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Do, 18:59 Uhr
27.09.2012

Droht der Abriss?

Thomas Müller, der Vorsitzende des Südharzer Fachwerkzentrums, nutzte den Stadtrat, um auf - den seinen Informationen zufolge - bevorstehenden Abriss eines Gebäudes in der Nordhäuser Altstadt aufmerksam zu machen. Ganz so - wie dargestellt - ist das nicht...

Noch kein Abriss (Foto: nnz) Noch kein Abriss (Foto: nnz)

Ein Abriss des denkmalgeschützten Gebäudes Altendorf 30 ist derzeit noch nicht offiziell beantragt. Das sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) mit Blick auf eine Bürgeranfrage während der gestrigen Stadtratssitzung.

„Im August gab es auf Antrag des Gebäudeeigentümers mit der Denkmalfachbehörde und Susanne Hinsching von der Unteren Denkmalschutzbehörde eine Objektbegehung. Dabei stellte der Eigentümervertreter dar, dass der Eigentümer das Gebäude gern abbrechen möchte. Ein schriftlicher Antrag liegt allerdings noch nicht vor.“

Nach eingehender Besichtigung hätten sich die beiden Denkmalbehörden darüber verständigt, dass einem Abbruchantrag nicht zugestimmt werden könne, da die Erhaltung des Objektes aus denkmalpflegerischer Sicht möglich sei. Insbesondere der Erhalt der Gebäudeseiten in Richtung Straße unumgänglich.“

Noch kein Abriss (Foto: nnz) Noch kein Abriss (Foto: nnz)

Die Denkmalfachbehörde hat bekräftigt, dass dieses Gebäude ein sehr wichtiges Einzeldenkmal ist, das den Charakter der Nordhäuser Altstadt maßgeblich prägt und den Eingang zum Altentor bestimmt“, so Dr. Zeh weiter. Er wünsche sich, dass ein Kompromiss gefunden werden könne zwischen den Absichten des Eigentümers und den Vorgaben des Denkmalschutzes, so der Oberbürgermeister.

„Denn eine Nutzung und damit Erhalt dieser beeindruckenden Immobilie im Einklang mit dem Denkmalschutz ist sicher die bessere Alternative als der Substanz zehrende Leerstand bis zum Verfall“, so der Oberbürgermeister.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
27.09.2012, 21:58 Uhr
Eine Frage
Was hat denn dieses Gebäude denn einmal beheimatet? Einfach nur Wohngebäude kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Da sind mal die Urnordhäuser und Heimatkundler gefragt.
Heini
28.09.2012, 07:35 Uhr
nur soviel
Würde ich auch gern mal wissen wollen.Ich denke mal,es wurde bestimmt gewerblich genutzt?Ich wäre auch gegen einen Abriß.
Alex Gösel
28.09.2012, 10:08 Uhr
Hingehen...
und die Tafel am Gebäude lesen oder jetzt hier lesen: Eine Korn- oder Kautabakfabrik war es! Und ja, auch ich bin gegen einen Abriss, nur, damit dann später das leere Grundstück verkauft wird!
Wolfi65
28.09.2012, 10:27 Uhr
Sofort abreissen!
Ein Ort des Alkoholes und des Tabakes.
Man kann es gar nicht in Worte fassen.
Eine Manufaktur des ungesunden Lebens, der zügellosen Lust und der Völlerei.
Abriss sofort!

Vielleicht baut danach ein westdeutscher Investor ein Gebäude der Fitness und Gesundheit dort hin? Und neben dem Gebäude stehen Bänke zum Verweilen und der Mühlgraben fließt dann auch wieder friedlich vor sich hin. Eine Augenweide für jeden Nordhäuser.
NDHler
28.09.2012, 11:19 Uhr
Natürlich
sollte dieser Bau erhalten werden. Nur ist das sicher sehr kostenaufwendig. Ohne fremde Hilfe ist das kaum zu stemmen!
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