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Mo, 20:03 Uhr
29.10.2012

Handballer geben klare Führung aus der Hand

Die Erfolgsserie ist gerissen. Die Handballer des NSV unterliegen kämpferischen Altenburgern nach eigener 17:11 Führung am Ende deutlich mit 21:29. Nach vier Erfolgen mussten sie sich am Ende den Gastgebern und den eigenen Kräften geschlagen geben...


In der Skatstadt wurden die Südharzer als DAS Überraschungsteam der bisherigen Spielserie angekündigt. Mit den bisherigen Resultaten war dies nicht einmal untertrieben. Doch die Thüringenliga ist, ausgenommen die Spitzenmannschaft von den GO GO Hornet, ausgeglichen wie noch nie. Was am letzten Spieltag noch passte kann am kommenden Schall und Rauch sein.

Auch gegen den Aufsteiger Aufbau Altenburg standen die Chancen für die Nordhäuser nicht schlecht, zumindest 40 Minuten. Was danach geschah war blankes Entsetzen auf der Bank und Ratlosigkeit auf dem Parkett.

Der Beginn hingegen verlief vielversprechend. Nach dem Führungstor der bauten sie den Vorsprung langsam aber kontinuierlich aus. Über die Stationen 3:6 und 5:10 erzielten sie eine Halbzeitführung von 14:10. Von der Papierform her hatten sie da noch alles im Griff. Doch der Vorsprung zur Pause hätte bei konsequenterer Spielweise höher ausfallen müssen, ärgerte sich Trainer Stephan Albrecht nach dem Schlusspfiff.

Nach dem Seitenwechsel hatten der NSV bis zum 18:14 auch noch alles im Griff. Danach mischten die Skatstädter die Karten neu und der NSV erwischte es eiskalt. Der Südharzexpress kam auf offener Strecke mit Getriebeschaden abrupt zum stehen. Ob Angriff oder Abwehr, es gelang ihnen nicht mehr viel.

Beim 18:18 hatten die Aufbauspieler den Rückstand egalisiert und legten nach. Die erneute Führung der Südharzer konterten sie mit einer eigenen 21:20 Führung aus. Der erneute Ausgleich nur noch ein Strohfeuer. Die Gastgeber spielten sich in einen wahren Spielrausch und überrannten zugleich den NSV. Am Ende müssten sich diese nach starken 40 Spielminuten deutlich mit 29:21 geschlagen geben.

Hängende Köpfe nach der Partie auf einen und überschwänglicher Jubel auf der anderen Seite. Die Skatstädter spielten zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Trümpfe aus. Um zu kontern fehlte es dem NSV am nötigen Blatt. Zwar waren Andreas Ramonat und Christian Müller wieder dabei und Tim Hendrich aus der Zweiten verstärkte das Team, jedoch der Ausfall von Michael Spieß und Christian Flötling wog schwerer. Anzumerken noch eine leichte Disproportion an Zeitstrafen. Während die Gastgeber davon Zwei kassierten waren die Reihen der Nordhäuser mit sieben Zeitstrafen etwas länger gelichtet.

Die lange Verletztenliste der letzten Wochen rächte sich diesmal. Die genesenen Spieler sind in der kurzen Zeit einfach noch nicht fit, haben einen zu großen Trainingsrückstand. Und wenn dann von den Leistungsträgern immer wieder einer ausfällt wird es mit der Kraft an Ende eng, so Trainer Albrecht. So wog auch der verletzungsbedingte Ausfall von Stammtorhüter Sören Ahlert am Ende der Partie schwer.

Nach dem zweiten Auswärtsspiel in Folge ist somit die Erfolgserie der Nordhäuser gerissen. Ein Beinbruch ist dies nicht, auch der derzeitige Zweite Mühlhausen verlor an gleicher Stelle mit fast dem gleichen Ergebnis. Jedoch die Sorgenfalten angesichts der bevorstehenden Begegnungen werden deshalb nicht kleiner, die Ausfallquote an Spielern ist einfach zu groß. Um gegen Behringen/Sonneberg am kommenden Samstag (Anwurf 19:00 Uhr) bestehen zu können bedarf es einer konzentrierten Leistung über gesamte Spielzeit.
Frank Ollech

Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Torsten Theylich/ Christian Müller/ Andreas Ramonat/ Thomas Riemekasten 1/ Lukas Fehling 2/ Sebastian Kreutz/ Matthias Thiele 8/ /Marc Phillip Tube 2/ Andre Elster / / Marcel Effenberger 8
Autor: nnz

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