Was will die SPD?
Zur heutigen Sitzung des Nordhäuser Hauptausschusses stand auch das Thema der Besetzung eines zweiten Beigeordneten auf der Tagesordnung. Hierzu wurde bereits im Ältestenrat diskutiert...
Wie bekannt und berichtet, will die SPD die Wahl zwei Jahre aussetzen, was die SPD bereits im Jahr 2009 intern diskutiert habe, wie Volker Fütterer überraschend berichtete, der sich selbst als tragische Figur der Fraktion bezeichnete. Innerhalb der SPD habe es dazu jahrelang eine gegenteilige Meinung gegeben, sagte Fütterer. Man habe als SPD also der FDP nichts nachgeäfft.
Autor: nnz
Kommentare
bund91
12.09.2012, 19:23 Uhr
Was soll man davon halten?
Warum betreibt die SPD dieses Thema jetzt auf einmal mit solch einen Tempo? OB-Kandidat Jendricke selbst war es damals doch, der im Falle eines Wahlsieges das Amt des/der 2. Beigeordneten neu besetzen wollte bzw. sich dafür einsetzten wollte!
Fürchtet man angesichts der schwindenen SPD- Machtverhälnisse im Nordhäuser Rathaus, neben einem CDU-OB einen 2.Beigeordneten einer anderen Partei?
Das vorrangige Ziel der Einsparung nehme ich nicht ganz so ab, denn: Warum will man 2014 neu entscheiden? Ist man der Annahme, dass 2014 im städtischen Haushalt dann mehr Geld sein werde angesichts immer weiterer Rückgänge der Landeszuweisungen und Einnahmen? Hier hätte man doch dann auch im Ältestenrat bzw. Hauptausschuss sagen können, aus Kostengründen verzichten wir dauerhaft auf einen 2. hauptamtlichen Beigeordneten!?
Georg
12.09.2012, 19:28 Uhr
der einzige vernünftige ...
in der Nordhäuser SPD scheint der Herr Fütterer zu sein. Er spricht auch mal unbequeme Themen und Wahrheiten an. Hoffentlich lässt er sich nicht im innerparteilichen Streit "verheizen".
Eckenblitz
12.09.2012, 19:52 Uhr
Tragische Figur
Als tragische Figur würde ich Sie nicht bezeichnen Herr Fütterer, wenn ich das richtig erlebt habe, sind Sie der einzige Politiker, der offen seine Meinung und Bedenken gegen diese Anlage ausspricht.
Wenn Sie so weiter machen, sieht es schlimm aus um Ihre Politkarriere, oder woolen Sie das Spektakel bei der Nächsten Wahl verlassen. dazu wünsche ich ihnen viel Glück, denken Sie an ihre Gesundheit.
Motte83
12.09.2012, 20:32 Uhr
Verstehe ich nicht
Entweder wird der 2. Beigeordnete benötigt oder nicht. Wenn er nötig ist, dann jetzt.
Wer zwei Jahre verzichtbar ist, wird wohl auch nicht benötigt, und ist dann meiner Meinung nach also auch dauerhaft verzichtbar.
Oder ist die Taktik vielleicht, dass Herr Jendricke hofft, in zwei Jahren erinnert sich kein Wähler mehr an seine Wahlkampfaussage? So kann die SPD in zwei Jahren sagen, dass es zwei Jahre ohne ging und er doch verzichtbar ist.
Auf jeden Fall scheint mir hier keine Logik, sondern eine Taktik drinzustecken. Nur verstehe ich die leider noch nicht.
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