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Do, 12:25 Uhr
30.05.2013

Glückwunsch an Wacker (2)

Die Glückwünsche an der Regionalliga-Aufsteiger gehen weiter. Jetzt gratuliert ein Mann, der mehrere Jahre für Wacker Nordhausen mit in Verantwortung war...


Mit Erstaunen und Freude habe ich in den vergangenen Jahren den Weg des FSV Wacker 90 Nordhausen verfolgt und gratuliere ganz herzlich allen beteiligten Spielern, Trainern, Betreuern, Helfer, dem Präsidium und treuen Freunden des Traditionsvereins zum sensationellen Durchmarsch in die Regionalliga Nordost.

Schon der Oberligaaufstieg in der letzten Saison war eine großartige Leistung, aber die Souveränität und Abgeklärtheit mit welcher die Jungs um Trainer Jörg Goslar in der Saison 2012/13 hochkarätige Konkurrenten um den Aufstieg auf Distanz hielten, ist ein kleines Fußballwunder.

Noch vor vier Jahren stand der Thüringenligist Wacker 90 mit einem Bein im Abgrund, drohten Forderungen von Finanzamt und Berufsgenossenschaften die Existenz des Vereins zu beenden. Und nun feiert Wacker einen spektakulären Erfolg, der weit über die Region hinausstrahlen wird.

Dank des umsichtigen und mutigen Engagements von Nico Kleofas, Frank Kirchhoff, Olaf Dobrzykowski und vielen anderen Sponsoren und Wackerfans spielt der Spitzenverein der Region im nächsten Jahr gegen Europacup-Finalisten aus Jena, Magdeburg und Leipzig. Dank der vielen engagierten ehrenamtlichen Mitstreiter ist der FSV Wacker 90 wieder eine beliebte Adresse für junge Fußballer und dank der zahlreichen treuen Fans wird es in der Regionalliga stimmungsvolle Partien am Fuße des Kuhberges geben.

Als ehemaliger Verantwortlicher sehe ich nun, dass unser Kampf um den Erhalt des Vereins Früchte trägt. Mit der Regionalliga-Zugehörigkeit der Wackeraner wird nicht nur der sportliche Stellenwert Nordhausens deutlich aufgewertet. Ich wünsche dem FSV Wacker 90 eine erfolgreiche Saison, in der am Ende ein gesicherter Mittelfeldplatz zu Buche steht.

Und uns allen wünsche ich viele rassige Spiele im Albert-Kuntz-Sportpark. Die Nordhäuser Fans haben es verdient und die Stadt kann es gut gebrauchen, dass der ganze Osten wieder an den Harzrand schaut.
Olaf Schulze
Autor: red

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Kommentare
h3631
31.05.2013, 18:24 Uhr
Nicht vergessen
Man sollte auch die nicht vergessen die Wacker 90 Anfang der 90ziger Jahre durch ihren unermüdlichen Einsatz gerettet haben. Außer Wolfgang Lutze und Bernd Seidenstücker waren es die Verantwortung trugen nicht gebürtige Nordhäuser. Dank auch an Peter Kell,Olaf Schulze, Roland Pohl und Detlef Zeitler. Wo waren die ehemaligen Fußballer damals geblieben, die jahrelang vom Fußball gelebt haben und nicht schlecht? Daran sollte man heute nach den Aufstieg auch mal denken.
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