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Di, 11:26 Uhr
20.11.2012

Städtischer Dank

Sie sorgen in der Stadt Nordhausen für Ordnung und für Sauberkeit - die Frauen und Männer in geförderten Beschäftigungen, wie es im Amtsdeutsch heißt. Alljährlich wird ihnen seitens des Rathauses gedankt...

Gedankt (Foto: Stadtverwaltung) Gedankt (Foto: Stadtverwaltung)
Gruppenfoto mit den zuständigen städtischen Mitarbeitern Beschäftigungsförderung Martin Kohlhase (vorn rechts) und Antje Müller (vorn links).

„Mit Ihrer Arbeit haben Sie einen großen Beitrag zur Sauberkeit und Ordnung in der Stadt Nordhausen und in den Ortsteilen geleistet“, dankte jetzt der Leiter der Beschäftigungsförderung der Stadt Nordhausen, Martin Kohlhase, im Namen von Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh den 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in geförderten Beschäftigungen für die geleistete Arbeit auf der schon traditionellen Weihnachtsfeier mit Kaffee und Kuchen und einem kleinen Präsent im Dorfgemeinschaftshaus Bielen.

Wie wichtig und umfangreich die geleistete Arbeit in diesem Jahr war, zeigen einfache statistische Zahlen: Die insgesamt 88 Mitarbeiter leisteten rund 90.000 Arbeitsstunden und entsorgten rund 10.000 blaue Säcke und etwa 70 Container zur Grünschnitt-, Laub- und Müllentsorgung.

Sie waren aus verschiedenen Förderbereichen tätig, wie Arbeitsgelegenheiten mit Entgeltvariante sowie Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung, dem sogenannten „1-Euro-Job“, der JobPerspektive (BEZ), dem Landesarbeitsmarktprogramm „Arbeit für Thüringen und Zukunft Familie“, Kommunalkombi oder der Bürgerarbeit. Überwiegend waren sie zur Pflege von Wanderwegen, dem „Alten Friedhof“, Gehege, Gewerbegebiet „Im Krug“, in Nordhausen Salza sowie in den Ortsteilen eingesetzt.
Autor: nnz

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Kommentare
Hans Dittmar
20.11.2012, 22:50 Uhr
Man kann diesen Beschäftigten nicht oft genug Danken.
Es sind Personen aus ganz normalen Familien, die sich nicht zu Schade sind in dieser Stadt für ganz ganz kleines Geld tagein tagaus bei Wind und Wetter Ordnung zu halten und Rabatten zu pflegen.

Leider sind es in der Mehrheit noch nicht einmal Kinder, die diese Verunreinigungen verursachen. Da wird eine Flasche, eine Verpackung oder einfach mal nur die Ziggarette ohne Acht weggeschmissen. Ich denke das schlimmste ist jedoch der Hundekot, der täglich liegen bleibt.

Hier sollte die Stadt vielleicht einmal für das Stadtgebiet Strafen erlassen die weh tun. Vielleicht 500 oder 1.000 Euro. Dann lohnt es sicht auch für die Ordnungskräfte.
Marie
21.11.2012, 08:36 Uhr
Dank
diesen Beschäftigten für die gute Arbeit. Dem kann ich mich nur anschließen. Und auch der Meinung von Hans Dittmar. Wie oft muss ich diesen Tretmienen ausweichen. Schlimm wird es jetzt wieder, wenn der Schnee weicht und die ganze Sauerrei zum Vorschein kommt. Es wird wirklich Zeit, dass da was unternommen wird. Gerade weil es viele Hundebesitzer gibt, die die Häufchen ihrer Hunde beseitigen, was ich schon oft gesehen habe. Leider werden auch diese anständigen Hundehalter mit in den Topf geworfen.

Gleiches gilt natürlich auch für das achtlose Entsorgen sonstiger Dinge. Dafür müssten aber auch ein paar Papierkörbe mehr aufgestellt und regelmäßig geleert werden.
Pe_rle
21.11.2012, 08:48 Uhr
Sauberkeit
ach ja Herr Dittmar, haben Sie wieder ein Feindbild gefunden, die Hundebesitzer???
Meinen Sie im ernst,das Ihre geforderten Strafen die richtigen treffen,ich glaub eher nicht. Fest steht,das jeder weg geworfene Gegenstand einer zuviel ist, ich glaub da sind wir uns einig.
Harzer_Wolf
21.11.2012, 09:27 Uhr
Leistung
Das sind die Frauen und Männer, die wirklich eine richtig gute Leistung bringen. Auch meinen Dank. Allerdings sieht man auch hierbei, das sich Leistung eben nicht lohnt. Denn die Entlohnung dafür, das man bei Wind und Wetter den Dreck anderer wegmacht, entspricht nicht der Leistung.

Was die Strafen betrifft, gebe ich Herrn Dittmar vollste Zustimmung. Der Autofahrer wird gemolken, sobald er falsch parkt. Warum nicht eine empfindliche Geldstrafe für Verursacher von Müll und Dreck? Die Hundebesitzer gehören da auch dazu. Aber nicht nur die. Heutzutage wird alles weggeschmissen, wo man gerade steht. Das ist die Kippe aus dem fahrenden PKW, genauso wie der Müll, den Sie nach den Hofpausen auf unseren Eliteschulen sehen können. Den macht dann ein unterbezahlter Hausmeister für unsere lieben Schüler weg.
Enzo
22.11.2012, 11:39 Uhr
Städtischer Dank
Niemand kann ernsthaft an einer Gesellschaft Interesse haben, in der ein bedeutender Teil der erwerbsfähigen Bevölkerung dauerhaft für Niedriglöhne arbeitet, denn dieser Teil der Bevölkerung ist in allen möglichen Lebenslagen auf besonders hohe Zuschüsse vom Staat angewiesen, von der Geburt eines Kindes, mit der das Einkommen unter das Existenzminimum sinkt, über Arbeitslosigkeit (Aufstockung des Anspruchs aus der Versicherung durch ALG II) bis zur aufstockenden Grundsicherung im Alter, weil die Versicherungsleistung Rente ebenfalls unter dem Existenzminimum liegt und aufgestockt werden muß.

Niedriglöhner kommen uns alle auf die Dauer verdammt teuer, so viel sollte klar sein. Nicht nur, weil sie - auf die Lebenszeit gerechnet - am meisten Zuwendungen durch den Steuerzahler bekommen, sondern auch deshalb, weil jemand, der dauerhaft keine andere Perspektive als Billiglohn hat, völlig zu Recht mutmaßt, daß es sich ohnehin nicht lohnt, mehr als das Allernötigste zu tun. Christoph, vielleicht siehst du schon den Unterschied zu deiner eigenen Situation, die, so verstehe ich dich, mindestens teilweise selbstgewählt ist und, solltest du dich umorientieren wollen, sicherlich auch geändert werden könnte.
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