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Fr, 15:55 Uhr
03.05.2013

Jetzt auch mit Urnenhain

Auf dem Nordhäuser Ortsteilfriedhof in Krimderode entsteht derzeit ein Urnenhain. Nach seiner Fertigstellung im Mai können dort 44 Urnen beigesetzt werden. Das sagte jetzt die Verantwortliche für die Nordhäuser Friedhöfe, Anne Lange...

Urnenhain in Krimderode (Foto: P. Grabe|Stadtverwaltung Nordhausen) Urnenhain in Krimderode (Foto: P. Grabe|Stadtverwaltung Nordhausen)

Das Grabmal wurde durch eine ortsansässige Steinmetzfirma errichtet. Auf den Tafeln werden die Namen der Beigesetzten graviert.

„Der Urnenhain ist eine gestaltete Grabfläche, die durch die Friedhofsgärtner gepflegt wird. Sie ist nicht mit der anonymen Urnengemeinschaftsanlage verwechseln, der sogenannten Grünen Wiese“, so Frau Lange. Im Unterscheid zur anonymen Anlagen werden auf dem Urnenhain die Namen der Verstorbenen auf einem gemeinsamen Grabmal graviert.

Auf Urnenhainen findet die Urnenbeisetzung unmittelbar im Anschluss einer Trauerfeier im Beisein der Hinterbliebenen statt. „Die Inschriftenerweiterung auf dem gemeinsamen Grabmal wird dann durch uns beauftragt“, sagt sie.

Die Ruhezeit für eine Urne betrage 20 Jahre. Nach Ablauf dieser Ruhezeit sei eine Verlängerung der Nutzung nicht möglich. Auch bestehe kein Anspruch auf Grabschmuck am einzelnen Bestattungsplatz. „Die Gestecke, Schalen oder mitgebrachten Blumen sollten seitlich entlang der Einfassung platziert werden, da das Betreten der Bestattungsfläche untersagt ist.“

Auf Wunsch der Bürger und Bürgerinnen entstanden in den letzten Jahren auf acht Ortsteilfriedhöfen Urnenhaine.
Autor: red

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