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Mo, 10:36 Uhr
18.03.2013

Auf Tauwetter vorbereitet

Obwohl derzeit kein großflächiges schnelles Abtauen des Schnees in Thüringen zu erwarten ist, stehen insgesamt mehr als 120 Millionen Kubikmeter Stauraum zur Verfügung, in dem erhöhte Abflussmengen zwischengespeichert werden können, um sie zeitverzögert wieder in die Fließgewässer abzugeben...


In den Hochwasserschutzräumen des vom Weihnachts-Hochwasser 2012 besonders betroffenen Flussgebiets der Werra steht eine Rückhaltekapazität von knapp 8 Millionen Kubikmetern zur Verfügung. Im Flussgebiet der Unstrut gibt es einen freien Stauraum von beinahe 26 Millionen Kubikmetern, wobei hieran das komplett geleerte Rückhaltebecken Straußfurt den größten Anteil hat.

Im Saale-Gebiet sind die Kapazitäten dank der großen Talsperren Bleiloch und Hohenwarte mit fast 78 Millionen Kubikmeter am höchsten, im Flussgebiet der Weißen Elster betragen sie über 10 Millionen Kubikmeter.

Da für die kommenden Tage nur ein allmählicher Temperaturanstieg prognostiziert wird, ist zunächst nicht mit einem schnellen Abtauen der so genannten „Schneerücklage“ zu rechnen. Begünstigend wirkt auch, dass die Fließgewässer nicht in nennenswertem Umfang vereist sind – so steht deren kompletter Querschnitt für den Abfluss der Wassermassen zur Verfügung.

„Notwendige Vorbereitungen auf das Tauwetter treffen zur Zeit auch die Flussmeistereien sowie die für die Talsperren zuständige Thüringer Fernwasserversorgung“, sagte der zuständige Minister Jürgen Reinholz.

Aktuell sind in Thüringen an den Hochwasser-Meldepegeln keine Richtwasserstände für Meldegrenzen oder Alarmstufen überschritten. Im Hochwasserfall steht die Hochwasser-Nachrichtenzentrale (HNZ) der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie als Informationsplattform für jedermann zur Verfügung. Durchflüsse und Wasserstände von insgesamt 46 Thüringer Pegeln sind permanent abrufbar.

„Vor allem Bürger und Unternehmen mit Wohn- und Gewerbeimmobilien, landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Flächen unmittelbar an Gewässern sollten die Informationen der Hochwassernachrichtenzentrale nutzen“, so der Minister.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.otto
18.03.2013, 13:34 Uhr
wenn
man als Minister sonst weiter keine Aufgaben hat, bzw. nicht weis über was man sprechen soll, dann nimmt man sich so einen pillepalle Kram vor!!

Es ist manchmal nicht fassbar mit welchen Themen sich solche Leute befassen - ein Sommerloch bei der Berichterstattung liegt doch auch noch nicht an!?
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