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So, 12:22 Uhr
21.12.2003

Kampfgeist wurde nicht belohnt

Nordhausen/Braunlage (nnz). Toll gekämpft, und doch verloren. Der Braunlager SC hat im ersten Vergleich mit den EC Timmendorfer Strand knapp mit 4:6 (1:3, 1:2, 2:1) das Nachsehen gehabt, der eigentliche Verlierer des Spiels war aber der überforderte Schiedsrichter Kühnel...


Das Spiel begann denkbar schlecht für die Harzer, hatte bei einem schnellem Gegenstoß von Danny Beauregard der Puck doch bereits nach 21 Sekunden das erste Mal den Weg an dem zu Beginn unsicherem Torsteher Tobi Bannach vorbei gefunden. Die Wölfe zeigten sich aber bei weitem nicht geschockt und erspielten sich mehr und mehr Übergewicht. Nachdem Ulrik Kuhnekath im Timmendorfer Kasten zunächst mehrfach ausgezeichnet reagierte, war es dann mal wieder Chris Pugliese, der den Bann brach (15.). Doch die Beach Boys konterten umgehend, diesmal war es Erich Dumpis, der Bannach alt aussehen ließ. Und noch vor der Drittelpause, als Künzel gleich zwei Wölfe auf die Strafbank geschickt hatte, schlug Dumpis erneut zu.

Im zweiten Drittel rückte dann Künzel endgültig in den Mittelpunkt. Zunächst verschaffte er den Braunlagern einige Überzahlmöglichkeiten, die Harzer scheiterten aber immer wieder am inzwischen für den verletzten Kuhnekath eingewechselten Philip Rausch. Als dann die Harzer die Strafbank bevölkerten, der nächste Aufreger: Pugliese hatte sich in Unterzahl hinter dem Tor den Puck erkämpft, schoss Rausch von hinten an die Schoner, und der Puck lag im Tor. Künzel gab dem Treffer aber keine Anerkennung, statt dessen fandete er nach einem Loch im Netz.

Als er keines fand, schloss er schließlich darauf, dass der Puck durch eine Delle im Eis unter dem Torgestänge hindurch den Weg hinter die Linie gefunden haben musste. Doch die Wölfe gaben die richtige Antwort, Peter Willis knallte den Puck zehn Sekunden später in das Gehäuse, und diesmal galt der Treffer. Die Timmendorfer waren jedoch wenig beeindruckt und münzten bis zur zweiten Unterbrechung ihre
Power Play-Chancen in zwei Tore um.

Im Schlussabschnitt kämpften die Harzer um den Anschluss, und es sollte gelingen. Erst markierte Michael Oliveira das 3:5, als dann Björn Naujokat fünf Minuten vor dem Ende auch noch das 4:5 gelang, war wieder alles offen. Doch erneut schritt Künzel ein und raubte den Harzern mit drei unverständlichen Strafzeiten die alle Chancen auf den Ausgleich.

Trotzdem suchte Wölfe-Coach Henry Heyduk nach dem Spiel nicht beim Schiri die Schuld: "Wir haben einige dumme Strafzeiten bekommen, aber trotzdem stehen dann immer noch vier Spieler auf dem Eis, die einen Gegentreffer verhindern können." Sein gegenüber Jörg Dittrich zeigte sich von der fantastischen Stimmung im Wurmbergstadion beeindruckt, zum Spiel meinte er: "Es war ein enges Spiel, und im Endeffekt waren wir einfach einen Tuck cleverer."

Einen tollen Abschluss hat auch die 500x10-Fanaktion gefunden. Bis zu später Stunde herrschte in der Glockenburg trotz der Niederlage Partystimmung. Oliver Klembt, der Initiatoren der Fanaktion bedankte sich nochmals bei allen Helfern und natürlich auch bei allen Spendern, die die Aktion zu einem großem Erfolg machten.
Autor: nnz

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