Mi, 16:36 Uhr
01.08.2012
Attraktiver Beruf in der Apotheke
Mehr Vertrauen genießt kaum ein Berufsstand: mit Platz 4 rangieren Apotheker in der Skala der vertrauenswürdigsten Berufe sogar noch vor den Ärzten, wie eine Studie des Magazins "Readers Digest" ergab. Das hohe Sozialprestige kommt nicht von ungefähr...
Als Experten für Arzneimittel, die täglich im Kundenkontakt stehen, verbinden Apotheker breites naturwissenschaftliches Fachwissen mit Kommunikationsfreude und großer persönlicher Verantwortung.
Abiturienten, die sich für Naturwissenschaften interessieren, aber keine einsame Laborkarriere anstreben, bietet der Beruf damit eine attraktive Perspektive - und einen sicheren Arbeitsplatz: "Apothekerinnen und Apotheker werden schon jetzt händeringend gesucht, und der Bedarf wird weiter steigen", berichtet Apothekerin Eleonore Liebetrau, Pressesprecherin der Region Nordhausen (Stadt und Landkreis).
Dank einer breiten naturwissenschaftlichen Ausbildung sind Pharmazeuten flexibel einsetzbar; auch Krankenhäuser und Universitäten, das öffentliche Gesundheitswesen und die pharmazeutisch-chemische Industrie zählen zu den Arbeitgebern. Doch die meisten der in Deutschland berufstätigen 58.000 Pharmazeuten sind in einer der gut 21.000 öffentlichen Apotheken tätig. Ein Arbeitsplatz meist in Wohnortnähe, der zudem geregelte Arbeitszeiten und eine leistungsgerechte, sozial verantwortliche Bezahlung bietet.
"Wer das entsprechende kaufmännische Know-how mitbringt, kann sich sogar selbständig machen und sein eigenes Geschäft führen. In den nächsten zehn Jahren stehen rentenbedingt in zahlreichen Apotheken Inhaberwechsel an, umreißt die Pressesprecherin die Aussichten für Nachwuchs-Pharmazeuten. Und das Beste: der Beruf ist abwechslungsreich und vielseitig.
Denn die fast 49.000 Apotheker, die deutschlandweit jeden Tag etwa 4 Millionen Menschen betreuen, versorgen sie längst nicht mehr nur mit den richtigen Arzneimitteln: im Vordergrund steht vielmehr die individuelle Information und Beratung der Patienten und Kunden zu Einnahme, Neben- oder Wechselwirkungen und vielem mehr. Nicht zuletzt gehört auch die Kontrolle und Prüfung angelieferter Arzneimittel sowie die Herstellung spezieller Rezepturen zum Tätigkeitsprofil: "Als hochqualifizierte Arzneimittel-Fachleute tragen Apotheker viel Verantwortung. Sie sind nicht einfach nur Medikamenten-Verkäufer, sondern unverzichtbare Leistungsträger im Gesundheitssystem", fasst Liebetrau zusammen.
Ohne Fleiß freilich auch hier kein Preis: Das zulassungsbeschränkte Pharmaziestudium - derzeit an 22 deutschen Universitäten möglich, in Thüringen an der Uni Jena - vermittelt in acht Semestern Regelstudienzeit ein gerüttelt Maß an Wissen aus Biologie, Chemie, Medizin, Pharmakologie und Technologie. Wirkstoffe und -mechanismen, Arzneiformen, Dosierungen und vieles mehr werden nicht nur theoretisch gebüffelt, sondern in zahlreichen Laborstunden auch praktisch erforscht.
Drei Staatsexamina und Praktika von insgesamt mehr als einem Jahr - großenteils in Apotheken absolviert - garantieren Erfahrung und Kompetenz der Jung-Pharmazeuten. Und mit der Approbation zum Apotheker steht ihnen dann ein spannendes Berufsleben als "Helden der Gesundheit" offen.
Autor: nnzAls Experten für Arzneimittel, die täglich im Kundenkontakt stehen, verbinden Apotheker breites naturwissenschaftliches Fachwissen mit Kommunikationsfreude und großer persönlicher Verantwortung.
Abiturienten, die sich für Naturwissenschaften interessieren, aber keine einsame Laborkarriere anstreben, bietet der Beruf damit eine attraktive Perspektive - und einen sicheren Arbeitsplatz: "Apothekerinnen und Apotheker werden schon jetzt händeringend gesucht, und der Bedarf wird weiter steigen", berichtet Apothekerin Eleonore Liebetrau, Pressesprecherin der Region Nordhausen (Stadt und Landkreis).
Dank einer breiten naturwissenschaftlichen Ausbildung sind Pharmazeuten flexibel einsetzbar; auch Krankenhäuser und Universitäten, das öffentliche Gesundheitswesen und die pharmazeutisch-chemische Industrie zählen zu den Arbeitgebern. Doch die meisten der in Deutschland berufstätigen 58.000 Pharmazeuten sind in einer der gut 21.000 öffentlichen Apotheken tätig. Ein Arbeitsplatz meist in Wohnortnähe, der zudem geregelte Arbeitszeiten und eine leistungsgerechte, sozial verantwortliche Bezahlung bietet.
"Wer das entsprechende kaufmännische Know-how mitbringt, kann sich sogar selbständig machen und sein eigenes Geschäft führen. In den nächsten zehn Jahren stehen rentenbedingt in zahlreichen Apotheken Inhaberwechsel an, umreißt die Pressesprecherin die Aussichten für Nachwuchs-Pharmazeuten. Und das Beste: der Beruf ist abwechslungsreich und vielseitig.
Denn die fast 49.000 Apotheker, die deutschlandweit jeden Tag etwa 4 Millionen Menschen betreuen, versorgen sie längst nicht mehr nur mit den richtigen Arzneimitteln: im Vordergrund steht vielmehr die individuelle Information und Beratung der Patienten und Kunden zu Einnahme, Neben- oder Wechselwirkungen und vielem mehr. Nicht zuletzt gehört auch die Kontrolle und Prüfung angelieferter Arzneimittel sowie die Herstellung spezieller Rezepturen zum Tätigkeitsprofil: "Als hochqualifizierte Arzneimittel-Fachleute tragen Apotheker viel Verantwortung. Sie sind nicht einfach nur Medikamenten-Verkäufer, sondern unverzichtbare Leistungsträger im Gesundheitssystem", fasst Liebetrau zusammen.
Ohne Fleiß freilich auch hier kein Preis: Das zulassungsbeschränkte Pharmaziestudium - derzeit an 22 deutschen Universitäten möglich, in Thüringen an der Uni Jena - vermittelt in acht Semestern Regelstudienzeit ein gerüttelt Maß an Wissen aus Biologie, Chemie, Medizin, Pharmakologie und Technologie. Wirkstoffe und -mechanismen, Arzneiformen, Dosierungen und vieles mehr werden nicht nur theoretisch gebüffelt, sondern in zahlreichen Laborstunden auch praktisch erforscht.
Drei Staatsexamina und Praktika von insgesamt mehr als einem Jahr - großenteils in Apotheken absolviert - garantieren Erfahrung und Kompetenz der Jung-Pharmazeuten. Und mit der Approbation zum Apotheker steht ihnen dann ein spannendes Berufsleben als "Helden der Gesundheit" offen.


