Do, 11:16 Uhr
27.09.2012
Wichtige Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit von Kommunen und Kirchen ist wichtig. Dieses Fazit zogen Pfarrer Richard Hentrich von der katholischen Kirchengemeinde Dom zum Heiligen Kreuz Nordhausen, Superintendent Michael Bornschein vom evangelischen Kirchenkreis Südharz und Landrätin Birgit Keller nach einer Beratung im Landratsamt...
Insbesondere mit Blick auf die demografische Entwicklung vereinbarten die Gesprächspartner, auch zukünftig eng zusammenzuarbeiten. Gerade im ländlichen Raum besteht bei älteren Menschen die Gefahr, dass sie zunehmend vereinsamen. Hier müssen wir alle gemeinsam mit Vereinen, Verbänden und natürlich den Kirchen an einem Strang ziehen, um dem entgegen zu wirken, sagte Birgit Keller.
Wir als Christen haben gemäß dem Wort des Heiligen Paulus in die Tat umzusetzen, was es heute heißt ‚Einer trage des anderen Last’, ergänzte Pfarrer Hentrich. Dies gilt besonders in der Begleitung von älteren, einsamen, kranken und hilfsbedürftigen Menschen. Die Kirchgemeinde kann dabei oft eine konkrete Hilfe für die durch Arbeit belasteten und in ihren Möglichkeiten eingeschränkten Familienangehörigen sein."
Auch am anderen Ende der Alterspyramide will man weiter eng kooperieren. Die Gesprächspartner unterstrichen in dieser Hinsicht die Rolle des Jugendhilfeausschusses für die kirchliche Jugendarbeit und Jugendeinrichtungen insgesamt. Landrätin Keller sagte zu, sich im Kreistag dafür einzusetzen, dass die Landkreismittel, die als Eigenmittel für die Landesförderung erforderlich sind, zur Unterstützung von Jugendeinrichtungen und Jugendarbeit nicht gekürzt werden. Wir wollen uns außerdem auch weiterhin gegen Rechtsextremismus und Intoleranz in unserer Region engagieren, so die Landrätin weiter. Insgesamt sei es wichtig, die Zivilgesellschaft zu stärken und das Ehrenamt zu fördern.
Die Menschen in unseren Städten und Dörfern zum sozialen Engagement zu ermutigen, darin sehen wir einen wichtigen Beitrag der Kirchen für unsere demokratische Gesellschaft, so Michael Bornschein. Zukünftig sollen die Gespräche des Landkreises mit den beiden großen christlichen Kirchen mindestens zweimal im Jahr stattfinden.
Autor: nnzInsbesondere mit Blick auf die demografische Entwicklung vereinbarten die Gesprächspartner, auch zukünftig eng zusammenzuarbeiten. Gerade im ländlichen Raum besteht bei älteren Menschen die Gefahr, dass sie zunehmend vereinsamen. Hier müssen wir alle gemeinsam mit Vereinen, Verbänden und natürlich den Kirchen an einem Strang ziehen, um dem entgegen zu wirken, sagte Birgit Keller.
Wir als Christen haben gemäß dem Wort des Heiligen Paulus in die Tat umzusetzen, was es heute heißt ‚Einer trage des anderen Last’, ergänzte Pfarrer Hentrich. Dies gilt besonders in der Begleitung von älteren, einsamen, kranken und hilfsbedürftigen Menschen. Die Kirchgemeinde kann dabei oft eine konkrete Hilfe für die durch Arbeit belasteten und in ihren Möglichkeiten eingeschränkten Familienangehörigen sein."
Auch am anderen Ende der Alterspyramide will man weiter eng kooperieren. Die Gesprächspartner unterstrichen in dieser Hinsicht die Rolle des Jugendhilfeausschusses für die kirchliche Jugendarbeit und Jugendeinrichtungen insgesamt. Landrätin Keller sagte zu, sich im Kreistag dafür einzusetzen, dass die Landkreismittel, die als Eigenmittel für die Landesförderung erforderlich sind, zur Unterstützung von Jugendeinrichtungen und Jugendarbeit nicht gekürzt werden. Wir wollen uns außerdem auch weiterhin gegen Rechtsextremismus und Intoleranz in unserer Region engagieren, so die Landrätin weiter. Insgesamt sei es wichtig, die Zivilgesellschaft zu stärken und das Ehrenamt zu fördern.
Die Menschen in unseren Städten und Dörfern zum sozialen Engagement zu ermutigen, darin sehen wir einen wichtigen Beitrag der Kirchen für unsere demokratische Gesellschaft, so Michael Bornschein. Zukünftig sollen die Gespräche des Landkreises mit den beiden großen christlichen Kirchen mindestens zweimal im Jahr stattfinden.

