Mo, 09:48 Uhr
18.02.2013
Erinnern in Nordhausen
Können Sie sich noch erinnern? Anfang Januar berichtete die nnz über die Gründung einer Arbeitsgruppe zwischen Landkreis und Stadt, die sich um die Zahlung der Gelder für die Träger der Jugendarbeit kümmern sollte. Was ist daraus geworden...
In den vergangenen fünf Wochen - man glaubt es kaum - hat es immerhin eine Beratung dieser Arbeitsgruppe mit Fachleuten aus den beiden Verwaltungen gegeben. Und was haben die gemacht? Sie sollen - so verlautet aus beiden Verwaltungen - die vorliegenden Anträge inhaltlich und zahlenmäßig abgestimmt haben.
Inzwischen hatte sich auch der Jugendhilfeausschuss des Kreistages dieser Problematik angenommen. Ende Januar hatte der Ausschuss die zu fördernden Projekte beschlossen. In welcher Höhe, das wird natürlich nicht verraten. Aber Sabine Reich vom Jugendhilfeausschuss ist schon mal froh, dass es diese Tatsache überhaupt gibt.
Nur: Geld sehen die Vereine und Verbände immer noch nicht, obwohl sie in den vergangenen Monaten unzählige Präsentationen und Konzepte auf- und niedergeschrieben und den Gremien vorgelegt hatten. Geld fließt erst, wenn die beiden großen Verwaltungen ihre Haushalte haben. Kreistag und Stadtrat lassen dabei Zeit. Kreisverwaltung und Kreistag versuchen sich nach einem ersten Fehlversuch in einem Doppelhaushalt, der wohl erst Mitte dieses Jahren beschlossen und - wenn überhaupt - genehmigt sein kann.
Die Stadtverwaltung und der Stadtrat doktern immer noch an ihrem Haushalt herum, der vermutlich auch ein doppelter werden könnte. Beschlussfassung? Na ja - abwarten. Ob dann die Genehmigung kommt angesichts der zu erwartenden Kreditaufnahme? Man kann gespannt sein. Und bis dahin könnte durchaus noch ein zweites Mal die Arbeitsgruppe tagen.
Summa summarum: Das Geld für die freien Träger der Jugendarbeit wird in der zweiten Jahreshälfte fließen. Für Sabine Reich eigentlich kein unbekannter Zustand. Neu ist hingegen die Ungewissheit, wie viel überhaupt gezahlt werden kann.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzIn den vergangenen fünf Wochen - man glaubt es kaum - hat es immerhin eine Beratung dieser Arbeitsgruppe mit Fachleuten aus den beiden Verwaltungen gegeben. Und was haben die gemacht? Sie sollen - so verlautet aus beiden Verwaltungen - die vorliegenden Anträge inhaltlich und zahlenmäßig abgestimmt haben.
Inzwischen hatte sich auch der Jugendhilfeausschuss des Kreistages dieser Problematik angenommen. Ende Januar hatte der Ausschuss die zu fördernden Projekte beschlossen. In welcher Höhe, das wird natürlich nicht verraten. Aber Sabine Reich vom Jugendhilfeausschuss ist schon mal froh, dass es diese Tatsache überhaupt gibt.
Nur: Geld sehen die Vereine und Verbände immer noch nicht, obwohl sie in den vergangenen Monaten unzählige Präsentationen und Konzepte auf- und niedergeschrieben und den Gremien vorgelegt hatten. Geld fließt erst, wenn die beiden großen Verwaltungen ihre Haushalte haben. Kreistag und Stadtrat lassen dabei Zeit. Kreisverwaltung und Kreistag versuchen sich nach einem ersten Fehlversuch in einem Doppelhaushalt, der wohl erst Mitte dieses Jahren beschlossen und - wenn überhaupt - genehmigt sein kann.
Die Stadtverwaltung und der Stadtrat doktern immer noch an ihrem Haushalt herum, der vermutlich auch ein doppelter werden könnte. Beschlussfassung? Na ja - abwarten. Ob dann die Genehmigung kommt angesichts der zu erwartenden Kreditaufnahme? Man kann gespannt sein. Und bis dahin könnte durchaus noch ein zweites Mal die Arbeitsgruppe tagen.
Summa summarum: Das Geld für die freien Träger der Jugendarbeit wird in der zweiten Jahreshälfte fließen. Für Sabine Reich eigentlich kein unbekannter Zustand. Neu ist hingegen die Ungewissheit, wie viel überhaupt gezahlt werden kann.
Peter-Stefan Greiner

