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Di, 09:49 Uhr
04.12.2012

Per Mausklick zu eigenen vier Wänden?

Junge Menschen in Deutschland bauen auf den Besitz einer Immobilie: Elf Prozent wohnen schon in den eigenen vier Wänden. Rund jeder zweite 20- bis 30-Jährige ist an einem Eigenheim interessiert (51%). Jeder Vierte hat bereits öfter darüber nachgedacht und konkrete Vorstellungen entwickelt. Doch wie kommen die zur Finanzierung...


Lediglich sechs Prozent möchten kein Wohneigentum haben. Sieben Prozent sind noch unentschlossen. Wenn es um Informationen geht, wie sich der Traum von den eigenen vier Wänden realisieren lässt, bevorzugen 20- bis 30-Jährige mehrheitlich Gespräche mit Freunden und der Familie (76%). Fast genauso wichtig ist das Internet: Es dient 72 Prozent der Befragten als Informationspool auf dem Weg zum Eigenheim. Rund jeder Dritte zieht gezielt Web-Seiten von Baufinanzierungsanbietern zu Rate. Blogs und Online-Foren werden als Quelle zur Informationsbeschaffung am seltensten genutzt (19%).

Das hat eine repräsentative Umfrage unter 2.155 Berufstätigen zwischen 20 und 30 Jahren ergeben, die das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der Allianz Deutschland durchgeführt hat. Am häufigsten surfen junge Eigenheimer in spe, um Immobilienangebote im Netz zu recherchieren (74%). Beinahe ebenso groß ist das Interesse an Informationen zu staatlichen Fördermitteln (71%). Web-Hinweise zum energieeffizienten Wohnen sind bei 67 Prozent der 20- bis 30-Jährigen gefragt.
Grafik (Foto: Allianz)
Grafik (Foto: Allianz)
Grafik (Foto: Allianz)
„Wir stellen fest, dass sich zunehmend junge Menschen für die eigenen vier Wände entscheiden,“ sagt Dr. Peter Haueisen, Leiter der Allianz Baufinanzierung. „Gerade für den Geldbeutel dieser Kunden spielen die Einsatzmöglichkeiten staatlicher Fördermittel eine wichtige Rolle. Das Eigenheim sollte deshalb möglichst mit Riester- und KfW-Darlehen finanziert werden. So profitieren junge Eigenheimer von Riester-Zulagen und gegebenenfalls Steuervorteilen sowie von zinsvergünstigten KfW-Mitteln. Die Recherche im Internet bietet dafür eine erste Orientierung.“

Wichtige Internet-Angebote auf dem Weg zum Eigenheim sind für junge Leute auch Finanzierungsrechner (66%), fachliche Informationen rund um die Finanzierung (65%), Beispiel- und Vergleichsrechnungen (64%) sowie Informationen zur Zinsentwicklung (59%). Für konkrete Finanzierungsangebote via Internet interessieren sich 55 Prozent. Deutlich mehr Befragte (63%) verschaffen sich online einen Überblick über Anbieter von Baufinanzierungen.

Rund jeder vierte 20- bis 30-Jährige hat im letzten Jahr mindestens einmal die Web-Seite eines Anbieters von Baufinanzierungen besucht (27%). Die Zahl der Online-Besuche bei den Baufinanzierern wächst, je näher die Umsetzung rückt: Fast jeder zweite Planer (46%), der in den kommenden fünf bis acht Jahren Wohneigentum erwerben möchte, hat in den vergangenen zwölf Monaten beim Internet-Auftritt eines Geldgebers vorbeigeschaut.

Mehr als jeder Dritte (37%) kann sich vorstellen, eine Baufinanzierung eventuell online abzuschließen. Ganz sicher sind sich lediglich sieben Prozent der Befragten.
Dagegen spricht sich fast die Hälfte (44%) definitiv gegen einen Online-Abschluss aus.

„Wer in die eigenen vier Wände einziehen möchte, tut gut daran, wenn er sich auf unterschiedlichen Wegen Informationen beschafft und mehrere Angebote einholt und vergleicht“, sagt Peter Haueisen von der Allianz. Eine immer wichtigere Rolle bei der Recherche spielt das Internet, das für einen ersten Überblick eine Fülle von Daten bereithält. Diese Informationen zu bewerten, fällt allerdings den meisten schwer vor allem dann, wenn es die erste Immobilienfinanzierung ist. Da es sich für viele Menschen um eine der größten und wichtigsten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens handelt, entscheiden sich auch junge Leute oft gegen einen Online-Abschluss und für ein persönliches Beratungsgespräch, in dem die finanzielle Machbarkeit geklärt, der individuelle Kostenplan erstellt und die persönlich beste Baufinanzierung gefunden wird.“
Autor: red

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