Fr, 15:09 Uhr
30.11.2012
nnz-Forum: Heiße Luft bei der FDP
Die FDP will sich für die Jugend in dieser Stadt stark machen, will dafür an anderer Stelle einsparen. Die nnz hatte heute darüber berichtet. Jetzt gibt es dazu eine Reaktion einer parteilichen Nachwuchsorganisation...
"Sich für die Jugendförderung in Nordhausen stark zu machen, sehe ich für vollkommen gerechtfertigt an. Den Sinn der Nordhäuser FDP teile ich folglich. Hingegen möchte ich weiter ausführen, dass sich wohl kaum eine Lokalpartei öffentlich einer Jugendförderung widersetzt.
Die Frage, die ich mir stelle ist jene, wie ich konstruktiv diese Idee umsetzen kann. Und ich spreche hier von konstruktiven Vorschlägen. Was die FDP größten Teils publiziert hat, gleicht Zuständen aus dem entfernten Pjöngjang in Nordkorea. Wo kommen wir dahin, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel, genauer die Straßenbahnen, für die Nordhäuser nicht nutzbar wären?
Nordhäuser Bürger, die den Weg zur Arbeit suchen, müssten hier auf ihr privates Fahrzeug zurückgreifen, sofern vorhanden, oder sähen ihren Arbeitsplatz sogar ganz in Gefahr.
Für noch banaler halte ich den Aspekt der Reduzierung der Straßenbeleuchtung. Wo kämen wir dahin, wenn die Beleuchtung nachts ausfiel? Gerade ältere Bürger würden sich zweimal überlegen bei Dunkelheit auf die Straßen zu gehen. In Anbetracht dessen, bin ich fest davon überzeugt, dass folglich auch die Kriminalitätsrate steigen würde und wiederum mehr Kosten für die Stadt durch den Ordnungsruf zukämen.
Den Sinn einer Jugendförderung kann ich völlig nachvollziehen. Letztendlich sollte meines Erachtens überleget werden, ob solche Vorschläge als konstruktiv erscheinen oder einfach nur heiße Luft sind.
Marcus Bossog, JU-Kreisvorstand
Autor: nnz"Sich für die Jugendförderung in Nordhausen stark zu machen, sehe ich für vollkommen gerechtfertigt an. Den Sinn der Nordhäuser FDP teile ich folglich. Hingegen möchte ich weiter ausführen, dass sich wohl kaum eine Lokalpartei öffentlich einer Jugendförderung widersetzt.
Die Frage, die ich mir stelle ist jene, wie ich konstruktiv diese Idee umsetzen kann. Und ich spreche hier von konstruktiven Vorschlägen. Was die FDP größten Teils publiziert hat, gleicht Zuständen aus dem entfernten Pjöngjang in Nordkorea. Wo kommen wir dahin, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel, genauer die Straßenbahnen, für die Nordhäuser nicht nutzbar wären?
Nordhäuser Bürger, die den Weg zur Arbeit suchen, müssten hier auf ihr privates Fahrzeug zurückgreifen, sofern vorhanden, oder sähen ihren Arbeitsplatz sogar ganz in Gefahr.
Für noch banaler halte ich den Aspekt der Reduzierung der Straßenbeleuchtung. Wo kämen wir dahin, wenn die Beleuchtung nachts ausfiel? Gerade ältere Bürger würden sich zweimal überlegen bei Dunkelheit auf die Straßen zu gehen. In Anbetracht dessen, bin ich fest davon überzeugt, dass folglich auch die Kriminalitätsrate steigen würde und wiederum mehr Kosten für die Stadt durch den Ordnungsruf zukämen.
Den Sinn einer Jugendförderung kann ich völlig nachvollziehen. Letztendlich sollte meines Erachtens überleget werden, ob solche Vorschläge als konstruktiv erscheinen oder einfach nur heiße Luft sind.
Marcus Bossog, JU-Kreisvorstand
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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