Mit den Sozis reden
Bundesweit ruft die Sozialdemokratische Partei Deutschlands die Bürger dazu auf, ihre Ideen in die Politik einzubringen. Ziel soll sein, diese Ideen in konkrete Bürgerprojekte umzusetzen. Auch in Nordhausen soll der Bürger erhört werden...
Somit sollen die Wünsche der Bürger Teil des Regierungsprogramms der ältesten demokratischen Partei werden. In vier Phasen sollen die Ideen dann in die praktische Politik aufgenommen werden. In der ersten Phase sollen Meinungen und Ideen gesammelt werden. Anschließend werden deutschlandweit in sechs Bürgerkonferenzen die Ideen zu konkreten Lösungen aktueller Probleme in Deutschland zusammengefasst.
Die Ideengeber werden hierzu gemeinsam mit Fachleuten und prominenten SPD-Politikern eingeladen. In einem Bürgerkonvent sollen dann die Wünsche und Ideen der Bürger in Form von konkreten Forderungen und Lösungsvorschlägen der SPD-Spitze präsentiert werden. Diese sollen dann Bestandteil des Regierungsprogramms der SPD werden.
Der Kreisverband der SPD im Landkreis Nordhausen lädt hierzu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, vor Ort ihre Wünsche einzubringen. An zwei Terminen dieser Woche gibt es diese Gelegenheit in der SPD-Geschäftsstelle am Markt 6 in Nordhausen. Dienstag den 27. November von 9:00 bis 12:00 Uhr und Donnerstag den 29. November von 15:00 bis 18:00 Uhr ist die Geschäftsstelle für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet.
Autor: nnz
Kommentare
H.Buntfuß
25.11.2012, 16:11 Uhr
SPD und Bürger
Was die Bundes- SPD von den Bürgern hält, zeigt doch ihre volksfeindliche Politik. Sehen sie sich nur die NEUE Rentenpolitik an. 850 Euro Mindestrente, aber nur wenn man zuvor 40 Jahre ununterbrochen im Vollzeitjob war. Frage wer könnte das schaffen, außer Staatsdiener?
Dann die Aussetzung der Rente mit 67, alles nur wischi waschi, aber haben die großen SPD Führer nicht schon immer das Volk verraten ?
suedharzer
25.11.2012, 20:58 Uhr
jaja der Herr Buntfuß
und seine fragwürdige Sicht auf die Geschichte. Ein wenig mehr Wissen täte Ihnen sehr gut.
Erst habe die Sozialdemokraten 1918 die Demokratie Deutschland gebracht und eine Räterepublik verhindert. Der Dank: Konservative Kräfte gaben ihnen die Schuld am verlorenen Weltkrieg, Stichwort: Dolchstosslegende, gerne später von den Nazis benutzt - natürlich wieder in Verbindung mit dem Begriff "Volksverräter".
Dann gingen Sozialdemokraten ins KZ, weil sie die einzigen neben den Kommunisten (die bereits im KZ warteten) waren, die Hitlers Ermächtigungsgesetz nicht zustimmen wollten.
Der Dank: Sozialdemokraten wurden wieder zu Volksverrätern gemacht.
Dann bemühen sich Ihre "Führer" der Sozialdemokratie um eine Aussöhnung nach dem WK 2 nebst Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze. Vielleicht wurde so der WK 3 verhindert...
Der Dank: Friedensnobelpreis für Willi Brandt, der zugleich von gewissen Kräften wieder zum "Volksverräter" erklärt wurde.
Dann unternehmen Sozialdemokraten den Versuch mit Hartz 4 unser Sozialsystem zu retten. Zugegeben: mit vielen Einzelungerechtigkeiten, die leider immer noch nicht alle ausgeräumt wurden. Dennoch zur Erinnerung: Hartz 4 ist 20% höher als die "gute alte" Sozialhilfe. Aber nur für die die Arbeitsfähigen, die auch bereit sind zu arbeiten. Das passt natürlich nicht allen...
Und daher nun der Vorwurf von Ihnen: "Volksverräter" - das kommt einem langsam bekannt vor! Das Problem der SPD ist einzig, dass sie aus Verantwortung schon immer bereit war auch mal notwendige aber unbequeme Entscheidungen zu fällen. Hierüber kann man gerne diskutieren aber nicht so wie Sie.
Mit dem Vorwurf "Volksverräter" begeben Sie sich nun aber in eine unheilige Gemeinschaft.
Mein Tipp: sparen Sie sich diese Dialektik und solche Hass-und-Kampf-Artikel und nutzen Sie die gewonnene Zeit zum Studium der Fakten und der Geschichte. Dann ersparen Sie sich hier etliche Eigentore.
Retupmoc
26.11.2012, 10:11 Uhr
Gute Idee
Ich halte von der Idee viel. Zumindest will die SPD sich anhören, was der Bürger zu sagen hat. Schon einmal nicht schlecht.
@ Herr Buntfuß - wieviel Mindestrente gibt es denn derzeit mit der CDU/FDP. Wir sollten zusehen, das die FDJ-Sekretärin abgewählt wird und nicht mit Schlagwörtern die SPD verunglimpfen.
NDHler
26.11.2012, 12:21 Uhr
Wahl 2013
Noch ist genügend Zeit für die SPD sich als echte Alternative links von der CDU zu beweisen. So wie es momentan aussieht, ist Steinbrück für mich eher Merkel light. Das reicht mir persönlich nicht, dann kann ich auch das Original wählen, wenn ich diese Politik möchte.
H.Buntfuß
26.11.2012, 12:51 Uhr
SPD
Es stimmt schon die SPD hat viel geschafft Vor allem unter ihren Kanzler der Bosse.Denken wir nur an die Minilöhne, Entsendegesetz und vor allem die Heuschreckenkampange, wie es Münte später selber nannte. SPD und Grüne haben deutsche Soldaten wieder in den Krieg geführt. Das alles nur mal so nebenbei.
Zur Rente kann man nur sagen, wer schafft es den 40 Jahre in in Vollzeit zu arbeiten? 20, 30 oder 40 Prozent der Arbeitnehmer und der Rest geht ohne Rente aus oder wie. Darüber verliert die GÜTIGE SPD kein Wort.
Ich sage nicht, dass die CDU; FDP Regierung eine besser ist im Gegenteil in den Nachrichten ist zu hören, das die Rente in den nächsten vier Jahren um 8% im Westen und um 11% im Osten steigen sollen. Die Regierung verschweigt aber das es sich hierbei nur um Prognosen handelt.
Noch eins hier wird die SPD so hingestellt, als habe sie Instrumente eingeführt, die dem Land Aufschwung bringen sollten, sie haben aber nur den Bossen einen großen Aufschwung gebracht. Beim Volk ist nichts angekommen. Von daher hat das Volk schon Recht wenn es FRAGT, wen oder was soll ich wählen, Pest oder Cholera?
Hier ein Beispiel, wie der Staat für seine Diener sorgt, dass sie ihre Rentenjahre ohne Sorge erreichen. Im Abschiebegefängnis in Berlin, sitzen zeitweise nur zwei Personen. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung werden 166 Personen benötigt. So werden die Angestellten in aller Ruhe ihrer Rente entgegensehen, oder nicht?
Franz Tabak
26.11.2012, 15:56 Uhr
Herr Buntfuß,
ich muss ihnen wiedereinmal zustimmen. Die spd ist schon eine heuchlerische partei, aber um bei der wahrheit zu bleiben, der andere mist riecht nicht viel besser.
Eins haben sie allerdings meiner meinung nach vergessen, sie schreiben: "Von daher hat das Volk schon Recht wenn es FRAGT, wen oder was soll ich wählen, Pest oder Cholera?"
Mit dieser aussage haben sie aber nur bedingt recht, es könnte ja auch wieder zu einer rot-schwarzen regierung kommen und dann hätten sie cholera und pest in einem topf!
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