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Mo, 10:12 Uhr
04.02.2013

Bergfest bei "cora"

Ende Januar trafen sich im LIFT-Mehrgenerationenhaus in Nordhausen die Vertreterinnen von allen fünf Standorten des Netzwerkes der Thüringer Frauenzentren zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ziel der Beratung war, die bislang im Projekt “CORA” gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auszutauschen...


Im Mittelpunkt der bisherigen Arbeit, die mit Fördergeldern des Europäischen Sozialfonds unterstützt wird, stehen Frauen, die Familie und Arbeit “unter einen Hut” bringen möchten. In vielen Gesprächen sollen etwaige Hindernisse oder Probleme in den unterschiedlichsten Lebensbereichen erkannt und bei deren Bewältigung Unterstützung gegeben werden.

Bei LIFT in Nordhausen haben die Projektveranwortlichen bereits vielen Frauen in unterschiedlichsten Lebenslagen helfen können. Die Ausgangsbedingungen sind dabei recht unterschiedlich. Wie kann eine Frau, nach dem sie Familienangehörige betreut und gepflegt hat, wieder in den Arbeitsprozess integriert werden? Muss eventuell eine Qualifikation aufgefrischt oder nachgeholt werden? Wie kann einer jungen alleinerziehenden Mutter bei der Bewältigung alltäglicher Probleme geholfen werden?

Die Beantwortung dieser Fragen macht die Arbeit des Netzwerkes auch in Nordhausen aus. “Hierbei kommen uns in Nordhausen auch die Dienstleistungen zugute, die wir als LIFT anbieten. Insofern versteht sich unser Mehrgenerationenhaus als Informations- & Dienstleistungsdrehscheibe, die in und um Nordhausen herum sehr gut vernetzt ist”, sagte Babett Käferstein.

Das heißt aber nicht, dass es noch Reserven gibt. Die sehen die Netzwerkerinnen zum Beispiel in der verstärkten Zusammenarbeit mit der Thüringer Wirtschaft. Zielgruppe sind hier vor allem die frauengeführten Firmen und Betriebe sowie deren weibliche Belegschaft.

Aus den seit 2009 gewonnenen Erfahrungen wird derzeit eine Strategie für die Zeit nach dem Jahr 2013 erarbeitet. Zum Ende dieses Jahres läuft das jetzige Projekt aus - die gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen für viele Mädchen und Frauen bleiben jedoch bestehen. Bei LIFT in Nordhausen wird es für genau diese Problemgruppe auch nach dem Jahr 2014 weiterhin Ansprechpartner geben. Und es wird Lösungen geben, wie ihnen in einer schwierigen Zeit geholfen werden kann. Das versichern Babett Käferstein und ihre Mitstreiterinnen schon jetzt.
Autor: red

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