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Mo, 19:17 Uhr
18.03.2013

Klausur beim KSB

Anfang März fand in der Kalkhütte Urbach die jährliche Arbeitsklausurtagung des Präsidiums des Kreissportbundes Nordhausen statt. Zweck dieser Tagung war es, das vergangene Vereinsjahr und die damit verbundene Arbeit und deren qualitative Auswirkung auf den Sport im Landkreis auszuwerten, um die Stellung des Kreissportbundes (KSB) deutlich zu machen und weiterhin zu festigen...


KSB-Präsident Klaus Gorges bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2012 und wünschte dem gesamten Vorstand weiterhin gutes Gelingen bei der täglichen Erfüllung der Aufgaben im Kreissportbund. Erst im Oktober 2012 wurden ein neues Präsidium und er als neuer Präsident gewählt.

Anschließend erörterte er detailliert die Aufgaben des Geschäftsführers Andreas Meyer. Dazu gehören u. a. die Vereinsberatung, die Organisation von Veranstaltungen, die Zusammenarbeit mit dem Landessportbund (LSB) und den Verbänden, sowie Behörden und Ämtern und die Verwaltung der Finanzen. Er ist Mitglied in verschiedenen Ausschüssen und Kommissionen des Landessportbundes und des Kreissportbundes, Inhaber des Ausbilderzertifikates des DOSB, Vereinsmanager und Leiter des Referententeams im KSB Nordhausen.
In Klausur gearbeitet (Foto: KSB)
In Klausur gearbeitet (Foto: KSB)
In Klausur gearbeitet (Foto: KSB)
Zu den Projekten und Veranstaltungen zählen u. a. die Kreisjugendspiele in 24 Sportarten, der Frauensporttag, die Aerobic-Night, der Gesundheitssporttag, der Kindergarten- und der Grundschulsporttag, die Sportgala und ganz aktuell die Championsleague Europaleague des THC Erfurt. Dies alles ist im Großen und Ganzen ein ausfüllendes Programm für den Geschäftsführer.

Nach dem Präsidenten übernahm Klaus Körber, der Vizepräsident, das Wort. Er berichtete ausführlich über die Mitgliederentwicklung der Vereine. Dabei stellte er anschaulich dar, wie sich die Zahlen nach Sportarten und nach Vereinen veränderten. Außerdem stellte er eine Gegenüberstellung nach Altersgruppen auf. Auch eine Entwicklung der Kreis- und Stadtsportbünde erläuterte er. Schlussfolgernd stellte er fest, dass sich die Anzahl der Vereinsmitglieder leider nach unten entwickelt hat, dem es nun Entgegenzuwirken gilt. Eine genaue Darstellung wird in einer gesonderten Pressemitteilung erfolgen.

Die Finanzentwicklung des KSB stellte Schatzmeisterin Brigitte Benneckenstein als positiv für das vergangene Jahr dar. Sie erläuterte dies an einer kurzen Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben. Allerdings wies sie daraufhin, dass sich jeder weiterhin finanziell diszipliniert verhalten sollte, damit nach diesem Geschäftsjahr die Haushaltslage ähnlich oder besser aussieht. Ein abschließender Finanzbericht lag zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor.

Vizepräsident Gert Störmer ist im Bereich Marketing und Sponsoring tätig. Er machte ausdrucksvoll deutlich, wie wichtig und entscheidend in jedem Verein die einzelnen Tätigkeitsfelder für das Gelingen der Vereinsarbeit sind. Er erläuterte kurz die Erfolge des vergangenen Jahres bei der Gewinnung von Sponsoren und legte seine Ziele für das neue Jahr offen dar. An verschiedenen Beispielen erläuterte Gert Störmer neue Ideen für die zukünftige Tätigkeit des Präsidiums.

Die Frauensportbeauftragte Wolfra Herbst kann auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurückschauen. Zu den Höhepunkten zählen nach wie vor der Frauensporttag und die Aerobic-Night. Ihrer Meinung nach waren diese Veranstaltungen in allen Belangen perfekt organisiert, es wurde kostendeckend gearbeitet und die Teilnehmerzahlen steigen permanent. Allerdings sollten zudem auch andere, für Frauen interessante Sportarten, wie z. B. Selbstverteidigung, vermehrt als Kurse in den Vereinen angeboten werden. Dazu müssen Übungsleiter aktiviert und entsprechend ausgebildet werden.

Der Schulsportbeauftragte des Kreissportbundes Nordhausen, Werner Hütcher, wies auf die vielen Initiativen und Verbindungen zwischen Schulen und Sportvereinen hin und lobte die vorhandenen und sich neu entwickelnden Kooperationen zwischen den Institutionen. Allerdings wies er auch daraufhin, dass sich nach dem Grundschulalter ein Rückgang der sportinteressierten Kinder aufzeichnen lässt. Er stellt weitere sportpolitische Themen zur Diskussion und lobt noch mal eingehend die Zusammenarbeit mit der Sportjugend Nordhausen.

Auch der Vorsitzende der Nordhäuser Sportjugend, Tobias Fischbach, begann seine Ausführungen mit einem kurzen Bericht über die Durchführung der einzelnen Veranstaltung auf der Kreisebene, aber auch im internationalen Bereich. Sowohl die Qualität, als auch die Menge der Veranstaltung, die durch die Nordhäuser Sportjugend durchgeführt oder organisiert wurden, sind sehr positiv zu betrachten. Für die Zukunft stellt sich die Jugendabteilung des KSB Nordhausen die Verbesserung und Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Kindergärten, den Schulen und dem Sportbund, sowie die Mitgliedergewinnung zum Ziel.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden verschiedene Themen sachgebietsübergreifend erörtert und besprochen. Ein wichtiges Thema dabei war u. a. auch der Neubau der Sporthalle in Ellrich.
Aber es gibt noch eine Neuigkeit:
An dieser Tagung nahm auf Wunsch des geschäftsführenden Präsidiums Kathrin Oppenberger teil. Sie stellte sich und ihre bisherigen Vereinstätigkeiten vor und erläuterte eindrucksvoll die Gründe für ihr Interesse an der ehrenamtlichen Tätigkeit als Pressewart.

Anschließend beschloss das Präsidium einstimmig, sie im Kreissportbundes Nordhausen als Pressewartin zu kooptieren. Eine separate Presseversammlung, in der Kathrin Oppenberger vorgestellt wird, findet baldmöglichst statt.

Abschließend kann man feststellen, dass auch diese Klausurtagung des KSB Nordhausen ihre wichtige Aufgabe erfüllt hat und erheblich zur Verständigung und Neuausrichtung des Präsidiums beigetragen hat. Jetzt gilt es wieder, die guten Ideen und Ansätze zu verarbeiten und in die Realität umzusetzen.
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