Di, 14:43 Uhr
18.09.2012
Abenteuer Schule
Auf der Erde leben ungefähr 500 Arten von Fledertieren. 24 Fledermausarten sollen es in Deutschland sein. Erkunden kann man die Säuger auch in der Nähe von Nordhausen...
Manche Fledermaus erbeutet in einer Nacht 5000 Mücken. Ab und zu verirren sie sich in den Wohnräumen der Menschen, wenn sie auf der Suche nach einem Quartier sind. Und sie sind auch in der Nähe des Landschulheims Harzrigi zu beobachten. Fledermäuse sind nützliche Tiere, die geschützt werden müssen. Aber eigentlich bringt man hierfür erst Verständnis auf, wenn man diese Tiere kennt. Aus diesem Grund traf sich die Klasse 3 der Montessori-Grundschule am Donnerstag voriger Woche mit Martin Taeger und Matthias Piontek von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Nordhausen am Abend, um Fledermäuse am Waldrand von Harzrigi zu entdecken.
Matthias Piontek kam mit einem Detektor, der für alle Kinder die Laute der Fledermäuse hörbar machte. Aber auch Till hatte so ein Gerät zur Abenteuerwanderung mitgebracht. Er kennt sich schon sehr gut mit diesen Nachttieren aus. Aber nicht nur Till hatte noch viele Fragen zu klären, welche bei der Projektarbeit in der Schule aufgetreten waren. Die beiden Fachleute konnten anschaulich und kindgerecht auf alles eingehen, was die Kinder interessierte. Am Ende der Wanderung staunten die Schüler auch noch über eine Schmetterlingsfalle, welche Martin Taeger zuvor aufgestellt hatte. Auch wenn wir Menschen nachts kaum sehen können, es wartet doch eine interessante und teilweise recht farbige Welt in der Dunkelheit auf entdeckungsfreudige neugierige Kinder.
Der Rückweg führte die dritte Klasse in die Schule. Dort übernachteten alle. Einige Kinder konnten nicht gleich schlafen, weil die neuen Eindrücke doch sehr aufregend waren. So lasen sie noch in ihren Büchern über nachtaktive Tiere, bedrohte Tierarten und andere spannende Themen bis auch der Letzte die Augen schloss. Am Morgen frühstückten alle gemeinsam und tauschten sich noch einmal aus über die Fledermäuse, die doch unmittelbar in unserer Nachbarschaft leben und es wert sind, geschützt zu werden. Vielen Dank, Martin Taeger und Matthias Piontek. Dieser Abend bleibt unvergessen!
Sabine Dreßler, Klassenleiterin
Autor: redManche Fledermaus erbeutet in einer Nacht 5000 Mücken. Ab und zu verirren sie sich in den Wohnräumen der Menschen, wenn sie auf der Suche nach einem Quartier sind. Und sie sind auch in der Nähe des Landschulheims Harzrigi zu beobachten. Fledermäuse sind nützliche Tiere, die geschützt werden müssen. Aber eigentlich bringt man hierfür erst Verständnis auf, wenn man diese Tiere kennt. Aus diesem Grund traf sich die Klasse 3 der Montessori-Grundschule am Donnerstag voriger Woche mit Martin Taeger und Matthias Piontek von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Nordhausen am Abend, um Fledermäuse am Waldrand von Harzrigi zu entdecken.
Matthias Piontek kam mit einem Detektor, der für alle Kinder die Laute der Fledermäuse hörbar machte. Aber auch Till hatte so ein Gerät zur Abenteuerwanderung mitgebracht. Er kennt sich schon sehr gut mit diesen Nachttieren aus. Aber nicht nur Till hatte noch viele Fragen zu klären, welche bei der Projektarbeit in der Schule aufgetreten waren. Die beiden Fachleute konnten anschaulich und kindgerecht auf alles eingehen, was die Kinder interessierte. Am Ende der Wanderung staunten die Schüler auch noch über eine Schmetterlingsfalle, welche Martin Taeger zuvor aufgestellt hatte. Auch wenn wir Menschen nachts kaum sehen können, es wartet doch eine interessante und teilweise recht farbige Welt in der Dunkelheit auf entdeckungsfreudige neugierige Kinder.
Der Rückweg führte die dritte Klasse in die Schule. Dort übernachteten alle. Einige Kinder konnten nicht gleich schlafen, weil die neuen Eindrücke doch sehr aufregend waren. So lasen sie noch in ihren Büchern über nachtaktive Tiere, bedrohte Tierarten und andere spannende Themen bis auch der Letzte die Augen schloss. Am Morgen frühstückten alle gemeinsam und tauschten sich noch einmal aus über die Fledermäuse, die doch unmittelbar in unserer Nachbarschaft leben und es wert sind, geschützt zu werden. Vielen Dank, Martin Taeger und Matthias Piontek. Dieser Abend bleibt unvergessen!
Sabine Dreßler, Klassenleiterin





