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Do, 16:26 Uhr
20.12.2012

Keine LKW in Richtung Nordhausen

Auf der alten B 243 zwischen dem Abzweig Großwechsungen und Nordhausen wird das Straßenbauamt ein geplantes LKW-Verbot in Fahrtrichtung Nordhausen jetzt aktivieren. Das ist ein Ergebnis einer Beratung des Straßenbauamtes mit Vertretern des Landkreises Nordhausen...


In der Gegenrichtung kann das LKW-Verbot noch nicht aktiviert werden, weil noch zu viele Fahrzeuge an der Anschlussstelle Nordhausen-West, früher Werther, aus Unkenntnis von der A 38 abfahren. Deshalb soll auf der Autobahn eine Hinweistafel aufgebaut werden, dass die B 243 über die nächste und neue Anschlussstelle Großwechsungen zu erreichen ist.

Um einen ungewollten Durchgangsverkehr durch Großwechsungen zu verhindern, der infolge des aktuellen Brückenbaus nicht möglich ist, werden Sackgassenschilder aufgestellt, die den Verkehrsteilnehmern sagen, dass sie nur bis, aber nicht durch Großwechsungen fahren können. Am Abzweig Großwechsungen soll zudem die Vorfahrt geändert werden. Dazu muss die Straßenmarkierung geändert werden.

Da dies über den Winter nicht möglich ist, wird diese Änderung je nach Witterungslage frühestens im April 2013 vorgenommen werden können. Bis dahin soll am Abzweig Großwechsungen die Geschwindigkeit auf 50 km/h reduziert werden, um denkbare Unfallgefahr zu entschärfen, die durch den geänderten Verkehrsablauf entstehen könnte.
Autor: red

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Kommentare
trabijuergen
20.12.2012, 18:27 Uhr
Mal wieder typisch
Ich wußte garnicht, daß es in Deutschland eine Autobahnbenutzungspflicht gibt. Was macht zum Beispiel ein LKW ohne Mautgerät, wenn er von Osterode kommend nach Nordhausen will? Die alte B243 nach Nordhausen darf er nicht nutzen (siehe obigen Artikel) und fährt er ohne Mautticket über die Autobahn, wie es ja durch die neue B 243 erzwungen wird, macht er sich strafbar.

Durch die neue Anbindung der B243 an die A38 wird jeder LKW förmlich gezwungen auf die Autobahn zu fahren und der Staat kassiert fleißig dran, oder er nimmt riesige Umwege in Kauf, wirtschaftlich fahren nicht möglich. Also wo in unseren Gesetzen ist der Paragraph, der die Autobahnbenutzungspflicht enthält?
Eckenblitz
20.12.2012, 19:35 Uhr
@ trabijuergen
Ich stimme mit Ihnen überein, aber der Staat weiss schliesslich sehr genau, wie er die WIRTSCHAFT ruinieren kann.


Das zeigen die vielen Sinnfreien Beispiele, die der Staat unternimmt, um den kleinen Wirtschaftsleuten und Handwerkern das ÜBERLEBEN unmöglich zu machen.

Die großen Konzerne bekommen Versteckte Förderungen, für die der Bürger gerade stehen muss. Nehmen sie nur die drastischen Preissteigerungen, die nur dazu dienen, den Gewinn der Aktionäre zu steigern.

Geht die Nachfrage zurück, erhöht man die PREISE und das nennen die Damen und Herren von der GLORREICHEN Politik dann auch noch Marktwirtschaft.

Ich habe gelernt, wenn die Nachfrage sinkt, geht man mit dem Preis runter. Ich weiss allerdings nicht, in welche Schule unsere Politiker gegangen sind.

Ich habe aber Zweifel, schauen sie nur hin, wie viel Politiker mit ergaunerten Dr.Titel so herumlaufen. Auch in Nordhausen soll es soetwas gegeben haben.
F.K.
22.12.2012, 08:47 Uhr
verkehrstechnischer Unsinn !!!
Mann bedenke: Ein vollbeladener Multicar M22, der als LKW zugelassen ist und theoretisch auf der Autobahn fahren darf (52kmh), müßte dann diesen Weg nehmen. Für den Fahrer ist dies nicht zumutbar, da mann vollbeladen die geforderte Geschwindigkeit auf der Autobahn nicht erreichen kann. Oder habe ich da einen Denkfehler?
Norbert
22.12.2012, 23:56 Uhr
Denkfehler
In D gilt für Bundesautobahnen eine Mindestgeschwindigkeit von mehr als 60 km/h.

Da liegt wahrscheinlich der Denkfehler ;)
Tor-zum-Harz
23.12.2012, 14:15 Uhr
Doppelter Denkfehler???
Die Mindestgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen beträgt keinesfalls 60 km/h. Bei Glätte oder starken Regen darf und sollte man aber selbstverständlich langsamer fahren.

Die Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h bezieht sich vielmehr auf die durch die Bauart bestimmte Geschwindigkeit.

Und damit darf der Multicar mit seinen 52 km/h natürlich nicht die Autobahn nutzen.
pitti7
23.12.2012, 15:10 Uhr
3facher denkfehler und i-tüpfelchenscheixxerei
...dass Autobahnen nur von Kraftfahrzeugen benutzt werden dürfen, «wenn deren durch die Bauart bestimmte HÖCHSTgeschwindigkeit 60 km/h und mehr beträgt»...
alterNeunordhäuser
23.12.2012, 19:05 Uhr
diese Diskussionen-hervorgerufen durch die Informationspolitik
ich frage mich wenn man den Artikel ließt,- was heißt jetzt? weitehin - gut einseitig Lkwverbot, aber was ist mit den anderen Hirngespinsten der Verkehrsplaner, ich denke da an die Radwegplanung und die besagten 381 Unterschriften - es wäre schön, wenn das Rathaus, oder die Damen und Herren Straßenplaner mal die Anwohner informieren würden und uns nicht andauernd vor vollendete Tatsachen zu stellen, oder leben wir doch in einer Monarchie??
Tor-zum-Harz
23.12.2012, 21:12 Uhr
,,, ich muß noch was los werden
@ pitti7: in diesem Sinne ;-)) ...Ihnen und allen Lesern der NNZ ein frohes Weihnachtsfest!!!

...und an die Macher der NNZ: Bitte genau so weiter im nächsten Jahr und ein großes DANKE für die tolle regionale Berichterstattung im zu Ende gehenden Jahr.
Retupmoc
24.12.2012, 10:36 Uhr
Keine LKW
Ich bin für keine LKW in beiden Richtungen. Gründen wir eine BI!
alterNeunordhäuser
24.12.2012, 11:36 Uhr
Retupmoc - alles verfolgen und dann kommentieren
die Bi gibt es schon, die 381 Unterschriften hat nicht das Christkind gebracht, wir hoffen nur dass die Damen und Herren Politiker (Stadt wie Land) dieses auch berücksichtigen.

Ich persönlich danke noch einmal allen die uns geholfen haben und auch ihre Unterschrift gegen den geplanten Schildbürgerstreich gegeben haben und wünsche ruhige und besinnliche Feiertage, für alle Leser und Macher der NNZ
NDHler
24.12.2012, 13:10 Uhr
Der Schwerlastverkehr gehört raus aus den Orten!
Retupmoc wird sicher Ehrenmitglied dieser BI! Ich drücke euch in Hesserode die Daumen! Eine Ortsumgehung soll Entlastung bringen, dafür werden die Teile gebaut! Kein Schwerlastverkehr durch Hesserode und dafür einen Radweg an der alten B243! Man kann doch die Nutzung der Straße für kleinere LKWs freigeben.
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