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Do, 22:14 Uhr
13.09.2012

Wacker in Elbflorenz

Gegen keinen Geringeren als die SG Dynamo Dresden II (intern U23 genannt) muss die Oberligavertretung des FSV Wacker 90 Nordhausen am Sonntag um 13.30 Uhr antreten, um ihr zweites Auswärtsspiel der Punktspielsaison zu bestreiten. Der Vorbericht in der nnz von Klaus Verkouter...


In Elbflorenz werden auf keinen Fall italienische Ballzauberer Wackers Gegner sein, auch ist das Sportgelände in der Bodenbacher Straße beileibe nicht mit der Atmosphäre im Stadio Artemio Franchi zu vergleichen, aber immerhin: Die Sachsen belegen zurzeit Platz 3 hinter den beiden Mannschaften aus Halle, während Wacker nach Anlaufproblemen inzwischen den 8. Platz einnimmt.

Dynamos Zweit-Bundesliga-Reserve hat Rudolstadt auswärts 4:0 und Laubsdorf zu Hause 3:0 besiegt und beim VfL 96 Halle 0:1 verloren. Die Mannschaft gilt als heimstark und unberechenbar, da ihre Besetzung auch von Zwängen der Ersten abhängt. Hoffentlich kann Wacker den Schwung der letzten drei Partien (ein Unentschieden und zwei Siege) mit an die Elbe nehmen und im vierten Oberligaspiel der Saison bestehen; denn dann kann man sicherlich sagen: Wir sind in der Oberliga angekommen.

Wir registrierten mit Freude die ansteigende Formkurve der neuen Wacker-Mannschaft, die sich in den vergangenen Wochen immer besser zu einer Einheit fand. Die Nordhäuser bekommen es in Dresden aber nun mit einem anderen Kaliber als Markranstädt, Piesteritz oder Steinach zu tun, denn viele der jungen Dynamo-Spieler haben durchaus schon jetzt Regionalliganiveau.

Der Verein verzichtete aber in der Vorsaison trotz Qualifikation freiwillig auf einen Lizenzantrag für die neue Regionalliga Nordost „...unter Berücksichtigung aller strukturellen und finanziellen Fragen...“. Weiter hieß es zur Begründung bei Dynamo: „In der U23 sollen weiterhin junge Spieler auf hohem Niveau an den Männerbereich herangeführt und auf die Aufgaben im Profibereich vorbereitet werden.“ Damit ist klar, was die Dresdener Verantwortlichen von ihrem Team erwarten, aber auch was den Wackeren dort bevorsteht.

Jonas Heidrich (Foto: Klaus Verkouter) Jonas Heidrich (Foto: Klaus Verkouter) Torwart Jonas Heidrich (Bild), in den bisherigen Punktbegegnungen ein zuverlässiger Rückhalt der Mannschaft, kennt den dortigen Trainer Thomas Köhler noch aus seiner Erfurter Zeit und rechnet mit einer spielstarken zweiten Mannschaft der Dynamos. Er selbst bringt das Vorhaben der Nordhäuser so auf den Punkt: „Wir fahren nicht vier Stunden nach Dresden, um dort drei Punkte abzuliefern. Zunächst müssen wir natürlich wie zuletzt hinten sicher stehen. Ich halte alle Bälle und unsere Stürmer sollen die Tore machen. Dann haben wir unser Ziel erfüllt.“ Das sind selbstbewusste Worte des jungen Mannes im Wackertor.

Die Landesklasse-Mannschaft von Uwe Etzrodt trifft bereits morgen um 15 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark auf die SG Westerengel/Schernberg, die nach zwei deftigen Auftaktniederlagen zuletzt Schlotheim/Mehrstedt 3:2 besiegen konnte. Wacker II führt mit einer sauberen Weste (9 Punkte und 7:0 Tore) die Tabelle an. Bei einem weiteren Sieg bliebe die Aufstiegsmannschaft auf Platz eins.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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Kommentare
Rainer Zufall
14.09.2012, 11:00 Uhr
Viel Erfolg..
Ich wäre mit einem Punkt zufrieden. Trotzdem viel Erfolg in Dresden :-)
NDHler
14.09.2012, 12:33 Uhr
Ich auch!
Ein Punkt wäre toll, würde mich aber gegen drei nicht wehren ;))))
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