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Do, 07:14 Uhr
23.05.2013

Im Osten nichts Neues

Von der Südharz-Strecke gibt es wenige Neuigkeiten. Und wenn, dann haben die meist einen negativen Touch. So auch im jüngsten Bericht der Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz"...


Im Osten nichts Neues – weiter Schleichfahrt zwischen Ellrich und Woffleben. Unser schon im letzten Newsletter geäußerter Verdacht, bei der vom Harz-Weser-Netz gemachten Angabe zur Dauer der dokumentationsbedingten Langsamfahrstelle zwischen Ellrich und Woffleben seien nicht Wochen, sondern Monate, wenn nicht Jahre gemeint gewesen, scheint sich zu bestätigen. Auch Ende Mai schleichen die Züge auf dem für Tempo 100 ausgebauten Gleis dahin, weil es dem Eisenbahn-Bundesamt an Dokumenten gebricht. Vielleicht hat man dort den Vorgang aber auch auf den großen Stapel gelegt und wartet ab. Nicht ganz umsonst wird die Behörde ja auch schon mal als „Eisenbahn-Verhinderungsamt“ bezeichnet. Aber wie dem auch sei und wer hier wieder was versäumt hat: Uns ärgert es, dass nun schon mehrere Monate lang geschlichen wird.

Früher Anschluss hängt weiter in der Luft
Das Schicksal des Frühanschlusses aus Richtung Herzberg – Ellrich (Nordhausen an 6.15) nach Kassel (Nordhausen heute ab 6.22 und ab Dezember ab 5.58) hängt weiter in der Luft. Zwar kam aus Erfurt die Zusage, dass man sich der Sache annehmen werde, doch wird der betreffende RE wohl als die berühmte „eierlegende Wollmilchsau“ gehandelt. Er soll Schülerverkehren im Eichsfeld dienen (deswegen vermehrte Halte mit Fahrzeitverlusten) und in Kassel-Wilhelmshöhe wohl auch einen Anschluss an einen der ganz wenigen durchgehenden Züge in Richtung Hamm herstellen. Für diese hehren Ziele kann man ja die Südharzer ruhig abhängen.

Morgendliche Anschlusssituation Göttingen
Da sich die Bahnsteigbelegung in Göttingen infolge der Verschiebung der RE-Linie Göttingen – Chemnitz um eine Stunde ab Dezember auch ändern wird, hatten wir eine hoffnungsfrohe Anfrage gen Hannover geschickt mit der Bitte, doch nun – quasi als Ersatz für die Streichung des Anschlusses in Nordhausen – die RB aus dem Südharz um 7.10 dort ankommen zu lassen, um sichere Übergänge an den ICE nach Kassel und ggf. auch an einen CANTUS herstellen zu können. Die fehlende Bahnsteigkante wurde bis dato immer als Hinderungsgrund genannt. Leider steht eine Antwort der LNVG noch aus.
Michael Reinboth
Autor: red

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