Mo, 17:19 Uhr
01.10.2012
Noch ein erster Spatenstich
Heutzutage baut man Abwasserbehandlungsanlagen eher mit etwas größeren Geräten. Deshalb brachte die Firma Henning Bau aus Urbach zum Baubeginn in Stempeda glücklicherweise neben Spaten und Spitzhacke auch einen modernen Bagger mit...
Im Rahmen der nun begonnenen Baumaßnahme wird im Auftrag des Stadtentwässerungsbetriebes am südöstlichen Ortsrand von Stempeda eine Kläranlage für die Bewohner Stempedas und Rodishains errichtet. Sofern das Wetter und die Lieferanten mitspielen, werden die Bauarbeiten Ende des Jahres im Wesentlichen abgeschlossen sein.
Lange haben die Anwohner auf die Kläranlage warten müssen, denn zum Zeitpunkt der Eingemeindung war Rodishain bereits vollständig und Stempeda nur zu ca. 70 % mit einer in den 90er-Jahren errichteten Trennkanalisation versehen. Mit der nun begonnenen Investition kann das Schmutzwasser von 470 Einwohnern sofort bzw. nach Anpassung der Grundstücksentwässerungsanlagen einer normgerechten Abwasserbehandlung zugeführt werden. Bislang erfolgte die Schmutzwasserbehandlung weitestgehend in Grundstückskläranlagen älterer Bauart, teilweise mit Einleitung in die vorhandenen Oberflächengewässer und teilweise auch mit Versickerung des Überlaufes in das Grundwasser. Nach Inbetriebnahme der Kläranlage Stempeda wird sich die Qualität der Gewässer deutlich verbessern.
Neben der Errichtung der Kläranlage erfolgt in Stempeda parallel die schmutzwasserseitige Erschließung des Planweges. Auch Teile der Südharzer Straße sind von der Erschließung betroffen. In den nächsten Jahren werden dann auch noch die anderen Straßen in Stempeda mit Schmutzwasserkanalanlagen versehen, teilte Toralf Kanowski, Technischer Leiter beim Stadtentwässerungsbetrieb mit.
Die Gesamtbaukosten für die zu errichtende Kanalisation und die Kläranlage belaufen sich auf insgesamt 600.000 Euro. Auf die Kanalisation in der Südharzer Straße und Planweg entfallen hierbei Kosten von etwa 200.000 Euro. Der Aufwand für die Errichtung der Kläranlage wird rund 400.000 Euro betragen. Ursprünglich hatte der Freistaat Thüringen eine Förderung des Bauvorhabens in Höhe von 65 % in Aussicht gestellt, diese aus finanziellen Gründen jedoch nicht gewähren können, so Kanowski weiter. Mit Unterstützung des Stadtrates der Stadt Nordhausen ist es jedoch gelungen, die Finanzierung der Baumaßnahme trotz dieser widrigen Umstände abzusichern.
Der Stadtentwässerungsbetrieb bittet die von den Bauarbeiten betroffenen Anwohner und Anlieger um Verständnis.
Autor: nnzIm Rahmen der nun begonnenen Baumaßnahme wird im Auftrag des Stadtentwässerungsbetriebes am südöstlichen Ortsrand von Stempeda eine Kläranlage für die Bewohner Stempedas und Rodishains errichtet. Sofern das Wetter und die Lieferanten mitspielen, werden die Bauarbeiten Ende des Jahres im Wesentlichen abgeschlossen sein.
Lange haben die Anwohner auf die Kläranlage warten müssen, denn zum Zeitpunkt der Eingemeindung war Rodishain bereits vollständig und Stempeda nur zu ca. 70 % mit einer in den 90er-Jahren errichteten Trennkanalisation versehen. Mit der nun begonnenen Investition kann das Schmutzwasser von 470 Einwohnern sofort bzw. nach Anpassung der Grundstücksentwässerungsanlagen einer normgerechten Abwasserbehandlung zugeführt werden. Bislang erfolgte die Schmutzwasserbehandlung weitestgehend in Grundstückskläranlagen älterer Bauart, teilweise mit Einleitung in die vorhandenen Oberflächengewässer und teilweise auch mit Versickerung des Überlaufes in das Grundwasser. Nach Inbetriebnahme der Kläranlage Stempeda wird sich die Qualität der Gewässer deutlich verbessern.
Neben der Errichtung der Kläranlage erfolgt in Stempeda parallel die schmutzwasserseitige Erschließung des Planweges. Auch Teile der Südharzer Straße sind von der Erschließung betroffen. In den nächsten Jahren werden dann auch noch die anderen Straßen in Stempeda mit Schmutzwasserkanalanlagen versehen, teilte Toralf Kanowski, Technischer Leiter beim Stadtentwässerungsbetrieb mit.
Die Gesamtbaukosten für die zu errichtende Kanalisation und die Kläranlage belaufen sich auf insgesamt 600.000 Euro. Auf die Kanalisation in der Südharzer Straße und Planweg entfallen hierbei Kosten von etwa 200.000 Euro. Der Aufwand für die Errichtung der Kläranlage wird rund 400.000 Euro betragen. Ursprünglich hatte der Freistaat Thüringen eine Förderung des Bauvorhabens in Höhe von 65 % in Aussicht gestellt, diese aus finanziellen Gründen jedoch nicht gewähren können, so Kanowski weiter. Mit Unterstützung des Stadtrates der Stadt Nordhausen ist es jedoch gelungen, die Finanzierung der Baumaßnahme trotz dieser widrigen Umstände abzusichern.
Der Stadtentwässerungsbetrieb bittet die von den Bauarbeiten betroffenen Anwohner und Anlieger um Verständnis.


