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Do, 16:58 Uhr
13.12.2012

Rund um die Uhr

Die Mitarbeiter der Stadtwirtschaft Nordhausen sind fast rund um die Uhr im Einsatz, um für die Verkehrssicherheit zu sorgen. Die heftigen Schneefälle der vergangenen Tage halten die Mitarbeiter auf Trab...


Die ersten Teams rücken bereits sehr früh mit Schneeräum- und Streugeräten aus, um für die morgendlichen Verkehrsteilnehmer für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen. „Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der letzten beiden schnee- und eisreichen Winter haben wir die vor Winterbeginn eingelagerte Streusalzmenge erhöht, um Engpässen vorzubeugen“, erläutert Betriebsleiter Frank Rumpf.
Mit dem Winterdienst kommen die Kommunen ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Reinigungs- und Verkehrssicherungspflicht nach. Die Straßen- und Wegegesetze der Länder verpflichten die Kommunen jedoch nur auf verkehrswichtigen und gefährlichen Straßen zum Winterdienst. Fußgängerwege müssen durch die jeweiligen Anlieger geräumt und gestreut werden. Wenn es keine Anlieger gibt, kann die Kommune auf Gehwegen zusätzliche Winterdienstaufgaben übernehmen, wenn diese als verkehrswichtig und gefährlich gelten.

„In vielen Fällen leisten wir über das gesetzlich vorgeschriebene Maß Winterdienst. Bei starken und anhaltenden Schneefällen bitten wir jedoch um Verständnis, dass wir uns auf den geforderten Winterdienst auf verkehrswichtigen Straßen der Priorität 1 konzentrieren müssen. Winterdienst auf nachrangigen Straßen können wir erst leisten, wenn es die Kapazitäten zulassen“, so Rumpf. An den Übergängen zwischen Gehwegen, Stadtstraßen und Bundesstraßen müssen die jeweiligen Verantwortlichen besonders sorgfältig darauf achten, dass gemeinsam die Verkehrssicherheit hergestellt wird.

Rumpf betont jedoch, dass der Winterdienst bei bestimmten Wetterlagen an seine Grenzen stößt: „Wir haben keine unbegrenzten Kapazitäten an Mitarbeitern und Technik. Daher sind auch bei größter Professionalität des Winterdienstes nicht alle Wetterereignisse beherrschbar.“

Alle Verkehrsteilnehmer sollten bei Schnee und Eis entsprechende Vorsicht walten lassen. Eine dem Straßenzustand angepasste Fahrgeschwindigkeit vermindert das Risiko von Unfällen und manchmal ist es besser, das eigene Fahrzeug auch mal stehen zu lassen. Außerdem sagt Rumpf: „Wir bitten, Autos so zu parken, dass die breiten Winterdienstfahrzeuge gut durch die Straßen kommen. Falsch geparkte Autos erschweren oft die Winterdiensträumung von Straßen. Das kostet wertvolle Zeit. Winterdienstprofis und Verkehrsteilnehmer müssen jetzt gut zusammen arbeiten, um eine sichere Mobilität in der Stadt aufrechtzuerhalten.“
Autor: red

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Kommentare
beindh59
13.12.2012, 22:46 Uhr
Respekt...
für die Kollegen der Stadtwirtschaft und der Stadtwerkegruppe, ein harter Job! An dieser Stelle ein großes Dankeschön! Diese Aktion des "Danke sagen" läuft auch im Radio, aber hier wissen alle wer gemeint ist.
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