch Nordhausens Baudezernent Dietrich Beyse, doch hinsichtlich der angedachten Unterführung (siehe nnz-Archiv) sei noch längst nicht alles in Sack und Tüten. Dazu sei das Vorhaben zu groß, schließlich müssten sieben bis acht Millionen Euro investiert werden und schließlich würde auch die Deutsche Bahn AG mit im Boot sitzen. Momentan sei ein Ingenieurbüro dabei, eine Machbarkeitsstudie zu erarbeiten.
Votum für Oberzentrum
Die Stadt Nordhausen will es wissen: Wir wollen perspektivisch Oberzentrum der Nordthüringer Region werden, machte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke heute noch einmal deutlich. Deshalb musste auch ein erneuter Beschluß her. Dem Vorschlag der Verwaltung folgten die Stadträte einstimmig: Wir wollen Oberzentrum werden!
Autor: nnzMandat ruht
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gab heute bekannt, dass Stefan Nüßle (CDU) sein Stadtratsmandat bis zum Ende der Wahlperiode ruhen lasse. Er gab persönliche Gründe für diese Entscheidung an. Insider wollen wissen, dass dies mit seiner Verurteilung durch das Amtsgericht in Nordhausen (siehe nnz.Archiv) zu tun habe. Nüßle hatte gegen die Bewährungsstrafe allerdings Berufung eingelegt.
Überraschungen zur Eröffnung
Mit vielen Überraschungen werde am 24. April die zweite Thüringer Landesgartenschau eröffnet, kündigte Barbara Rinke an. Heute habe sich die so genannte Interministerielle Arbeitsgruppe (ImAG) vor Ort in Nordhausen über den Stand der Vorbereitungen informiert. Die Vertreter der verschiedenen Thüringer Ministerien seien äußerst zufrieden gewesen. Rinke machte deutlich, dass es noch einige Stellen gebe, an denen quasi bis zum Beginn der Gartenschau gearbeitet werden müsse. Beispiele seien der historische Rundwanderweg oder die Neugestaltung des Zwingereingangs.
Erfreut zeigte sich das Stadtoberhaupt, dass nun alles mit der Beschilderung an den Autobahnen und Bundesstraßen geregelt sei. Hier habe es zwischen den zuständigen Stellen in Thüringen noch Unstimmigkeiten gegeben.
Schranken beschäftigen
Stadtrat Helmut Uebener (SPD) zeigte sich zuerst erfreut, dass der Combino Duo nun bald im Stundentakt von Nordhausen nach Ilfeld fahren würde. Das aber würde sich auf die Frequenz der Schrankenschließung in der Freiherr-vom-Stein-Straße negativ auswirken. Das weiß auch Nordhausens Baudezernent Dietrich Beyse, doch hinsichtlich der angedachten Unterführung (siehe nnz-Archiv) sei noch längst nicht alles in Sack und Tüten. Dazu sei das Vorhaben zu groß, schließlich müssten sieben bis acht Millionen Euro investiert werden und schließlich würde auch die Deutsche Bahn AG mit im Boot sitzen. Momentan sei ein Ingenieurbüro dabei, eine Machbarkeitsstudie zu erarbeiten.
Votum für Oberzentrum
Die Stadt Nordhausen will es wissen: Wir wollen perspektivisch Oberzentrum der Nordthüringer Region werden, machte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke heute noch einmal deutlich. Deshalb musste auch ein erneuter Beschluß her. Dem Vorschlag der Verwaltung folgten die Stadträte einstimmig: Wir wollen Oberzentrum werden!

