So, 17:22 Uhr
21.12.2003
nnz-Kurz-News am Wochenende (2)
Nordhausen (nnz). Die Meldungen des Sonntag für Sie von der nnz-Redaktion zusammengestellt. Dabei geht es unter anderem um einen abgeknickten Weihnachtsbaum in Erfurt.
Nicht nur der Weihnachtsmann
Dutzende Weihnachtsmänner vom Arbeitsamt werden in diesem Jahr Familien in Thüringen eine schöne Bescherung bereiten. Die Ämter in Gera und Suhl verzeichneten nach eigenen Angaben ein gestiegene Nachfrage nach den Studenten, Arbeitslosen und Rentnern mit rotem Mantel und weißem Bart. Beim Weihnachtsmann-Service in Gera kann aber nicht nur Santa Claus für die Bescherung gebucht werden - auch vier Weihnachtsengel und eine Kutsche mit zwei Pferden stehen nach Angaben der Jobvermittler zur Verfügung.
Großes Interesse für Landesausstellung
Rund fünf Monate vor Beginn der zweiten Thüringer Landesausstellung haben sich bereits die ersten Interessenten für Führungen gemeldet. Die erste Anmeldung sei von einer Gruppe aus Nordrhein-Westfalen gekommen, berichteten die Veranstalter der Schau in Sondershausen. Vom 15. Mai bis zum 3. Oktober 2004 will der Freistaat unter dem Motto Thüringen, Land der Residenzen 400 Jahre Geschichte und Leben der Thüringer Adelshäuser präsentieren.
Millionenschaden durch Borkenkäfe
Borkenkäfer haben in den Thüringer Wäldern Schaden in Millionenhöhe verursacht. Wie ein Thüringer Radiosender heute unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium in Erfurt berichtete, mussten mehr als 200 000 Festmeter befallenes Holz geschlagen werden. Der Schaden betrage rund 1,8 Millionen Euro. Die Trockenheit im Sommer habe in diesem Jahr im Freistaat erstmals nach längerer Pause wieder zu einem starken Befall mit den Käfern geführt. Ein nasskalter Winter könne die Tiere vernichten.
Fisch gilt als Favorit
Bei vielen Thüringer Familien landet an Weihnachten und Silvester nach Einschätzung des Agrarministeriums in diesem Jahr Fisch auf dem Teller. An den Feiertagen habe sich Fisch zu einer beliebten Tradition entwickelt, sagte eine Sprecherin in Erfurt. In diesem Jahr seien aus den Thüringer Teichen zwischen 800 und 900 Tonnen Speisekarpfen gezogen worden. Ein großer Teil der jährlich gezüchteten Karpfen geht am Ende des Jahres über den Ladentisch.
Fußgänger schwer verletzt
Ein Fußgänger ist in Arnstadt von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der 44-Jährige sei am Samstag beim Überqueren einer Straße von einem Fahrzeug erfasst worden, berichtete die Polizei in Ilmenau am Sonntag. Ersten Erkenntnissen nach ist der Mann trotz einer roten Ampel auf die Kreuzung gelaufen. Er habe sich mehrfach die Wirbelsäule gebrochen und schwere Kopfverletzungen erlitten. Der 44-Jährige musste mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.
Weihnachtsbaum abgeknickt
Auf dem belebten Erfurter Weihnachtsmarkt haben starke Windböen am Sonntag den großen Weihnachtsbaum abknicken lassen. Ersten Erkenntnissen nach sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten seien wegen der orkanartigen Böen bereits zu zahlreichen Einsätzen gerufen worden.
Ohne Brille hilflos
Eine Windböe hat einen Autofahrer am Sonntag in der Nähe von Erfurt in eine hilflose Lage gebracht und einen Polizeieinsatz verursacht. Der Mann hatte am Straßenrand gehalten und war ausgestiegen. Da riss ihm der Wind die Brille vom Gesicht. Ohne seine Brille konnte der Mann nicht weiterfahren, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann alarmierte die Polizei. Die Suche nach der Brille blieb erfolglos. Wir haben ihn nach Hause gebracht, damit er seine Ersatzbrille holen konnte, sagte der Sprecher der Einsatzzentrale.
Chaos im Advent in S.F.
Ein Stromausfall hat Teile San Franciscos am letzten Adventssamstag im Chaos versinken lassen. Der Blackout störte am frühen Abend massiv den Verkehr. Ursache war ein Brand in einer Zentralstation der Energieversorgung. Rund ein Drittel der Haushalte der Stadt war nach Angaben des lokalen Energieversorgers betroffen. Viele Touristen und Besucher aus Vorstädten liefen verwirrt durch dunkle Straßen. Die Feuerwehr musste viele Menschen aus stecken gebliebenen Fahrstühlen retten.
Verwandter hat Saddam verraten
Ein Verwandter von Saddam Hussein hat nach einem Zeitungsbericht der US-Armee geholfen, das Versteck des früheren irakischen Präsidenten aufzuspüren. Das arabische Blatt "Al- Hayat" berichtet, der Mann gehöre einem der wichtigsten Stämme in Saddams Heimatstadt Tikrit an. Er habe für seine Hinweise die von den USA ausgesetzten 25 Millionen US-Dollar Belohnung kassiert. Wahrscheinlich habe der Mann das Land bereits verlassen.
Schill kanns nicht lassen
Ronald Schill will nach dem Ausschluss aus der von ihm gegründete Partei Rechtsstaatlicher Offensive mit einer neuen Partei zur Bürgerschaftswahl in Hamburg antreten. "Ich trete bei den Neuwahlen an, und das nicht als Spitzenkandidat einer Wählervereinigung", sagte der ehemalige Innensenator nach einem "Bild"-Bericht. Er wolle die Neugründung morgen bekannt geben. Ein Sonderparteitag der Partei Rechtsstaatlicher Offensive soll sich erst nach der Wahl Ende Februar noch einmal mit Schill befassen.
Online Dschungel lichten
Mit einer großen Online-Initiative wollen Bund, Länder und Gemeinden den Verwaltungsdschungel lichten. Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben sich dazu auf 20 gemeinsame Internet-Vorhaben geeinigt. Das teilte Bundesinnenminister Otto Schily mit. Von der Kraftfahrzeug-Anmeldung über das Meldewesen bis zu Gewerberegistern würden wichtige Zweige der öffentlichen Verwaltung modernisiert. Ziel der Zusammenarbeit sei es, Kosten zu sparen und Verwaltungsprozesse zu modernisieren.
War Diana schwanger?
Prinzessin Diana war offenbar zum Zeitpunkt ihres Unfalltods in Paris vor sechs Jahren schwanger. Das berichtet die britische Zeitung "The Independent on Sunday". Die Zeitung beruft sich auf eine "ranghohe Polizeiquelle" in Frankreich. Die erste britische Untersuchung zum Unfalltod der Prinzessin und ihres Begleiters, dem Kaufhauserben Dodi Fayed, soll am 6. Januar beginnen. Den Behörden sollen dann auch Unterlagen aus den Ermittlungen der französischen Kollegen zur Verfügung stehen.
Autor: nnzNicht nur der Weihnachtsmann
Dutzende Weihnachtsmänner vom Arbeitsamt werden in diesem Jahr Familien in Thüringen eine schöne Bescherung bereiten. Die Ämter in Gera und Suhl verzeichneten nach eigenen Angaben ein gestiegene Nachfrage nach den Studenten, Arbeitslosen und Rentnern mit rotem Mantel und weißem Bart. Beim Weihnachtsmann-Service in Gera kann aber nicht nur Santa Claus für die Bescherung gebucht werden - auch vier Weihnachtsengel und eine Kutsche mit zwei Pferden stehen nach Angaben der Jobvermittler zur Verfügung.
Großes Interesse für Landesausstellung
Rund fünf Monate vor Beginn der zweiten Thüringer Landesausstellung haben sich bereits die ersten Interessenten für Führungen gemeldet. Die erste Anmeldung sei von einer Gruppe aus Nordrhein-Westfalen gekommen, berichteten die Veranstalter der Schau in Sondershausen. Vom 15. Mai bis zum 3. Oktober 2004 will der Freistaat unter dem Motto Thüringen, Land der Residenzen 400 Jahre Geschichte und Leben der Thüringer Adelshäuser präsentieren.
Millionenschaden durch Borkenkäfe
Borkenkäfer haben in den Thüringer Wäldern Schaden in Millionenhöhe verursacht. Wie ein Thüringer Radiosender heute unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium in Erfurt berichtete, mussten mehr als 200 000 Festmeter befallenes Holz geschlagen werden. Der Schaden betrage rund 1,8 Millionen Euro. Die Trockenheit im Sommer habe in diesem Jahr im Freistaat erstmals nach längerer Pause wieder zu einem starken Befall mit den Käfern geführt. Ein nasskalter Winter könne die Tiere vernichten.
Fisch gilt als Favorit
Bei vielen Thüringer Familien landet an Weihnachten und Silvester nach Einschätzung des Agrarministeriums in diesem Jahr Fisch auf dem Teller. An den Feiertagen habe sich Fisch zu einer beliebten Tradition entwickelt, sagte eine Sprecherin in Erfurt. In diesem Jahr seien aus den Thüringer Teichen zwischen 800 und 900 Tonnen Speisekarpfen gezogen worden. Ein großer Teil der jährlich gezüchteten Karpfen geht am Ende des Jahres über den Ladentisch.
Fußgänger schwer verletzt
Ein Fußgänger ist in Arnstadt von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der 44-Jährige sei am Samstag beim Überqueren einer Straße von einem Fahrzeug erfasst worden, berichtete die Polizei in Ilmenau am Sonntag. Ersten Erkenntnissen nach ist der Mann trotz einer roten Ampel auf die Kreuzung gelaufen. Er habe sich mehrfach die Wirbelsäule gebrochen und schwere Kopfverletzungen erlitten. Der 44-Jährige musste mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.
Weihnachtsbaum abgeknickt
Auf dem belebten Erfurter Weihnachtsmarkt haben starke Windböen am Sonntag den großen Weihnachtsbaum abknicken lassen. Ersten Erkenntnissen nach sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten seien wegen der orkanartigen Böen bereits zu zahlreichen Einsätzen gerufen worden.
Ohne Brille hilflos
Eine Windböe hat einen Autofahrer am Sonntag in der Nähe von Erfurt in eine hilflose Lage gebracht und einen Polizeieinsatz verursacht. Der Mann hatte am Straßenrand gehalten und war ausgestiegen. Da riss ihm der Wind die Brille vom Gesicht. Ohne seine Brille konnte der Mann nicht weiterfahren, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann alarmierte die Polizei. Die Suche nach der Brille blieb erfolglos. Wir haben ihn nach Hause gebracht, damit er seine Ersatzbrille holen konnte, sagte der Sprecher der Einsatzzentrale.
Chaos im Advent in S.F.
Ein Stromausfall hat Teile San Franciscos am letzten Adventssamstag im Chaos versinken lassen. Der Blackout störte am frühen Abend massiv den Verkehr. Ursache war ein Brand in einer Zentralstation der Energieversorgung. Rund ein Drittel der Haushalte der Stadt war nach Angaben des lokalen Energieversorgers betroffen. Viele Touristen und Besucher aus Vorstädten liefen verwirrt durch dunkle Straßen. Die Feuerwehr musste viele Menschen aus stecken gebliebenen Fahrstühlen retten.
Verwandter hat Saddam verraten
Ein Verwandter von Saddam Hussein hat nach einem Zeitungsbericht der US-Armee geholfen, das Versteck des früheren irakischen Präsidenten aufzuspüren. Das arabische Blatt "Al- Hayat" berichtet, der Mann gehöre einem der wichtigsten Stämme in Saddams Heimatstadt Tikrit an. Er habe für seine Hinweise die von den USA ausgesetzten 25 Millionen US-Dollar Belohnung kassiert. Wahrscheinlich habe der Mann das Land bereits verlassen.
Schill kanns nicht lassen
Ronald Schill will nach dem Ausschluss aus der von ihm gegründete Partei Rechtsstaatlicher Offensive mit einer neuen Partei zur Bürgerschaftswahl in Hamburg antreten. "Ich trete bei den Neuwahlen an, und das nicht als Spitzenkandidat einer Wählervereinigung", sagte der ehemalige Innensenator nach einem "Bild"-Bericht. Er wolle die Neugründung morgen bekannt geben. Ein Sonderparteitag der Partei Rechtsstaatlicher Offensive soll sich erst nach der Wahl Ende Februar noch einmal mit Schill befassen.
Online Dschungel lichten
Mit einer großen Online-Initiative wollen Bund, Länder und Gemeinden den Verwaltungsdschungel lichten. Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben sich dazu auf 20 gemeinsame Internet-Vorhaben geeinigt. Das teilte Bundesinnenminister Otto Schily mit. Von der Kraftfahrzeug-Anmeldung über das Meldewesen bis zu Gewerberegistern würden wichtige Zweige der öffentlichen Verwaltung modernisiert. Ziel der Zusammenarbeit sei es, Kosten zu sparen und Verwaltungsprozesse zu modernisieren.
War Diana schwanger?
Prinzessin Diana war offenbar zum Zeitpunkt ihres Unfalltods in Paris vor sechs Jahren schwanger. Das berichtet die britische Zeitung "The Independent on Sunday". Die Zeitung beruft sich auf eine "ranghohe Polizeiquelle" in Frankreich. Die erste britische Untersuchung zum Unfalltod der Prinzessin und ihres Begleiters, dem Kaufhauserben Dodi Fayed, soll am 6. Januar beginnen. Den Behörden sollen dann auch Unterlagen aus den Ermittlungen der französischen Kollegen zur Verfügung stehen.


